Einwendungen PFV eingereicht

29.03.2013 08:58 Uhr

Die Einwendungsfrist zum Planfeststellungsverfahren "Deichbau" ist abgelaufen. Wir haben umfangreiche Einwendungen erhoben und hoffen nun, dass diesen nun bei der Anhörung abgeholfen werden.

Der Bauverkehr soll nun größtenteils aussendeichs verlaufen, das ist schon mal ein schöner Erfolg! Allerdings ist das in den Unterlagen zum PFV so schwammig formuliert, dass man annehmen muss, dass damit nur die BODENtransporte gemeint sind. Der Rest, vorsichtig geschätzt rund 4000 Fahrten, soll wohl weiter direkt vor unserer Nase langführen. Das wollen wir nicht.

Ein weiterer Knackpunkt sind die Arbeitszeiten: Der Deichverband geht davon aus, dass man an 6 Tagen der Woche von 5 bis 22 Uhr fahren wird. Nach der Erfahrung auf anderen Deichbaustellen hier in der Region, hält sich selbst daran niemand. Fahrten bis tief in die Nacht sind gang und gäbe. Wir gehen davon aus, dass auch für diesen Bauträger die AVV Baulärm gilt und die Arbeitszeiten auf 7 bis 20 Uhr beschränkt werden.

Dann gibt es noch diverse andere Unstimmigkeiten, von der willkürlichen Auftrennung der Bauabschnitte, über Lärm-, Imissions- und Umweltschutz bis hin zur Beschädigung der Straße.

Wer dies im Detail nachlesen will, kann sich unsere Einwendungen unter www.niederbueren.net herunterladen.

Die Petition wurde eingereicht

11.10.2012 20:10 Uhr

Liebe Unterstützer unserer Petition,

wir Bewohner des Werderlandes danken Euch wirklich von Herzen für Eure Unterschrift! Ihr wart das Zünglein an der Waage, auch wenn es hier im Internet nicht so aussah: Ihr habt die 1000 Unterschriften voll gemacht. Das finden wir toll!

Die Petition wurde am Montag dem zuständigen Referenten übergeben, er leitet sie weiter an den Bausenator.

Wir wurden oft als kleine Truppe von renitenten Bau- und Deichgegnern dargestellt. Das sollte damit Schnee von gestern sein: Es gibt offensichtlich weitaus mehr Leute, die dieses Thema interessiert, als die Zuständigen gedacht haben.

Ob wir allerdings wirklich viel erreichen werden, sei dahingestellt. Es geht hier einfach um viel Geld. Aber wo ist das nicht so? Wir bleiben jedenfalls dran...

Herzliche Grüße aus dem Werderland in die weite Welt,

Jörg Tannert
i.A. der Initiative Niederbüren & Lesumbrok

Änderung am Text der Petition

31.08.2012 22:51 Uhr

Mit der ersten Änderung verschlimmbessert, jetzt die eingefügten Schreibfehler behoben
Neue Begründung: Neben einem ab 2013 geplanten Erneuerungsbau der Gasleitung an der Moorlosen Kirche („Gasdüker“), sollen ab 2014 erhebliche Baumaßnahmen zur Erhöhung des Weserdeiches zwischen Moorlosen Kirche und dem Lesumsperrwerk durchgeführt werden.

Diese werden über Jahre hinaus zu erheblichen Belastungen für das gesamte Werderland führen. Detaillierte Einzelheiten finden Sie dazu unter www.niederbueren.net

Für den Deichbau müssen über 120.000 Kubikmeter Erde und Kleie mit schweren Lkw gefahren werden, hinzu kommt der sonstige Bauverkehr. Dem sind die Straßen, die Natur und die Menschen im Werderland nicht gewachsen.

Bitte sorgen Sie dafür, dass der Baustellenverkehr für alle geplantso
so weit es irgend geht von der einzigen Straße durch das Werderland - der Lesumbroker und Niederbürener Landstraße - ferngehalten wird.

Dies kann umweltfreundlich durch eine Trassenführung außendeichs, über das Stahlwerksgelände und durch den Einsatz einer Feldbahn erreicht werden.

Änderung am Text der Petition

31.08.2012 22:13 Uhr

Ich hatte die Anrede vergessen.
Neuer Petitionstext: Wir, Sehr geehrter Herr Dr. Lohse,

wir, die Initiative Niederbüren & Lesumbrok für umweltgerechten Deichbau, stellen uns als betroffene Anwohner mit dieser Unterschriftensammlung hinter den folgenden Beschluss des Ortsbeirates Burglesum und bitten Sie um die grösstmögliche Berücksichtigung!

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(Auszug aus der 11. Beiratssitzung am 19 Juni 2012)

TOP 5: Projekt „Ersatzneubau und Rückbau des Bestandsdükers in der Weser“
Beteiligung Planfeststellung im Rahmen Träger öffentlicher Belange (...)

Beschluss einstimmig:

Der Beirat Burglesum nimmt die Planungen des Neubaus des Dükers zur Kenntnis und bittet darum,

1. die zugesagte Bestandsaufnahme des Zustandes der Lesumbroker Landstraße und der Niederbürener Landstraße sorgfältig durchzuführen,

2. dass der Vorhabenträger möglichst primär die Verbindung zur Baustelle über das Gelände des Stahlwerkes nutzt, um die Bürger vor Ort und die öffentliche Straße nicht unnötig zu belasten.

3. der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr sowie der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen werden gebeten, den Vorhabenträger nachdrücklich dahingehend zu unterstützen, dass die An- und Ablieferung zu und von der Baustelle weitestgehend über das Gelände des Stahlwerkes zu realisieren ist. Neue Begründung: Neben einem ab 2013 geplanten Erneuerungsbau der Gasleitung an der Moorlosen Kirche („Gasdüker“), sollen ab 2014 erhebliche Baumaßnahmen zur Erhöhung des Weserdeiches zwischen Moorlosen Kirche und dem Lesumsperrwerk durchgeführt werden.

Diese werden über Jahre hinaus zu erheblichen Belastungen für das gesamte Werderland führen. Detaillierte Einzelheiten finden Sie dazu unter www.niederbueren.net

Es Für den Deichbau müssen dafür über 120.000 Kubikmeter Erde und Kleie mit schweren Lkw gefahren werden, hinzu kommt der sonstige Bauverkehr. Dem sind die Straßen, die Natur und die Menschen im Werderland nicht gewachsen.

Bitte sorgen Sie dafür, dass der Baustellenverkehr so für alle geplantso weit es irgend geht von der einzigen Straße durch das Werderland - der Lesumbroker und Niederbürener Landstraße - ferngehalten wird.

Dies kann umweltfreundlich durch eine Trassenführung außendeichs, über das Stahlwerksgelände und durch den Einsatz einer Feldbahn erreicht werden.