• Änderungen an der Petition

    at 19 Nov 2020 11:11

    Wir haben das Sammelziel auf 2750 Stimmen erhöht.


    Neuer Petitionstext: Das neugewählte Ruhrparlament wird im Frühjahr 2021 über die Ausweisung von
    von
    24 Industriegebieten für flächenintensive Gewerbe (> 5 Hektar, „Fläche mit Eignung für emissionsintensives verarbeitendes Gewerbe") im Regionalverbund Ruhr abstimmen.
    abstimmen.
    Bei einem der 24 Standorte, die zur Entscheidung anstehen, handelt es sich um ein 31 Hektar
    Hektar
    (ca. 43 Fußballfelder) großes Gebiet in Dinslaken (Barmingholten), welches heute Grünland und landwirtschaftlich genutzte Flächen beheimatet. Teile der 31 Hektar großen Fläche sind als Landschaftsschutzgebiet (LSG 4406-0008) ausgewiesen bzw. als schutzwürdiges Biotop im Biotopkataster (BK 4406-0159) eingetragen und/oder gehören zur Biotopverbundfläche
    Biotopverbundfläche
    (VB-D 4406-011).
    4406-011).
    **Jeder Bürger kann bis zum 30.11.2020 Einwände gegen das Vorhaben beim Ruhrparlament einreichen. Folgende Einwände werden wir (Bürgerinitiative ‚Nein-Logistikpark-Barmingholten‘) einreichen.**


    Neue Begründung: 1. Der 1. Der Standort ist im aktuellen Flächennutzungsplan der Stadt Dinslaken als Fläche für Landwirtschaft ausgewiesen (teilweise Landschaftsschutzgebiet). Diese Fläche stellt für die Stadt Dinslaken eine wichtige klimatische Ausgleichsfunktion dar. Auf dem Gebiet befinden sich schützenswerte Tiere und Pflanzen (Kiebitz-Brutgebiet, Feldlerche, zahlreiche Buchen und Eichen im Alter von bis zu 300 Jahren und Stammumfängen von bis zu 5,00 m). Dieser Standort Barmingholten würde ca. 43 Fußballfelder Grünflächen neu versiegeln.
    2. Der 2. Der westliche Bereich des geplanten Gebietes grenzt an den in den Planungen der Emschergenossenschaft im Zuge der Renaturierung der Emscher ausgewiesenen Ökologischen Schwerpunkt Averbruch. Das geplante Industriegebiet steht unserer Meinung nach im krassen Gegensatz zu den Zielen, die im Masterplan Emscher auch für Dinslaken verabschiedet wurden, z.B. dass hier der Schwerpunkt auf freiräumliche Vernetzung der Neuen Emscher mit dem landwirtschaftlich genutzten Umfeld, die Schaffung neuer, siedlungsnaher Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten liegt (siehe Seite D91 Masterplan Emscher). Wie soll dies verwirklicht werden, wenn das landwirtschaftlich genutzte Gebiet durch ein Industriegebiet ersetzt wird? Im gesamten 85 km langen Verlauf der Neuen Emscher findet man angrenzend nur ein einziges geplantes/existierendes Industrie-/Gewerbegebiet: das geplante Gebiet in Dinslaken Barmingholten!
    3. An 3. An den östlichen Bereich des geplanten Gebietes grenzt ein Wohngebiet. Das hier geplante Industriegebiet ist für emissionsintensives verarbeitendes Gewerbe geplant, welche einen Abstand von 300 m und mehr zum nächsten Wohngebiet aufweisen müsste (z.B. ein Logistikpark). Unter Berücksichtigung dieser Regelung aus dem geltenden Abstandserlass in NRW, dürfte es hier kein Industriegebiet geben.
    4. Im 4. Im Umweltgutachten des Auswahlverfahrens steht, es seien „mögliche kumulative Auswirkungen dabei noch nicht berücksichtigt“ (Anmerkung: „dabei“ heißt bei der Erstellung des Umweltberichtes). Im Fall Barmingholten können kumulativ (in der Summe der gesamten Umgebungsbelastungen) zu diesem geplanten Gewerbegebiet angeführt werden: starke Belastungen (Luft und Lärm) durch die benachbarte Deponie, das Chemie Werk OQ CHEMICALS (vormals Ruhrchemie), das Kraftwerk Walsum, das Emscher-Klärwerk inkl. des damit verbundenen LKW-Verkehrs, das geplante Alt-Holzkraftwerk in Dinslaken-Mitte, die geplante Betuwe-Linie, sowie Europas größtes Stahlwerk thyssen-krupp steel.
    Aus diesem Grund darf an diesem Standort keine weitere Belastung erfolgen!
    5. Bereits
    erfolgen!
    5. Bereits
    heute ist die Brinkstraße (B8) als Verbindung zwischen den Autobahnen BAB 3 und 59 häufig überfüllt. Das geplante Logistikzentrum würde zu einem Verkehrskollaps in diesem Bereich führen. Die BürgerInnen aus Dinslaken, Duisburg und Oberhausen, die diese Strecke für ihren Arbeitsweg befahren, werden mit langen Stauzeiten rechnen müssen (zukünftig ist bereits mit starkem zusätzlichen LKW-Verkehr durch die Anlieferungen an das noch in Bau befindliche Alt-Holzkraftwerk zu rechnen).
    6. Unter 6. Unter der geplanten Fläche befinden sich drei Auskiesungsflächen, die später als Müllkippen dienten. Bei einer Bebauung ist zu befürchten, dass Gifte und Schwermetalle ins Grundwasser oder die Neue Emscher gelangen und/oder an die Oberfläche getragen werden.
    7. Und 7. Und zuletzt aber eine echte Gefahr für unsere Kinder: Mitten durch das geplante Industriegebiet führt ein Weg zur Grundschule Moltkeschule und zu Kinderbetreuungen.
    Kinderbetreuungen.
    Bleibt immer informiert: www.logistikpark-barmingholten.de
    Bitte unterstützt mit eurer Unterschrift die Bürgerinitiative, die durch diese Einwände versucht das Industriegebiet Barmingholten zu verhindern.
    Vielen Dank!
    Hella Tobias
    (Für die Bürgerinitiative „Nein-Logistikpark-Barmingholten“)
    Quelle:
    docplayer.org/107092015-Ausschuss-fuer-liegenschaften-und-wirtschaftsfoerderung.html

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.522

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