Rettung der integrativen Kita Eigen-Sinn in Quedlinburg

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Frank Ruch

1.124 Unterschriften

Sammlung beendet

1.124 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

24.02.2026, 02:44

Das Quorum in Quedlinburg ist seit Ende 2025 erfüllt und die Unterschriftensammlung zeigt deutlich, dass die Quedlinburger Bürger*innen die Schließung der Kita Eigen-Sinn ablehnen. Dennoch hat kein Mitglied des Stadtrates ein Statement zu den Schließungsplänen abgegeben und der Stadtrat möchte am 26.02.2026 final über die Schließung entscheiden. Daher werden wir die Petition bei der Stadtratssitzung übergeben und hoffen der Willen der Bürger*innen findet Beachtung. Wir treffen uns am 26.02.2026 um 16:15Uhr vor dem Palais Salfeldt. Vielen Dank für eure Unterstützung!


Neuer Petitionstext:

Wir wenden uns heute mit der dringenden Bitte an Sie, die Schließung der kleinen, integrativen Kita Eigen-Sinn in Quedlinburg zu verhindern.Nach aktueller Planung soll die Einrichtung zum 01.08.2026 geschlossen und die Kinder in die große Kita Süderstadt - Anne Frank verlegt werden. Dieser Schritt bedroht jedoch die hohe Qualität der frühen Bildung und die erfolgreiche inklusive Arbeit, die Eigen-Sinn seit über 60 Jahren leistet.

Warum die Kita Eigen-Sinn erhalten bleiben muss

  • Individuelle Förderung: Kleine Gruppen ermöglichen eine gezielte, intensive Begleitung jedes Kindes – besonders wichtig für Kinder mit Förderbedarf.
  • Gelebte Inklusion: Eigen-Sinn bietet Kindern mit und ohne Förderbedarf echte Teilhabe im Alltag. In großen Einrichtungen gehen solche Strukturen häufig verloren.
  • Emotionale Sicherheit: Die vertraute, überschaubare Umgebung der Kita ist für viele Kinder entscheidend. Ein Umzug in ein großes Haus würde ihre Entwicklung gefährden.
  • Generationsübergreifende Projekte: Durch die enge Zusammenarbeit mit dem örtlichen DRK-Altenheim entstehen wertvolle Begegnungen zwischen Jung und Alt. Diese gelebte Gemeinschaft stärkt soziale Kompetenzen, Empathie und gegenseitiges Verständnis – ein einzigartiges pädagogisches Profil, das in großen Einrichtungen kaum zu realisieren ist.
  • Recht auf passende Förderung: Das KiFöG Sachsen-Anhalt verpflichtet dazu, allen Kindern geeignete Förderbedingungen bereitzustellen. Formal hat die Kita Süderstadt - Anne Frank eine integrative Betriebserlaubnis – tatsächlich werden dort jedoch seit Jahren keine Kinder mit Förderbedarf betreut.

Unsere ForderungWir bitten Politik und Verantwortliche:

  1. Die SchließungSchließungspläne der Kita Eigen-Sinn zurückzunehmen,
  2. Die integrative Arbeit langfristig zu sichern,
  3. Kleine, inklusive und generationsverbundene Kitas in Sachsen-Anhalt zu stärken, statt sie aufzugeben.

Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein Zeichen für den Erhalt einer Kita, die Kindern genau das bietet, was sie brauchen: Nähe, Förderung, Teilhabe, Sicherheit – und gelebte Gemeinschaft über Generationen hinweg.Vielen Dank für Ihre Unterstützung!



Neues Zeichnungsende: 24.02.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.122 (605 in Quedlinburg)



24.01.2026, 00:00

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Stadtrat eine persönliche Stellungnahme angefordert.
Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/rettung-der-integrativen-kita-eigen-sinn-in-quedlinburg

Warum fragen wir das Parlament?

Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
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