NEIN zum Entfernen des Taubenhauses Lampertshof in Saarbrücken !

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Uwe Conradt / Unternehmen: Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG

5.548 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

26.08.2026, 07:48

Liebe Unterstützende,

Bunt.Saar sozial-ökologische Liste schreibt treffend zur misssglückten Umsiedelung:
https://www.facebook.com/buntpunktsaar/

Die Umsiedlung der Stadttauben vom Parkhaus Lampertshof zum Bormannspfad sollte eine Lösung schaffen. Stattdessen zeichnet sich nach Angaben des Vereins Stadttauben Saarbrücken ein akuter Tierschutzfall ab: Rund 180 Tauben sollen am bisherigen Standort zurückgeblieben sein. Sie versuchen weiterhin, zu ihrem vertrauten Taubenhaus und damit zu Futter und Wasser zu gelangen.
Besonders bitter: Die ehrenamtlichen Helfer:innen des Stadttaubenvereins, die die Tiere seit Jahren kennen und betreuen, durften nach Angaben des Vereins an der Umsiedlung nicht mitwirken. Vor möglichen Problemen war im Vorfeld gewarnt worden.
Der Verein und seine Rechtsanwältin fordern deshalb eine sofortige Notfütterung sowie ein Konzept für die zurückgebliebenen Tiere. Diese Forderungen unterstützen wir.
Für uns als Stadtratsfraktion ergeben sich daraus klare politische Konsequenzen:

Das Fütterungsverbot muss am betroffenen Standort vorübergehend ausgesetzt und eine kontrollierte Notfütterung mit Wasser ermöglicht werden.
Die Stadt muss unverzüglich darlegen, wie viele Tauben tatsächlich umgesiedelt wurden, wie viele zurückgeblieben sind und wie mit diesen Tieren weiter verfahren wird. Auch eine weitere fachgerechte Einfangaktion muss geprüft werden.
Bei allen weiteren Maßnahmen müssen die erfahrenen Ehrenamtlichen des Stadttaubenvereins von Anfang an einbezogen werden. Wer jahrelang mit den Tieren arbeitet, darf nicht ausgegrenzt werden – dieses Fachwissen wird gebraucht.
Darüber hinaus brauchen wir eine transparente Aufarbeitung der Umsiedlung: Wie konnte es trotz der vorherigen Warnungen zu dieser Situation kommen? Wer hat das Konzept erstellt und wie wurde der Erfolg kontrolliert?
Wir werden diese Punkte politisch aufgreifen und in die zuständigen Gremien tragen. Die Stadt trägt Verantwortung dafür, dass eine von ihr veranlasste Maßnahme nicht dazu führt, dass Tiere anschließend ohne Versorgung zurückbleiben.
Stadttaubenmanagement funktioniert nur tierschutzgerecht, fachlich fundiert und gemeinsam mit den Menschen, die sich seit Jahren ehrenamtlich darum kümmern.
#Saarbrücken

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