Pressemitteilung zur Petition der "Betze brodelt!"

03.11.2016 14:19 Uhr

FCK-Fans starten Petition: Der 1. FC Kaiserslautern soll sich auch juristisch gegen RTL wehren

Balingen, den 03.11.2016 – „Jeder FCK-Fan, dem der Verein am Herzen liegt, sollte diese Petition unterstützen. Das rechtswidrige Verhalten und die effektheischende Berichterstattung von RTL und deren Reportern darf nicht ungestraft bleiben“, so Jochen Schulz, der Initiator der Petition „Der Betze brodelt!“ Die Petition hat bereits viele Hundert Unterstützer gefunden und läuft noch über mehrere Wochen.

Die Petition richtet sich an den 1. FC Kaiserslautern. Der Verein soll durch diese ungewöhnliche Fan-Aktion Rückendeckung erhalten. Gleichzeitig wird der Traditionsverein aber auch aufgefordert, gegen die Berichterstattung vorzugehen. Als mögliche Strategien werden eine Aufforderung zur Gegendarstellung, eine Abmahnung und eine Schadenersatzklage vorgeschlagen.

Jochen Schulz ist selbst Fan des FCK. Genau wie viele andere Fans hat ihn der Bericht des RTL-Nachtjournals stark bewegt. Bei aller Leidenschaft sieht Schulz als Journalist das Thema aber auch sehr nüchtern: „Dass der FCK finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, wissen wir alle.“ Auch Schulz macht sich deswegen für eine saubere Aufklärung stark. Darüber hinaus wollen die FCK-Fans erreichen, dass über das Thema in den Medien ausgewogener berichtet wird.

Der Auslöser des Fan-Engagements ist eine reißerisch aufgemachte Reportage der RTL-Reporter Wolfram Kuhnigk und Sascha Szebel mit dem Titel „Der Betze brennt - hätte der 1. FC Kaiserslautern 2008 absteigen müssen?“. Darin geht es um die mehrfache Nichtzahlung der Stadionpacht und eine daraus möglicherweise zu schließende Zahlungsunfähigkeit des FCK. Eine Insolvenz hätte in der Saison 2007 / 2008 aufgrund der Anforderungen für eine Lizenzerteilung durch die DFL (Deutsche Fußball Liga) zu einem Punktabzug von neun Punkten geführt – und damit zu einem Abstieg des Traditionsvereins.

Das Nachtjournal strapaziert die Begriffe Insolvenz und Insolvenzverschleppung. Das Pikante hierbei: Auf Nachfrage des SWR hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern darauf hingewiesen, dass ein eingetragener Verein – anders als beispielsweise Kapitalgesellschaften – nicht wegen Insolvenzverschleppung strafrechtlich belangt werden kann. Darüber hinaus sei der Fall mittlerweile auch schon verjährt. Ein juristisches Vorgehen gegen die Vorwürfe könnte für den FCK tatsächlich sinnvoll sein, mittlerweile prüfen nämlich bereits die Offenbacher Kickers rechtliche Schritte. Im Falle eines Insolvenz-bedingten Abstiegs des FCK wären die Kickers in der zweiten Bundesliga verblieben und nicht am Ende der Saison abgestiegen.

Am Samstag, den 12. November findet die Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Auf dieser Versammlung geht es unter anderem um die Entlastung der ehemaligen Vorstände Stefan Kuntz und Fritz Grünewalt. Insbesondere zwischen Grünewalt und Dieter Buchholz, dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden des Vereins, gibt es schon länger eine regelrechte Fehde.
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Initiator der Petition:

Jochen Schulz
Journalist, FCK-Fan
Ränkle 2
72336 Balingen-Endingen

Jochen Schulz schreibt u.a. für die Online-Ausgabe der FAZ und ist auf Autorenwelt aktiv. Er lebt und arbeitet in Schwaben und ist leidenschaftlicher Fan des 1. FC Kaiserslautern – schon solange er denken kann! Er engagiert sich unter anderem für die FCK-Fankultur im Zollernalbkreis und für wichtige soziale Projekte (z.B. Verbesserung der Behandlung von Depressionen).


Zusätzliche Informationen:

Petition www.openpetition.de/petition/online/fgbd
RTL-Nachtjournal www.tvnow.de/rtl/rtl-nachtjournal/
SWR-Reportage www.swr.de/sport/
Pressemeldung FCK www.fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/
Fanclubs des FCK fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/fans/

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Ansprechpartner für Journalisten

Jochen Schulz
Telefon: +49 74339559209
Mobil: +49 1628605942
E-Mail: jochen.schulz90@gmx.de

Der Aufsichtsrat des FCK nimmt Stellung

01.11.2016 17:01 Uhr

Der Aufsichtsrat des FCK sieht keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Insolvenz und appelliert an die Vereinsmitglieder, persönliche Interessen nicht über die Interessen des Vereins zu stellen.

„Die gegenwärtige Diskussion um Vorgänge, die mehr als acht Jahre zurückliegen, ist nicht zielführend, schadet dem Verein und sollte daher so schnell wie möglich beendet werden. Bei aller notwendigen Aufklärung, persönliche Auseinandersetzungen dürfen nicht auf dem Rücken und zu Lasten des Vereins geführt werden. Das Wohl des FCK sollte bei allen Beteiligten immer im Vordergrund stehen.

Wir appellieren daher an alle Mitglieder, diesen Grundsatz auch bei der anstehenden Mitgliederversammlung zu beherzigen. Wir sollten uns auf die Gegenwart und die aktuelle Situation konzentrieren. Es warten zahlreiche Herausforderungen auf unseren Verein, und wir müssen jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen, um unsere Ziele erreichen zu können.

Es geht nur um den FCK“, erklärt der FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Nikolai Riesenkampff.

Quelle und Text komplett übernommen:

fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/news/news-details/news/detail/News/der-aufsichtsrat-des-fck-nimmt-stellung.html

Sammelziel auf 2000 erhöht

31.10.2016 14:57 Uhr

Liebe Unterstützer dieser Petition,

ich möchte mich bei jedem einzelnen ganz herzlich bedanken. Mit so einem großen Erfolg hätte ich niemals gerechnet. Die Petition ist gerade mal einen Tag online und wir konnten schon über 700 Menschen für die Petition gewinnen.

Aus diesem Grund, habe ich dass Sammelziel auf 2000 Unterstützer erhöht. Ich denke dass sollten wir locker schaffen. Wir alle tragen den FCK im Herzen. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass unser Verein nicht weiter in den Dreck gezogen wird.

Teuflische Grüße

Jochen Schulz