Region: Kleve

Keine Wissenschaft für Krieg/ Keep HSRW Out of War!

Petition richtet sich an:
Senat der Hochschule Rhein-Waal

501 Unterschriften

84 %
600 für Sammelziel

501 Unterschriften

84 %
600 für Sammelziel
  1. Gestartet 19.06.2026
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

14.07.2026, 14:38

Edit: Ergänzung von Ansprechpersonen und Kontaktmöglichkeiten


Neue Begründung:

Was passiert gerade?

Die Hochschule Rhein-Waal hat eine selbstauferlegte Zivilklausel, in der sie sich dazu verpflichtet, einen Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten, indem sie ihre Mitglieder, insbesondere die Lehrenden, dazu anhält, friedensstiftende und -erhaltende Aspekte in Lehre, Studium und Forschung sowie demokratisches Bewusstsein und demokratisches Verhalten gezielt zu fördern. Solche Zivilklauseln verhindern militärisch nutzbare Forschungsprojekte.
Im Rahmen der Militarisierung Deutschlands wurden durch neuste Änderungen des Hochschulgesetzes des Landes NRW, die Zivilklauseln massiv geschwächt, um Zusammenarbeiten im militärischen Sektor zu ermöglichen.
Nach einem konkreten Gesprächsangebot der Rheinmetall AG an die HSRW debattiert der Senat nun mögliche Zusammenarbeiten, im Fokus stehen hier Stiftungsprofessuren.

Was ist daran problematisch?

Das öffnet den Weg für Forschung, Lehre und Studium im Dienst von Rüstungsindustrien an der HSRW und ist eine rote Linie die nicht überschritten werden darf, um die Unabhängigkeit unserer Forschung nicht zu gefährden. Finanzierte Professuren durch Firmen wie Rheinmetall schaffen Abhängigkeiten, die in der Zukunft weiter ausbebaut werden könnten.

Kurzfristig würde die HSRW durch Gelder der Rüstungsindustrie profitieren, langfristig fördern wir damit kriegerisches Wachstum und destabilisieren die Welt. Aus unserer Sicht trägt eine engere Zusammenarbeit mit der Rüstungsindustrie zur gesellschaftlichen Normalisierung militärischer Lösungen bei und steht im Widerspruch zum friedensorientierten Leitbild der Hochschule, dem sie sich in ihrer Zivilklausel ausdrücklich verpflichtet hat.

Rheinmetall, als das größte Rüstungsunternehmen Deutschlands, ist profitorientiert, exportiert seine Waffen weltweit und stellt dadurch finanzielle Gewinne über Menschenleben.

Insbesondere als Internationale Hochschule können wir es nicht verantworten, Kriege in Ländern und Regionen zu fördern, aus denen unsere Studierende herkommen und dort weiterhin Freunde und Familien haben.

Gerade in Zeiten, in denen militärische Lösungen durch Medien und Politik oft als unumgänglich dargestellt werden, ist es wichtig, dass sich die Uni mit ihrer gesellschaftlichen Vorbildfunktion entschlossen für Frieden einsetzt. Unsere Uni ist bereits maßgeblich an Friedens- und Konfliktforschung beteiligt, mit der grundlegenden Überzeugung, dass nur Friedensforschung und Diplomatie positiven Frieden bringen können. Anstatt mit solcher Zusammenarbeit unsere eigene Forschung zu untergraben, sollten dringend mehr Mittel für Friedensforschung eingesetzt werden.
Wir appellieren daher an den Senat, die friedensorientierte Ausrichtung der Hochschule zu bewahren und ein deutliches Zeichen für unabhängige Wissenschaft sowie zivile Forschung zu setzen

Verantwortlich für die Inhalte der Petition ist das Campus Solidarity Collective der HSRW.
V. i. S. d. P. Anna Porath
Kontaktaufnahme gerne über das Kontaktformular oder über: solidarity.collective.hsrw@gmail.com



Neues Zeichnungsende: 30.09.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 345



25.06.2026, 04:55

Sehr geehrte Unterstützende,

die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

Ihr openPetition-Team


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