Hochwasserschutz jetzt! Für Schrobenhausen und Umgebung

Petition richtet sich an
Stadträte mit Bürgermeister Harald Reisner, Landrat von der Grün, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Ingolstadt Martin Mayer

4.559 Unterschriften

Sammlung beendet

4.559 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung am 26.11.2024
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

14.01.2025, 12:03

Warum will die BI diesen für einige Aussenstehende doch recht krass wirkenden Schritt gehen?
Der Grund ist schnell und knapp genannt:
Uns geht die Aufarbeitung der vergangenen Hochwasserkatastrophe viel zu langsam.
Immer wieder kommt es zu ausweichenden oder sogar widersprüchlichen Aussagen, es gibt bis heute keine offizielle Analyse der Katastrophe, die zufriedenstellende Antworten für die Bürger und Bürgerinnen geben könnte.


14.01.2025, 11:49

Kaum hat das neue Jahr begonnen, macht die Bürgerinitiative Ernst mit ihren Aufklärungsversuchen und kündigt an, eine Strafanzeige gegen Unbekannt stellen zu wollen.
Währenddessen läuft die Bürgerbefragung weiter und auch Unterschriften auf dieser Petitionsseite gehen weiter ein.
Wir sind froh über die großartige Unterstützung auf so wunderbar ruhige und professioneller Art und Weise von verschiedensten Seiten der Schrobenhausener Bürger, Bürgerinnen, Geschäftsinhaber, Selbstständige und (Un)-Ruheständler, die unserer Initiative helfen.
Danke!


11.01.2025, 14:18

Über 600 Einsätze hatte die Schrobenhausener freiwillige Feuerwehr im Juni-Hochwasser zu bewältigen.
Tagelang im Dauereinsatz, einige auch privat betroffen und dann der gesamt Stützpunkt unter Wasser.
Die Bilder gehen auch heute noch unter die Haut, wenn die Retter machtlos sind und sich selber retten müssen.
DANKE dass diese Ehrenamtlichen für uns Bürger und Bürgerinnen zur Stelle sind, wenn Hilfe gebraucht wird!
Vorwürfe sind hier sicher nicht an der richtigen Adresse.
Fehler wurden schon lange vorher gemacht, vor allem der jahrzehntelang nicht umgesetzte technische Hochwasserschutz, Planungsfehler, Vergesslichkeiten usw.




10.01.2025, 14:17

Der Blick über den Tellerrand von Schrobenhausen offenbart die Entwicklung der lokalen Flutkatastrophe:
im Westen (Dasing 168 l/qm) und Süden (Altomünster 150 l/qm) des Schrobenhausener Landes hat es fast genausoviel Regen pro qm gegeben wir hier vor Ort mit 184 l/qm.
Die Böden waren nach tagelangem Regen schon gesättigt und es gab keine Rückhaltung mehr.
Ungebremst schossen die Wassermassen der Weilach in die Paar und beide zusammen stauten sich an den beiden Brücken der Staatsstrasse. Der heranbrausende Rollgraben hatte an dieser neuralgischen Stelle keine Chance weiter abzufliessen und so begann das Unglück seinen Lauf zu nehmen. Alle Wassermassen zusammen stauten sich auf und der Rückstau bis in die obere Vorstadt wurde für sehr viele Menschen zum Verhängnis.
Haas glaubt sagen zu können, dass die verhältnismäßig kleine Weilach mit immerhin einem Drittel am Hochwasser beteiligt war.


10.01.2025, 14:01

Die 184 Liter pro Quadratmeter innerhalb von nur 36 Stunden konnte man bundesweit in der 20-Uhr-ARD-Tagesschau sehen, den genaueren Blick auf diesen Wert liefert nun ein Messtechnikexperte aus dem Schrobenhausener Land!


10.01.2025, 13:54

Eines kann ich aus eigener Erfahrung sagen:
Die Hilfsbereitschaft war super, alle haben sich gegenseitig geholfen, angepackt ohne zu Zögern, wildfremde Menschen blieben stehen und fragten, ob ich Hilfe brauche.
Auch ich habe mich bei den unermüdlich arbeitenden Feuerwehrlern bedankt, bei THW-lern, bei den Baggerfahrern am Müllberg, und beim Containerfahrer der mir noch schnell gestattete, den letzten Müllsack auf den schon übervollen Container zu werfen.

In der Katastrophe haben die Menschen zusammengehalten!
Machen wir bitte so weiter, nur zusammen können wir etwas bewegen, verändern, verbessern!


10.01.2025, 13:38

Erfreulich zahlreich kamen die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der BI zum ersten Treffen dieses Jahres in den schönen blauen Saal im obersten Stock der VHS um über die zukünftigen Schritte der Initiative zu diskutieren. Denn eines wurde sehr schnell deutlich:

Die städtischen Aktivitäten für einen effektiven Hochwasserschutz, für effektivere Warnungen der Bevölkerung im Katastrophenfall und vor allen Dingen für eine lückenlose Aufklärung der Ereignisse in Stadt und Landkreis sind seit Juni 2024 auf Abwarten und Reden und weiter Abwarten beschränkt obwohl der im Stadtrat beschlossene 9-Punkte-Plan eindeutige Arbeitsaufträge enthält.

Im Gegensatz dazu arbeiten einige Mitglieder der BI bereits an der Auswertung der von uns nun eigenständig durchgeführten Bürgerbefragung die noch bis Mitte Januar 2025 weiterlaufen soll.
Und neue Ideen, weitere Aktivitäten reifen heran, man darf sehr gespannt sein!


10.01.2025, 13:14

Am Thema Hochwasserschutz kommt niemand mehr vorbei:

...nachdem es auch der letzte (die letzte nehme ich an ebenso) verstanden hat...


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