Änderungen an der Petition

02.06.2013 15:00 Uhr

Nachträglich vorgenommene Änderungen:

1.) Verlängerung der Petitionslaufzeit auf 6 Monate, weil 2 Monate vom Vereinsvorstand als zu kurz erachtet werden.

2.) Angabe der Vereins E-Mail Adresse.
Irrtümlich wurde die E- Mail Adresse des Vereinsvorsitzenden angegeben.
Neue Begründung: Hoch- und Idarwald werden seit dem 12. Jahrhundert als Kulturwald forstwirtschaftlich genutzt.
Die jahrhunderte alte Tradition der nachhaltigen Waldnutzung hat unserer Region eine intakte Natur und damit eine besonders hohe Artenvielfalt hinterlassen.
Nach naturschutzfachlichen Kriterien gehört der bereits bestehende Naturpark
Saar – Hunsrück, der auch die Region Hochwald- Idarwald mit einschließt, zu den artenreichsten Gebieten in Deutschland und gilt heute als ein Hot Spot der Artenvielfalt. Seltene Tierarten, wie die Wildkatze sind hier heimisch. Sie gilt als „Leittier„ für andere Arten und kommt nur dort vor wo Wildnis, Rückzugsräume und Jagdrevier ihren hohen Ansprüchen entsprechen.
Von einem Schutzgebiet wie dem Naturpark Saar- Hunsrück profitieren Bürgerinnen und Bürger, Touristen, die Natur selbst und die regionale Wirtschaft gleichermaßen.


Durch die mögliche Errichtung eines Nationalparks endstünden der Region aus unserer Sicht zu viele Nachteile:

Der Verzicht auf die Wertschöpfung aus Holznutzung in einem der größten zusammenhängenden und ertragsstärksten Waldgebiete von Rheinland- Pfalz wird zu einer wirtschaftlichen Schwächung führen.

Die über weitere Kredite zu finanzierenden, jährlichen Subventionen für den Nationalpark würden
mehrere Millionen Euro betragen.
Wertberichtigungen in Bezug auf die Nationalparkfläche, die nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden darf, könnten weitere dreistellige Millionenbeträge verschlingen. Rheinland – Pfalz ist bereits über die verfassungsmäßige Grenze hinaus hoch verschuldet.
Derzeitiger Schuldenstand: 36 Milliarden Euro – Tendenz steigend.

Laut Untersuchungen von Gossner / Weisser, FSU Jena / TU München und Prati / Fischer, Uni Potsdam/ Bern. ist mit einem Rückgang der Artenvielfalt zu rechnen.
Negative Entwicklungen im Tourismus sind möglich. Ein Beispiel ist der Rückgang der Übernachtungszahlen im Landkreis Freyung – Grafenau / Nationalpark Bayrischer Wald, siehe W. Tzschupke.

Das Kurzgutachten aus 2013 von Prof. Dr. Arno Frühwald, Uni Hamburg – Zentrum Holzwirtschaft, im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Rohholzverbraucher e.V. (AGR), Berlin, und anderen, kommt zu dem Schluß, dass die Einrichtung eines Nationalparks Arbeitsplätze kostet, sowie Wohlstand und Klimaschutz mindert.

Die von uns in Auftrag gegebene und vom Forsa Institut durchgeführte Umfrage „Meinungen der Bürger von Rheinland – Pfalz zur Wald- und Holznutzung“ kommt zu dem Ergebnis, dass große Teile der Bevölkerung eine Ausweisung eines Nationalparks ablehnen und stattdessen eine Förderung des bereits bestehenden Naturparks Saar- Hunsrück vorziehen.

Wir bitten deshalb um die Teilhabe bei den Entscheidungsprozessen und die Einholung eines umfassenden Meinungsbildes in der Bevölkerung.
Der mehrheitliche Bürgerwille, insbesondere der Anrainer – Gemeinden könnte durch Abstimmung nach den üblichen demokratischen Verfahren unabhängig und neutral festgestellt werden.

Wer schon auf einer anderen Unterschriftenliste gegen die Ausweisung des geplanten Nationalparks Hochwald – Idarwald unterschrieben hat, bitte diese Petition nicht mehr unterzeichnen.



Im Namen aller Unterzeichner

Christoph Manz


Wilzenberg-Hußweiler, 30.05.2013 Neuer Sammlungszeitraum: 6 Monate

Änderungen an der Petition

31.05.2013 16:24 Uhr


Neuer Titel: Kein Nationalpark in Rheinland- Pfalz Die Bürger sollten mitentscheiden dürfen