Petition GEGEN die geplante Vollsperrung der B241 zwischen Auerhahn und Goslar

Petition richtet sich an
Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

640 Unterschriften

43 %
1.500 für Sammelziel

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  1. Gestartet 02.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

04.06.2026, 03:07

Falscher Empfänger. Dieser ist nun im Schreiben geändert.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern dendie LandkreisNiedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Goslar auf, die geplante vierwöchige Vollsperrung der B241 zwischen dem Auerhahn und Goslar in der Hauptreise- und Ferienzeit nicht in der vorgesehenen Form umzusetzen.
Stattdessen sollen wirtschaftsverträgliche Alternativen geprüft und umgesetzt werden, insbesondere:

  • eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung zur Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit
  • oder eine zeitliche Verlegung der Vollsperrung außerhalb der Hauptsaison
  • alternativ ein sofortiger Baubeginn mit Fertigstellung vor Beginn der Sommerferien in Niedersachsen

Die B241 ist die zentrale Verkehrs- und Versorgungsader für die Tourismusregion Hahnenklee-Bockswiese. Eine Vollsperrung in der Hauptsaison hätte gravierende Folgen:
• Deutliche Umsatzeinbußen in Gastronomie, Hotellerie und Freizeitbetrieben.
• Gefährdung von Arbeitsplätzen in einer ohnehin stark saisonabhängigen Region.
• Rückgang der Steuereinnahmen für die Kommune.
• Nachhaltige Imageschäden für die Tourismusdestination.

Wir fordern eine Lösung, die sowohl die notwendige Straßensanierung ermöglicht als auch die wirtschaftliche Existenz der Region sichert.



Neue Begründung:

Originaltext an dendie LandkreisNiedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Goslar

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir betrachten die geplante vierwöchige Vollsperrung der B241 zwischen dem Auerhahn und der Stadt Goslar im Zuge der Fahrbahnerneuerung mit großer Besorgnis. Während wir die Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen ausdrücklich anerkennen, ist die derzeitige Planung, insbesondere zum Zeitpunkt mitten in der Hauptreise- und Ferienzeit, unverantwortlich und wird katastrophale Auswirkungen auf unsere regionale Wirtschaft haben.

Die Region Hahnenklee-Bockswiese ist ausschließlich vom Tourismus abhängig. Zahlreiche Betriebe, Gastronomien, Hotels und touristische Einrichtungen generieren einen Großteil ihrer Umsätze genau in dieser Zeit. Eine vollständige Sperrung der zentralen Verkehrsachse nach Goslar führt daher unweigerlich zu einer temporären wirtschaftlichen Isolation und ist einfach nicht hinnehmbar.
Die B241 ist nicht nur eine Straße, sondern die Lebensader für den touristischen Verkehr zwischen Goslar und Hahnenklee-Bockswiese. Eine Vollsperrung zwingt Besucher, erhebliche Umwege in Kauf zu nehmen, beispielsweise über Wildemann, was erfahrungsgemäß zu zahlreichen Stornierungen, verkürzten Aufenthalten oder sogar zu gänzlich ausbleibenden Buchungen führt.

Die absehbaren wirtschaftlichen Folgen sind verheerend:
• Deutliche Umsatzeinbußen in Gastronomie, Hotellerie und Freizeitbetrieben.
• Gefährdung von Arbeitsplätzen in einer ohnehin stark saisonabhängigen Region.
• Rückgang der Steuereinnahmen für die Kommune.
• Nachhaltige Imageschäden für die Tourismusdestination.

Angesichts dieser massiven Auswirkungen ist die geplante Vollsperrung in der Hauptsaison aus unserer Sicht nicht vertretbar und völlig inakzeptabel. Viele Betriebe erholen sich von der Beutelung durch die Corona Pandemie und ihren Auflagen. In den letzten fünf Jahren wurden vermehrt Zuwegung durch Straßensperrung nach und in Hahnenklee hingenommen. Welches massive finanzielle für die Betriebe bedeutet hat. Eine weitere Sperrung, ein weiterer wirtschaftlicher Schaden ist für Hahnenklee-Bockwiese nicht tragbar.

Wir fordern daher nachdrücklich, alternative Bauabläufe zu prüfen und zeitnah umzusetzen. Eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung würde eine wirtschaftsfreundliche Lösung darstellen, die sowohl die notwendigen Sanierungen als auch die Erreichbarkeit unserer Region sicherstellt.
Sollte eine Vollsperrung aus sicherheitstechnischen Gründen zwingend erforderlich sein, muss diese unbedingt außerhalb der Hauptreisezeit erfolgen. Alternativ sollte die Maßnahme umgehend durchgeführt werden, sodass die Arbeiten vor Beginn der Sommerferien in Niedersachsen vollständig abgeschlossen sind.

Wir appellieren eindringlich an Sie, die wirtschaftlichen und strukturellen Folgen dieser Entscheidung ernst zu nehmen und im Sinne der gesamten Region eine tragfähige Lösung zu finden.

Für konstruktive Gespräche stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung und bitten um eine zeitnahe Stellungnahme

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Rataj / Sibyll Lützow


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 311 (189 in Landkreis Goslar)


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