• Leserbrief zum Beitrag der OAZ vom 8.11.2019 „Gut vernetzt – auch ohne neuen Sendemast“

    at 14 Nov 2019 17:03

    Es ist ganz schön was in Bewegung gekommen, seit in Mahlis ein Funkturm errichtet werden sollte. Nicht nur dass wir – Einwohner von Mahlis, Wadewitz, Wiederoda, Gröppendorf, Reckwitz, Liptitz, Wermsdorf - uns im letzten Jahr zum Thema Mobilfunkausbau und dessen Folgen schlau gemacht haben und sich unser vorher unbedarfter in einen kritischen Standpunkt gewandelt hat. Überall in Deutschland geschieht Gleiches! Mit der Versteigerung der 5G-Lizenzen kam ein Stein ins Rollen, der bei vielen ein Umdenken initiiert hat und mittlerweile zu einer breiten Gegenbewegung führt. Menschen gehen auf die Straße, zeichnen Apelle und schreiben Eingaben an die zuständigen Behörden und Vertreter. Man lädt zu Informationsveranstaltung, gründet Initiativen und bildet Netzwerke. Wir sind nicht allein! Auch die Sensibilität der Gemeinderäte und Bürgermeister wächst, auch wenn regional noch immer sehr unterschiedlich mit dieser Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt umgegangen wird. Es darf jedoch nicht sein, dass das Vorsorgeprinzip in Bezug auf 5G außer Kraft gesetzt wird. Die Zahl der Studien, die gesundheitliche Risiken aufzeigen, nimmt stetig zu. Wer haftet denn, wenn die erwarteten negativen Folgen eintreten? Zunächst die Deutsche Funkturm GmbH, die allerdings eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist! Hiernach wird dann der Verpächter, der auf seinem Grundstück eine Funkmastanlage betreiben ließ, finanziell zur Verantwortung gezogen.
    Interessierte aus anderen Gemeinden, die sich informieren und an dem Netzwerk beteiligen wollen, können sich gern melden. Kontaktbüro: barbara.scheller@outlook.de oder 0172-3929712.

    Dr. Konstanze Rasch
    Mahlis

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