Informationen zur Begehung mit Frau Bürgermeisterin Strobl am 27. Juni 2013

03.07.2013 12:56 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
es gibt Neuigkeiten!

Die zuständigen Stellen der Stadt haben nun auf die Situation und die diversen Schreiben und Einwendungen der Eltern, von Förderverein und Schulleitung reagiert und nach einer Ortsbegehung einen möglichen Fahrplan Richtung Schulausbau entwickelt.

Umso wichtiger ist es, dass wir mit unserer Petition fortfahren. Denn sie zeigt eindrucksvoll, dass nicht nur die Schulfamilie und die Familien künftiger Erstklässler, sondern viele weitere Berg am Laimer und auch Bürger/innen aus anderen Stadtteilen und Städten unser Anliegen unterstützen!

Bitte werben Sie daher weiterhin für Unterschriften. In der kommenden Woche wollen wir die Petition mit bis dahin hoffentlich über 1000 Unterschriften Frau Bürgermeisterin Strobl und Herrn Stadtschulrat Schweppe übergeben.

Dies ist unserer Kenntnis nach von Seiten der Stadt in Überlegung und Planung:

1.) Es ist klar, dass am Ausbau der Grundschule kein Weg vorbeiführt. Ein geplanter Anbau soll ausreichend groß dimensioniert sein und in jedem Fall eine Mensa und Aula enthalten. Planungsbeginn 2014. Damit wäre der Anbau frühestens Mitte 2018 fertig.

2.) Die Zeit bis dahin muss mit Notmaßnahmen überbrückt werden. Das bedeutet für das kommende Schuljahr 2013/14, dass tatsächlich ein bestehender und bereits genutzter Raum in der Schule in ein Klassenzimmer umgewandelt werden muss. Für andere Maßnahmen ist es schon zu spät.

3.) Danach, also ab 2014/15, soll es nun aber doch eine Containerlösung geben. Die bestehenden Räume könnten dann wieder in die ursprüngliche Nutzung zurückgehen.
Aus Gründen der Schulnähe kommt hierfür nicht das städtische Grundstück an der St. Michael-Straße in Betracht, sondern nur der Schulsportplatz in der Josephsburgstraße. Dieser ist fußläufig für die Kinder noch gut erreichbar .Hier soll eine Containerlandschaft mit 8 Klassenräumen, Zusatzräumen und einer kleinen Mensa entstehen. Damit wäre auch das Essensproblem des Ganztagszugs deutlich abgemildert. Das bedeutet für einige Jahre Verzicht auf die Sportanlage, die aber ohnehin nur selten genutzt werden kann.

4.) All diese Maßnahmen können aber eine neue dritte Grundschule nicht ersetzen. Denn in Berg am Laim wird in den kommenden Jahren viel gebaut und verdichtet, von etwa 1500 Wohnungen ist die Rede. Ein möglicher Standort für diese neue Grundschule wäre das städtische Areal an der St.-Michael-Straße. Andere Grundstücke werden ebenfalls dahingehend geprüft.

Auch im Falle eines Schul-Neubaus ist der Anbau an die bestehende Schule unverzichtbar! Denn neben den Klassenräumen könnten hier schon lange fehlende Fachräume, Mensa, Aula usw. entstehen. Auch der Ausbau des Erfolgsmodells Ganztagsunterricht wäre dann denkbar.

Damit hier zügig gehandelt und ausreichend reagiert wird, sollten und werden wir „am Ball bleiben“ und brauchen weiterhin Ihre Unterstützung!