• Die Petition wurde eingereicht

    15.05.2018 22:15 Uhr

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    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    wir haben die Petition eingereicht und sie wurde vom Petitionsausschuss des Landes Baden Württemberg angenommen!
    Anbei unser offener Brief in dem wir zusammenfassend die Problempunkte des Ausbaus der Elztalbahn aufzeigen. -auch den Wegfall der Haltepunkte betreffend-
    Unser Engagement liegt darin begründet, dass wir einen funktionierenden und zuverlässigen Halbstundentakt für das Elztal im Vorfeld absichern möchten.

    Die schwerwiegenden, ungeklärten Punkte erfordern aus unserer Sicht eine eingehende Prüfung des Realisierungskonzeptes.

    Freundliche Grüße
    Jasmin Anders

  • Änderungen an der Petition

    20.09.2017 18:00 Uhr

    Neue Informationen des Vorhabenträgers, die uns erst nach anwaltlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt wurden.


    Neue Begründung: 1.1 Dezimierung von Haltepunkten
    Aus technischen Gründen beim Ausbau der Elztalbahn ist nach derzeitigem Kenntnisstand geplant, zukünftig die zwei der drei Haltestellen GUNDELFINGEN, ZÄHRINGEN, HERDERN und ZÄHRINGEN mehrheitlich NICHT mehr zu den Hauptverkehrszeiten anzufahren. Weder bei der Hin- noch bei der Rückfahrt. Dies betrifft tausende von Pendlern hunderte Pendler und Schüler jeden Tag.
    1.2 Nutzen-Kosten Faktor
    Die dem PFV zugrundeliegenden Nutzen-Kosten-Verhältnisse sowohl für die Ausbaustufe 2018-neu (1,85) als auch für den Endausbau 2025 (1,25) sind mithin nicht mehr valide.
    Es muss hierbei von einem weiteren Absinken des Quotienten auf unter eins ausgegangen werden, (=>KEINE ÖFFENTL. FÖRDERUNG MEHR MÖGLICH) da es einerseits bereits jetzt zu Teuerungen kam, andererseits der „Nutzen“ aufgrund der aufgeführten Konsequenzen wie Streichung von Haltestellen, Reduzierung der Zuganzahl etc. schwindet.
    1.3 Fahrbarkeit/Machbarkeit
    Das gestiegene Verkehrsaufkommen auf der Rheintalstrecke im zweistelligen Prozentbereich sowie die fehlende Überprüfung der Fahrbarkeit stellen die Machbarkeit der S-Bahnstrecke 4311 von Elzach bis Freiburg im Halbstundentakt in ihrer Gesamtheit infrage. Bis heute fehlt der Nachweis, dass die nun angesetzten 4 zusätzliche Züge anstatt den geplanten 10 Zügen (REDUZIERUNG UM 6 ZÜGE!!) im Halbstundentakt überhaupt fahrbar sind.
    1.4 Infrastruktur ohne Nutzen
    Bei fehlender Fahrbarkeit wären die umfangreichen, allein hierfür erforderlichen Neubaumaßnahmen, Enteignungen und die massiven Eingriffe in Umwelt und in das bestehende Wohngebiet im Bereich des Kreuzungsbahnhofs Gutach ohne jeden Nutzen. Stattdessen käme es zu einer Zerstörung des funktionierenden BIOTOPS sowie zu nachhaltigen Beeinträchtigungen im Wasserschutzgebiet.
    1.5 Vorhaben nicht zweckmäßig, öffentliches Interesse nicht gegeben
    Im Ergebnis steht dem sehr geringen Mehrverkehr bis Elzach eine erhebliche Einschränkung der Verkehrsanbindung für Pendler/Fahrgäste sämtlicher Gemeinden aus dem Versorgungsgebiet sowie dem Regionalverkehr bis Offenburg gegenüber.
    Ein öffentliches Interesse des Vorhabens ist mithin nicht mehr erkennbar.
    Zusätzlich zu den hier erläuterten Punkten werden in der Petition zur Neubewertung des Vorhabens noch die Themengebiete behandelt:
    1.6 Bewertung der Alternative eines durchgängigen Halbstundetakts bis Bleibach
    1.7 Neubewertung des laufenden PFV
    1.8 Neubewertung des Einsatzes moderner Hybrid-Fahrzeuge
    Weitere Informationen und Hintergründe zu unserer Petition finden Sie hier:
    cloud.zib-bw.de/index.php/s/wB9uOJXs4APJk09 Petition


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