Änderungen an der Petition

30.01.2016 17:06 Uhr

Kleinere Korrekturen und präziserer Titel.

Die Behörde (Empfänger) müsste noch korrigiert werden:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Neuer Titel: Microsoft, insb. Windows 10, Microsoft/Windows 10: Gesetzlicher Schutz der Nutzer muss vom Bundesamt für Verbraucherschutz besser kontrolliert deutlich verbessert werden
Neuer Petitionstext: Mit Windows 10 hat das Unternehmen Microsoft den Bogen endgültig überspannt. Bekanntlich spähen Funktionen dieses Betriebssystems alle Rechner unkontrolliert aus, auf denen es installiert ist. Diese Funktionen sind für den Verbraucher Nutzer nicht durchschaubar und können zum großen Teil nicht oder nur mit Expertenkenntnissen abgestellt werden. Dies brachte öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel Universitäten, bereits dazu, den Bediensteten den Upgrade auf dienstlich genutzten Geräten zu untersagen. Skripte wurden entwickelt, deren Herstellung selbst hochqualifizierten Experten höchste Anstrengung abverlangte und deren Effektivität wegen der Instransparenz von Windows nicht einmal sicher ist. Zudem können im Paket befindliche Programme, die zum Teil nicht deinstalliert werden können, sogar auf dem Computer Schaden anrichten und zu Datenverlust führen, wie bei uns geschehen. Deshalb ist m.E. die Forderung an die Bundesbehörde mehr als angebracht, Beschaffenheit, Distribution und Risiken des Systems zu überprüfen und dem Unternehmen Microsoft die Enfernung schädlicher Elemente zumindest für den von ihr zu schützenden Markt nachweislich abzuverlangen und ggf. die weitere Distribution zu untersagen.
verhindern.
Neue Begründung: Über Jahrzehnte hinweg hat man das Unternehmen Microsoft seine Marktstrategien augenscheinlich recht unkontrolliert umsetzen lassen. Dies hat mittlerweile dazu geführt, dass man um Windows kaum noch darum herumkommt und dass Windows das Betriebssystem sowie sein Zubehör das Nutzerverhalten einschränken und bestimmen. Es wäre kaum denkbar, dass irgend ein anderes Produkt eine derartige Kontrolle über seine Nutzer entfaltet. Diese Nutzerkontrolle hat sich zunächst schleichend entwickelt und wurde zuletzt immer ungenierter umgesetzt. Ein rechtzeitiges Einschreiten einer schützenden Instanz wurde versäumt, und so ist jetzt ein Produkt auf dem Markt bzw. bereits fast überall verbreitet, das m.E. u.E. alle Grenzen der Vertrauenswürdigkeit weit überschreitet. Das Unternehmen hat dies geschickt angestellt: Da das Produkt Win10 zunächst kostenlos angeboten wurde, konnten viele nicht widerstehen, obgleich kaum jemand die Konsequenzen kennen konnte. Es ist aber kaum zu erwarten, dass Microsoft jetzt innehält, wo die eine mutmaßlich von langer Hand geplante Kontrollsituation erreicht ist. Wir können es nicht verstehen, dass unsere umfassende Gesetzgebung und der umfangreiche Behördenapparat hier den Bürgern keinen zuverlässigen Schutz bietet. Es ist doch zu hoffen, dass NIEMAND Dinge verkaufen oder verschenken darf, die potentiell schädlich sind und deren Gefährdungspotential nicht gründlich überprüft wurden; warum aber Microsoft? Offensichtlich muss hier die Gesetzeslage nachgebessert werden, oder aber deren Umsetzung konsequenter erfolgen.