Änderungen an der Petition

23.07.2015 16:34 Uhr


Neuer Petitionstext: Der Rat der Stadt Springe hat am 16.07.2015 die Verwaltung mit einer Reform der Elternbeiträge für alle Betreuungsformen beauftragt. Diese Petition richtet sich an alle Beteiligten: Nutzen Sie diese Chance, um zukünftig auch in Springe das Familieneinkommen und die Familiengröße bei der Bemessung der Elternbeiträge zu berücksichtigen.

berücksichtigen.

Änderungen an der Petition

23.07.2015 13:11 Uhr

Nach dem tragischen, überraschenden und viel zu frühen Tod unseres Bürgermeisters Jörg-Roger Hische am 17.07.2015 (bit.ly/1CWzAWw), fällt es mir sehr schwer, diese - ursprünglich an ihn persönlich gerichtete - Petition zu überarbeiten. Ich habe überlegt, die Petition einfach zu schließen, aber damit wären die Inhalte und die bis dato 363 Unterschriften verloren. Da der Rat der Stadt Springe am 16.07.2015 die Verwaltung mit einer umfassenden Reform der Elternbeiträge für alle Betreuungsformen (bit.ly/1JA5yF1) beauftragt hat, ist das Ziel der Petition "Eine komplette, tiefgreifende und nachhaltige Gebührenreform, an deren Ende einkommensgerechte Gebühren stehen, die nach der Zahl der Kinder in der Familie gestaffelt sind." greifbarer denn je. Ich habe mich für die Fortsetzung der Petition entschieden.
Neuer Petitionstext: Kommunalpolitiker im überalterten Der Rat der Stadt Springe haben hat am 16.07.2015 die ernsthafte Absicht, insbesondere Familien Verwaltung mit mehreren Kindern mit Gebührensteigerungen von bis einer Reform der Elternbeiträge für alle Betreuungsformen beauftragt. Diese Petition richtet sich an alle Beteiligten: Nutzen Sie diese Chance, um zukünftig auch in Springe das Familieneinkommen und die Familiengröße bei der Bemessung der Elternbeiträge zu 6.478,50 Euro pro Kindergartenjahr belasten. Das vom Land Niedersachsen 2007 landesweit eingeführte beitragsfreie Kindergartenjahr soll es nur noch für "Einzelkinder" geben.

Änderungen an der Petition

13.07.2015 00:44 Uhr

Der Begriff "Ein-Kind-Politik" hat aufgrund der historischen Vorbelastung Verwirrung gestiftet und von den Inhalten abgelenkt. Hier kommt es aber nur auf die Inhalte an.
Neuer Titel: Keine Ein-Kind-Politik Gerechte Elternbeiträge in Springe! Gerechte Gebühren der Kinderbetreuung für alle Familien!

Änderungen an der Petition

07.07.2015 13:54 Uhr

Der Begriff "Einzelkinder" meint hier vereinfachend: Kinder im beitragsfreien Kindergartenjahr ohne jüngere Geschwisterkinder in der KiTa-Betreuung. "Einzelkinder" ist griffiger. Im Saldo kommen Familien mit jüngeren Geschwisterkindern in der KiTa-Betreuung, wie man es auch dreht und wendet, nicht mehr in den Genuß eines beitragsfreien Kindergartenjahres. Beitragsärmer ja, beitragsfrei in Zukunft nur noch für echte Einzelkinder oder Kinder mit Geschwistern in entsprechendem Geburtsabstand, so dass sie nie zeitgleich eine KiTa besuchen (Zahlenmaterial hier:http://familie.springfeld.de/index.php/18-downloads-aktuelle-zahlen-stand-20-06-2015).
Neuer Petitionstext: Kommunalpolitiker im überalterten Springe haben die ernsthafte Absicht, insbesondere Familien mit mehreren Kindern mit Gebührensteigerungen von bis zu 6.478,50 Euro pro Kindergartenjahr belasten. Das vom Land Niedersachsen 2007 landesweit eingeführte beitragsfreie Kindergartenjahr soll es nur noch für Einzelkinder "Einzelkinder" geben.

Änderungen an der Petition

20.06.2015 14:14 Uhr

Das trifft den Inhalt der Petition besser. Es geht um alle Familien, nicht nur um kinderreiche, auch wenn die besonders schwer getroffen werden.
Neuer Titel: Keine Ein-Kind-Politik in Springe! Keine Gebührenerhöhung Gerechte Gebühren für kinderreiche alle Familien!

Änderungen an der Petition

20.06.2015 14:01 Uhr

Die Entwicklungen der letzten Tage machen die Neuformulierung der Petition unumgänglich, sie würde sonst ins Leere laufen. Ich bitte um Verständnis und weiter um Zustimmung:

Mit den jüngsten Beschlüssen des zuständigen Fachausschusses (Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung) vom 18.06.2015 sind wir vom Regen in die Traufe gekommen. Zwar wurde der Beschluss vom 12.06.2015 aufgehoben, der der ursprüngliche Grund für diese Petition war, aber andererseits wurde beschlossen, dass es das vom Land Niedersachsen 2007 eingeführte beitragsfreie Kindergartenjahr nur noch für Einzelkinder geben soll. Darüber hinaus wurde angekündigt, dass ab 2016 nur noch Geschwisterkinder in der vorschulischen Betreuung (Krippe, Kindergarten) einen Rabatt geben soll. Das kommt in vielen Fällen der Komplettabschaffung des Geschwisterrabattes gleich oder recht nahe. In meinem konkreten Fall betrüge die Mehrbelastung 4.721,60 Euro in anderen 6.478,50 Euro jährlich. Das ist noch schlimmer als der aufgeh
Neuer Petitionstext: Kommunalpolitiker im überalterten Springe wollen haben die ernsthafte Absicht, insbesondere Familien mit mehreren Kindern - und nur die - mit Gebührensteigerungen von bis zu 4.500 6.478,50 Euro pro Kindergartenjahr belasten. Das vom Land Niedersachsen 2007 landesweit eingeführte beitragsfreie Kindergartenjahr soll es nur noch für Einzelkinder geben.

Vom Regen in die Traufe - Neues "altes" Ziel für die Petition: Gebührengerechtigkeit!

20.06.2015 13:43 Uhr

Mit den jüngsten Beschlüssen des zuständigen Fachausschusses (Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung) vom 18.06.2015 sind wir vom Regen in die Traufe gekommen. Zwar wurde der Beschluss vom 12.06.2015 aufgehoben, der der ursprüngliche Grund für diese Petition war, aber andererseits wurde beschlossen, dass es das vom Land Niedersachsen 2007 eingeführte beitragsfreie Kindergartenjahr nur noch für Einzelkinder geben soll. Darüber hinaus wurde angekündigt, dass ab 2016 nur noch Geschwisterkinder in der vorschulischen Betreuung (Krippe, Kindergarten) einen Rabatt geben soll. Das kommt in vielen Fällen der Komplettabschaffung des Geschwisterrabattes gleich oder recht nahe. In meinem konkreten Fall betrüge die Mehrbelastung 4.721,60 Euro in anderen 6.478,50 Euro jährlich. Das ist noch schlimmer als der aufgehobene Beschluss. Zusätzlich wurden die Kindergartengebühren (immerhin für alle und nicht nur für Mehrkindfamilien) um 10% angehoben. Problem: Springe kennt keine einkommensgerechten Gebühren. Jeder zahlt das Gleiche, ob Bäckereifachangestellte/r, Friseur/in oder Vorstandsvorsitzende/r und Einkommensmillionär/in. Die Zahl der Kinder in den Familien soll dabei ab 2016 offensichtlich auch eher nach dem Zufallsprinzip, als nach sozialstaatlichen Grundsätzen berücksichtigt werden.

Details familie.springfeld.de

Das ziel- und heillose Durcheinander der politischen Beschlüsse und Ankündigungen der letzten Wochen, macht diese Petition wichtiger denn je. Ziel muss es aber nicht nur sein, die neuen, alten und zukünftigen unüberlegten politischen Schnellschüsse aus der Springer Kommunalpolitik zu verhindern. Ziel muss eine komplette, tiefgreifende und nachhaltige Gebührenreform sein, an deren Ende einkommensgerechte Gebühren stehen, die unumstößlich nach der Zahl der Kinder in der Familie gestaffelt sind. Hamburg und viele andere Städte machen vor, wie das geht. Diesen vielfach erprobten und sauber ausgearbeiteten rechtlichen Rahmen könnte man problemlos übernehmen und entsprechend der Springer Vorstellungen mit konkreten Zahlen füllen, was die Gebührenhöhe angeht. Man muss da das Rad nicht neu erfinden.

Ich werde die Petition in Kürze entsprechend überarbeiten und bitte dafür weiter um Zustimmung.

Heute Ausschussberatung: Aula der Grundschule Hinter der Burg, Hinter der Burg 3, 31832 Springe

18.06.2015 13:31 Uhr

Liebe MitstreiterInnen,

ich habe die Vermutung, dass sich trotz aller Gesprächsangebote (zumindest) die konservative Politik am Thema Geschwisterrabatt festbeißt. So nach dem Motto: "Es kann doch nicht sein, dass das für Familien mit mehreren Kindern so günstig ist!" Folgte man dieser Logik könnte man in Zukunft das Kindergeld auch nur noch für das erste Kind auszahlen. Krude! Der Rest wäre dann Privatsache. Es muss deutlich werden, dass der Geschwisterrabatt in der bestehenden Form sich nahtlos in die familienpolitischen Leistungen einfügt, folgerichtig und gut ist, so wie er ist. Jede Veränderung ist ein familienpolitischer Rückschritt.

Um so wichtiger ist es, dass wir in großer Zahl heute Abend dabei sind, um deutlich zu machen, dass eine Abschaffung des beitragsfreien Kindergartenjahres für Familien mit mehreren Kindern über die Änderung des Geschwisterrabattes - nicht nur für das Land Niedersachsen - nicht hinnehmbar ist. Auch weitere mögliche Abschmelzungen des Geschisterrabattes treffen die Falschen!

Noch mal ganz konkret: Das beitragsfreie Kindergartenjahr kostet die Stadt Springe 44 Euro monatlich (160 Euro zahlt das Land, 204 Euro Elternbeiträge entfallen, Zahlen auf familie.springfeld.de/). Dafür dieser familienpolitische Schaden? Nein!

Bis heute Abend!

Beste Grüße
Christian Springfeld

Änderungen an der Petition

04.06.2015 09:49 Uhr

Herzlichen Dank an alle Unterstützer - erzählt es weiter!
Neuer Petitionstext: Kommunalpolitiker im überalterten Springe wollen Familien mit mehreren Kindern - und nur die - mit Gebührensteigerungen von bis zu 4.500 Euro pro Kindergartenjahr belasten. Die Stadt Springe hat kein Geld. Frühkindliche Bildung ist teuer. Familien mit mehreren Kindern in der Betreuung erhalten Rabatt auf die Elternbeiträge (2. Kind 50%, ab 3. Kind 100%). Das soll sich jetzt ändern. Einzelne Familien sollen 300 Euro und mehr monatlich zusätzlich bezahlen. Das ist viel Geld und es wird nur von denen verlangt, die mehrere Kinder haben. Dieser Beschluss darf keinen Bestand haben. Herr Bürgermeister, setzten Sie sich dafür ein, dass es dazu nicht kommt!

Mehr hier: familie.springfeld.de familie.springfeld.de/ Neue Begründung: Statt gleichmäßig und verträglich auf die breiten Schultern aller, soll die notwendige Haushaltssanierung in puncto Kinderbetreuung in Springe ausschließlich auf dem Rücken kinderreicher Familien ausgetragen werden.

Eklatanter kann man die gesellschaftliche Leistung, die - insbesondere große - Familien Tag für Tag erbringen, nicht verkennen. Das ist Fleisch gewordene Gerontokratie. Ein trauriges Sinnbild für die völlige Entfremdung zwischen Wählern und Gewählten. Damit wird Springe bundesweit in jeder Hinsicht traurige Berühmtheit erlangen. Während man auf Bundesebene über Teilzeitmodelle zur Entschärfung der "Rush Hour des Lebens" diskutiert, führt man in Springe eine Strafsteuer fürs Kinderkriegen ein.

Die beteiligten Springer Kommunalpolitiker offenbaren dabei ein Gesellschaftsbild, das in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stehen geblieben ist. Schwierig ist es ja nur, wenn man so dumm ist, arbeiten zu gehen. Wer zu Hause bleibt, kriegt noch Geld dazu, aber das kommt ja aus einem anderen Topf. An volkswirtschaftlichem und gesellschaftspolitischem Irrsinn ist das nicht zu überbieten. Da noch von einem Schildbürgerstreich zu sprechen, wäre grob verniedlichend. Wieder treten Springer Kommunalpolitiker von SPD, CDU und Grünen in unheilvoller Allianz den Elternwillen mit Füßen. Die zur Debatte stehenden Geschwisterrabatte bei der Kinderbetreuung, sind ein entscheidender Faktor, der das Abenteuer Familie heutzutage überhaupt bezahlbar macht, wenn man denn den Anspruch hat, sein eigenes Geld zu verdienen.

So manches Geschwisterchen wird es in Springes Familien zukünftig nicht mehr geben. So manche Familie wird sich nicht mehr für Springe entscheiden und einige werden vielleicht sogar Springe den Rücken kehren. Bastian Reinhardt, Klaus Klingenberg, Martin Petzold (alle SPD), Christoph Rohr, Anette Henkels, Hannelore Hische (alle CDU), Katharina Jahn-von Rantzau und Ursula Schulz-Debor (beide Grüne), können sich nicht rausreden, die Situation verkannt zu haben. Die Betroffenen Familien waren in großer Zahl vor Ort und haben sämtliche Kommunikationskanäle genutzt, um die Politiker vor der Tragweite ihrer Entscheidung zu warnen. Genutzt hat es nichts. Ignoranz hat jetzt einen - oder besser 8 – Namen aus drei Parteien.

Mehr hier: familie.springfeld.de familie.springfeld.de/

Änderungen an der Petition

03.06.2015 17:57 Uhr

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Neuer Petitionstext: Kommunalpolitiker im überalterten Springe wollen Familien mit mehreren Kindern - und nur die - mit Gebührensteigerungen von bis zu 4.500 Euro pro Kindergartenjahr belasten. Die Stadt Springe hat kein Geld. Frühkindliche Bildung ist teuer. Familien mit mehreren Kindern in der Betreuung erhalten Rabatt auf die Elternbeiträge (2. Kind 50%, ab 3. Kind 100%). Das soll sich jetzt ändern. Einzelne Familien sollen 300 Euro und mehr monatlich zusätzlich bezahlen. Das ist viel Geld und es wird nur von denen verlangt, die mehrere Kinder haben. Dieser Beschluss darf keinen Bestand haben. Herr Bürgermeister, setzten Sie sich dafür ein, dass es dazu nicht kommt!

Mehr hier: familie.springfeld.de/. familie.springfeld.de Neue Begründung: Statt gleichmäßig und verträglich auf die breiten Schultern aller, soll die notwendige Haushaltssanierung in puncto Kinderbetreuung in Springe ausschließlich auf dem Rücken kinderreicher Familien ausgetragen werden.

Eklatanter kann man die gesellschaftliche Leistung, die - insbesondere große - Familien Tag für Tag erbringen, nicht verkennen. Das ist Fleisch gewordene Gerontokratie. Ein trauriges Sinnbild für die völlige Entfremdung zwischen Wählern und Gewählten. Damit wird Springe bundesweit in jeder Hinsicht traurige Berühmtheit erlangen. Während man auf Bundesebene über Teilzeitmodelle zur Entschärfung der "Rush Hour des Lebens" diskutiert, führt man in Springe eine Strafsteuer fürs Kinderkriegen ein.

Die beteiligten Springer Kommunalpolitiker offenbaren dabei ein Gesellschaftsbild, das in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stehen geblieben ist. Schwierig ist es ja nur, wenn man so dumm ist, arbeiten zu gehen. Wer zu Hause bleibt, kriegt noch Geld dazu, aber das kommt ja aus einem anderen Topf. An volkswirtschaftlichem und gesellschaftspolitischem Irrsinn ist das nicht zu überbieten. Da noch von einem Schildbürgerstreich zu sprechen, wäre grob verniedlichend. Wieder treten Springer Kommunalpolitiker von SPD, CDU und Grünen in unheilvoller Allianz den Elternwillen mit Füßen. Die zur Debatte stehenden Geschwisterrabatte bei der Kinderbetreuung, sind ein entscheidender Faktor, der das Abenteuer Familie heutzutage überhaupt bezahlbar macht, wenn man denn den Anspruch hat, sein eigenes Geld zu verdienen.

So manches Geschwisterchen wird es in Springes Familien zukünftig nicht mehr geben. So manche Familie wird sich nicht mehr für Springe entscheiden und einige werden vielleicht sogar Springe den Rücken kehren. Bastian Reinhardt, Klaus Klingenberg, Martin Petzold (alle SPD), Christoph Rohr, Anette Henkels, Hannelore Hische (alle CDU), Katharina Jahn-von Rantzau und Ursula Schulz-Debor (beide Grüne), können sich nicht rausreden, die Situation verkannt zu haben. Die Betroffenen Familien waren in großer Zahl vor Ort und haben sämtliche Kommunikationskanäle genutzt, um die Politiker vor der Tragweite ihrer Entscheidung zu warnen. Genutzt hat es nichts. Ignoranz hat jetzt einen - oder besser 8 – Namen aus drei Parteien.

Mehr hier: familie.springfeld.de/. familie.springfeld.de

Änderungen an der Petition

03.06.2015 16:51 Uhr

Internetadresse "Mehr hier: familie.springfeld.de/." eingefügt.
Neuer Petitionstext: Kommunalpolitiker im überalterten Springe wollen Familien mit mehreren Kindern - und nur die - mit Gebührensteigerungen von bis zu 4.500 Euro pro Kindergartenjahr belasten. Die Stadt Springe hat kein Geld. Frühkindliche Bildung ist teuer. Familien mit mehreren Kindern in der Betreuung erhalten Rabatt auf die Elternbeiträge (2. Kind 50%, ab 3. Kind 100%). Das soll sich jetzt ändern. Einzelne Familien sollen 300 Euro und mehr monatlich zusätzlich bezahlen. Das ist viel Geld und es wird nur von denen verlangt, die mehrere Kinder haben. Dieser Beschluss darf keinen Bestand haben. Herr Bürgermeister, setzten Sie sich dafür ein, dass es dazu nicht kommt!

Mehr hier: familie.springfeld.de/. Neue Begründung: Statt gleichmäßig und verträglich auf die breiten Schultern aller, soll die notwendige Haushaltssanierung in puncto Kinderbetreuung in Springe ausschließlich auf dem Rücken kinderreicher Familien ausgetragen werden.

Eklatanter kann man die gesellschaftliche Leistung, die - insbesondere große - Familien Tag für Tag erbringen, nicht verkennen. Das ist Fleisch gewordene Gerontokratie. Ein trauriges Sinnbild für die völlige Entfremdung zwischen Wählern und Gewählten. Damit wird Springe bundesweit in jeder Hinsicht traurige Berühmtheit erlangen. Während man auf Bundesebene über Teilzeitmodelle zur Entschärfung der "Rush Hour des Lebens" diskutiert, führt man in Springe eine Strafsteuer fürs Kinderkriegen ein.

Die beteiligten Springer Kommunalpolitiker offenbaren dabei ein Gesellschaftsbild, das in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stehen geblieben ist. Schwierig ist es ja nur, wenn man so dumm ist, arbeiten zu gehen. Wer zu Hause bleibt, kriegt noch Geld dazu, aber das kommt ja aus einem anderen Topf. An volkswirtschaftlichem und gesellschaftspolitischem Irrsinn ist das nicht zu überbieten. Da noch von einem Schildbürgerstreich zu sprechen, wäre grob verniedlichend. Wieder treten Springer Kommunalpolitiker von SPD, CDU und Grünen in unheilvoller Allianz den Elternwillen mit Füßen. Die zur Debatte stehenden Geschwisterrabatte bei der Kinderbetreuung, sind ein entscheidender Faktor, der das Abenteuer Familie heutzutage überhaupt bezahlbar macht, wenn man denn den Anspruch hat, sein eigenes Geld zu verdienen.

So manches Geschwisterchen wird es in Springes Familien zukünftig nicht mehr geben. So manche Familie wird sich nicht mehr für Springe entscheiden und einige werden vielleicht sogar Springe den Rücken kehren. Bastian Reinhardt, Klaus Klingenberg, Martin Petzold (alle SPD), Christoph Rohr, Anette Henkels, Hannelore Hische (alle CDU), Katharina Jahn-von Rantzau und Ursula Schulz-Debor (beide Grüne), können sich nicht rausreden, die Situation verkannt zu haben. Die Betroffenen Familien waren in großer Zahl vor Ort und haben sämtliche Kommunikationskanäle genutzt, um die Politiker vor der Tragweite ihrer Entscheidung zu warnen. Genutzt hat es nichts. Ignoranz hat jetzt einen - oder besser 8 – Namen aus drei Parteien.

Mehr hier: familie.springfeld.de/.