27.12.2012, 13:38
Anpassung umstukturierung.
Neue Begründung: Der Politik ist es in Deutschland leider nicht gelungen dagegen wirksame Maßnahmen zu treffen. Die Politik hat dieses Problem zunächst nicht ernst genommen, da es sich nur über einen sehr langen Zeitraum entwickelt und voll Wahrnehmbar ist. Dies ist eine Frage für eine Politik, die über die 4 Jahres - Interwalle weit hinausgehen muss. In den 90er Jahren erlebte unser Land eine starke Zuwanderung, wodurch der Effekt etwas abgemildert wurde. Diese Zeiten sind auch vorbei.
Dieses Problem hat weitaus größere Folgen für unser Volk als der Klimawandel, nur wird die ganze Thematik nicht öffentlich breitgetreten. Auch wenn es nicht zum Thema gehört; Dort gibt es ja auch keine breite Wählerschaft, bei denen man für die Nächste Wahl Stimmen sammeln kann. Für die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt war es nach eigenen Aussagen der Letzte Punkt auf Ihrer Liste, ob die Deutschen nun aussterben, oder nicht.
In anderen Ländern wie z.B. Frankreich und England hat man die verheerenden Auswirkungen dieser Entwicklung bereits erkannt und effektivere Mittel gefunden. Diese Gesellschaften haben eine Nachhaltigere Bevölkerungsstruktur. Aber auch dort macht man sich Gedanken. Alleine nur wegen der steigenden Lebenserwartung der Menschen. Unser Problem ist weit reichender. Aus den Schriften der Bundesregierung kann man eher entnehmen, das vor dem Problem Kapituliert wurde und man der Degeneration nur zuschaut, oder wie im Beispiel von Frau Schmidt, es sogar als vollkommen egalisiert wahrgenommen wird. Interessant, für Personen, die dafür entlohnt werden, das Volk zu Vertreten und die unter der Prämisse „zum Wohle des Volkes“ Ihre Arbeit machen.
Hier einige kleine Statements einiger Politiker, die auch schon Regierungsverantwortung hatten beziehungsweise mit folgenden Grundeinstellung zur Sache geht;
“Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen.” (Franziska Drohsel, SPD) Live im Cicero TV
„Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“ (Renate Schmidt, SPD) 14.3. 1987 im Bayerischen Rundfunk
„Ich wollte, dass Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.“ (Sieglinde Frieß, Grüne) Quelle: FAZ vom 6.9.1989
Interessante Hintergundinformationen, die Frage nach dem „Warum“ lässt sich hier nicht beantworten. TV.
Es gibt in über dieses Thema auch genügend Literatur. Beispielsweise; Herwig Birg: „Die ausgefallene Generation. Was die Demographie über unsere Zukunft sagt“. Allerdings nicht nur alleine in unserem Land, auch in anderen Ländern wurde dieses Thema bereits aufgegriffen, wohlgemerkt, die Deutsche Überalterung.
Warum schaffen es diese Länder, die weit weniger Finanzielle Mittel zur Verfügung haben und über den Gesamten Zeitraum hatten, diesen Problemen Herr zu werden, nicht aber wir?
Was kann, muss, getan werden, um den Deutschen Suizid (man hätte hier auch 2 drastischere Worte an der Stelle einsetzen können) aufzuhalten? Es ist nicht zu sehen, dass die Politik wirklich etwas dagegen macht. Vielmehr akzeptiert man, das Deutschland degeneriert. Man redet sich alles mit gewählten Worten schön, oder spielt es herunter. Die langfristigen Folgen dieser Entwicklung sind aber durchaus mit den Folgen des 30 Jährigen Krieges zu vergleichen.
Klar ist, das der Knackpunkt unverzüglich erfolgen muss, noch eine Generation lang sind Umstände da, in denen sich die Belastung der Masse der Arbeitnehmer in grenzen hält. Noch befinden sich relativ Geburtenstarke Jahrgänge in Gebärfähigen Alter. Dieser Knackpunkt wird bis in etwa 20 Jahren auch erreicht sein, da in den 90er Jahren die Geburtenrate noch mal deutlich abgesackt ist. Von den Jahrgängen danach ist keine Wende mehr zu erwarten. Auch aus anderen erwähnten Gründen, die zu heftige finanzielle Belastung der Künftigen Generationen. Wenn erst einmal die Volle Last der Überalterung von der Arbeitenden Bevölkerung zu tragen ist, so die Befürchtung, wird ein Wandel kaum noch zu schaffen sein. Vielmehr droht dann die Gefahr einer Massiven Abwanderung, geschweige denn Qualifizierte Einwanderer, in den benötigten Maßen zu finden.
Keine Kinder -als Lebensstil oder Private Kapitalvorsorge für die Rente - das Fuktioniert im Einzelfall, aber nicht bei einer ganzen Nation.
Die Politik von Heute, muss es endlich als Ihre Historische Aufgabe erkennen, die Voraussetzungen für einen Nachhaltigen, dauerhaft Stabilen Deutschen Staat zu schaffen, der auf Gesunden Beinen steht. Die angesprochenen Zukunftsprognosen enden im Jahr 2050, nicht aber unsere Zukunft.
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit