Region: Burgwedel

Keine Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Kita-Gelände in Engensen - Für eine Alternative

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Stadt Burgwedel
943 Unterstützende 280 in Burgwedel

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

943 Unterstützende 280 in Burgwedel

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2015
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

02.11.2015, 16:53


Neuer Petitionstext: Die Stadt Burgwedel hat aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation und der zu erwartenden Sonderzuweisungen beschlossen, die Mehrzweckhalle Engensen auf dem Kita-Gelände als vorübergehende Massenunterkunft zu nutzen.
www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Burgwedel/Nachrichten/Plan-B-Stadt-ruestet-sich-fuer-Notloesungen
Bei allem Verständnis für die derzeitige schwierige Situation ist die Flüchtlingskrise eine Notlage, die nicht alles rechtfertigt. Eine Unterbringung von Flüchtlingen direkt auf dem Kita-Gelände zusammen mit unseren kleinsten Kindern (1-6 Jahre) ist eine nicht zu verantwortende Entscheidung. Neue Begründung: Die sogenannte Mehrzweckhalle in Engensen befindet sich auf dem Kita-Gelände und ist nicht separat zu betreten. Das angrenzende Kindergartengebäude und die Halle sind eine Einheit und nur durch eine Verbindungstür getrennt. Beide Einrichtungen teilen sich eine Zuwegung und das Außengelände.
Zur Definition der örtlichen Situation heißt es in einem Brief der Stadt vom 18.08.2015 an die Eltern: „Die gesamte Kindertagesstätte mit dem dazugehörigen Außenbereich ist eine Jungendhilfeeinrichtung nach dem SGB VIII und verfügt über eine entsprechende Betriebserlaubnis für ausschließlich diesen Zweck.“
Die Räumlichkeiten der Kita reichen bei weitem nicht für die 3 Gruppen aus, um alle (ca. 60) Kinder nur in den Gruppenräumen (was im Winter noch häufiger der Fall ist) zu beschäftigen. So muss die Turnhalle regelmäßig genutzt werden.
Außerdem gibt es Informationen, dass bei Belegung der Turnhalle durch Flüchtlinge (40 sind geplant) der Bereich des großen Spielplatzes abgetrennt werden muss, um eine Versorgung und caritative Betreuung über die gemeinsam genutzte Zuwegung zu ermöglichen. Dann fehlt den Kindern auch dieser Platz.
Die Krippenkinder machen Mittagsschlaf in dem Gebäude und bereits jetzt müssen die größeren Kinder Rücksicht nehmen. Bei ständiger Benutzung der Turnhalle steigt automatisch der Lärmpegel.
Unserer Meinung nach besteht durch die Aufstockung der Personenanzahl auf dem kleinen Gelände ein erhöhtes Infektionsrisiko insbesondere für die Kleinkinder.
Auch bekommen wir keine konkrete Aussage über den genauen Zeitraum der Unterbringung in der Turnhalle. Wie lange ist die Befristung: 1 Jahr, 2 Jahre?
Wir sehen durch all diese Punkte die Gefahr gegeben, dass der Kindergartenbetrieb und die Bewegungsfreiheit der Kinder eingeschränkt werden.
Die Einschnitte sollten nicht bei den Kindern und erst recht nicht bei den Kleinsten gemacht werden.
Wir bitten die Stadt Burgwedel, nochmals intensiv Alternativen zu prüfen und Abstand von der Nutzung der Mehrzweckhalle Engensen zu nehmen.
P.S.: Um das nochmal in aller Deutlichkeit hervorzuheben: Es geht hier NICHT gegen Flüchtlinge, sondern um das Wohl unserer Kinder! Das ist kein Aufruf zu rechter Gewalt und wir verbitten uns die Verbreitung von fremdenfeindlichen Inhalten und distanzieren uns davon.


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern