Sehr geehrte Frau Strobl,

der Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße gehen die Klassenzimmer aus!

Seit Jahren wird es prognostiziert, nun ist es soweit: unsere Grundschule hat im Herbst 2013 rund 575 Schüler und damit 25 Schulklassen – aber nur 24 Klassenzimmer! Damit ist die Raumnot an der Schule an ihrem Höhepunkt – vorerst! Schon lange wird auf Fach- und Differenzierungsräume für den Unterricht verzichtet, die Kinder im Ganztagszug müssen zum Essen in benachbarte Horte ausweichen, zu unmöglichen Zeiten. Jetzt kann nicht mehr improvisiert werden, und die Schülerzahlen in Berg am Laim werden weiter wachsen: in den kommenden Schuljahren wird voraussichtlich pro Jahr ein Klassenzimmer fehlen, allein das wären vier Räume bis 2016. Als Sofortmaßnahme haben die zuständigen Stellen der Stadt München die Schule nun angewiesen, bereits bestehende Räume in Klassenzimmer umzuwandeln, weil andere Wege nicht rechtzeitig beschritten wurden.

Was würde das für unsere Kinder bedeuten?

• Räume für Fachunterricht werden gestrichen – damit kann dieser Unterricht nicht mehr oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. • Räume für den Ganztagsunterricht mit bald 100 Schülern werden gestrichen: Damit wird das Konzept des Ganztags unmöglich gemacht. Lernen und Arbeiten, gezielte Förderung von morgens bis zum späten Nachmittag kann nicht in nur einem Raum pro Klasse stattfinden – der Ganztag müsste aufgelöst werden.

Das darf keinesfalls passieren! Schnelles und konsequentes Handeln ist nun gefragt:

Der lange diskutierte Anbau an das Schulgebäude muss realisiert werden. Hier könnten nicht nur neue Klassenzimmer untergebracht werden, es gäbe endlich eine Mensa für die rund 250 Schüler, die jeden Tag an der Schule essen. Aber auch für die Übergangszeit brauchen wir gute Lösungen, die nicht auf Kosten der Kinder gehen. Elternbeirat und Förderverein der Grundschule fordern dringend Abhilfe!

Begründung

Damit unsere Kinder gut lernen können, brauchen sie neue Räume! Keine „Notlösungen“ mehr!

Wir fordern:

• Keine Umnutzung bestehender Räume, weil dies den Fachunterricht und den Fortbestand des Ganztagsunterrichts gefährdet. • schnelle und konsequente Planung und Umsetzung des Anbaus entlang der Berg-am-Laim-Straße, mit Aula, Mensa und Unterrichtsräumen – Planung 2014, Baubeginn 2015. • Tragbare Zwischenlösungen bis zur Fertigstellung des Anbaus, wie Container für Klassenzimmer auf dem Schulgelände oder in unmittelbarer Schulnähe ab 2013/2014.

Unterstützen Sie uns! Tragen Sie sich ein in unsere Online-Petition oder unterschreiben Sie vor Ort.

Die Unterschriften werden vom Elternbeirat und Förderverein der Grundschule den zuständigen Stellen und Entscheidungsträgern übergeben. Helfen Sie uns – jede Stimme zählt!

Elternbeirat und Förderverein Freunde und Förderer der Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße e.V., Berg-am-Laim-Str. 142, 81673 München

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Inge Röckelein aus München
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  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
    es gibt Neuigkeiten!

    Die zuständigen Stellen der Stadt haben nun auf die Situation und die diversen Schreiben und Einwendungen der Eltern, von Förderverein und Schulleitung reagiert und nach einer Ortsbegehung einen möglichen Fahrplan Richtung Schulausbau entwickelt.

    Umso wichtiger ist es, dass wir mit unserer Petition fortfahren. Denn sie zeigt eindrucksvoll, dass nicht nur die Schulfamilie und die Familien künftiger Erstklässler, sondern viele weitere Berg am Laimer und auch Bürger/innen aus anderen Stadtteilen und Städten unser Anliegen unterstützen!

    Bitte werben Sie daher weiterhin für Unterschriften. In der kommenden Woche wollen wir die Petition mit bis dahin hoffentlich über 1000 Unterschriften Frau Bürgermeisterin Strobl und Herrn Stadtschulrat Schweppe übergeben.

    Dies ist unserer Kenntnis nach von Seiten der Stadt in Überlegung und Planung:

    1.) Es ist klar, dass am Ausbau der Grundschule kein Weg vorbeiführt. Ein geplanter Anbau soll ausreichend groß dimensioniert sein und in jedem Fall eine Mensa und Aula enthalten. Planungsbeginn 2014. Damit wäre der Anbau frühestens Mitte 2018 fertig.

    2.) Die Zeit bis dahin muss mit Notmaßnahmen überbrückt werden. Das bedeutet für das kommende Schuljahr 2013/14, dass tatsächlich ein bestehender und bereits genutzter Raum in der Schule in ein Klassenzimmer umgewandelt werden muss. Für andere Maßnahmen ist es schon zu spät.

    3.) Danach, also ab 2014/15, soll es nun aber doch eine Containerlösung geben. Die bestehenden Räume könnten dann wieder in die ursprüngliche Nutzung zurückgehen.
    Aus Gründen der Schulnähe kommt hierfür nicht das städtische Grundstück an der St. Michael-Straße in Betracht, sondern nur der Schulsportplatz in der Josephsburgstraße. Dieser ist fußläufig für die Kinder noch gut erreichbar .Hier soll eine Containerlandschaft mit 8 Klassenräumen, Zusatzräumen und einer kleinen Mensa entstehen. Damit wäre auch das Essensproblem des Ganztagszugs deutlich abgemildert. Das bedeutet für einige Jahre Verzicht auf die Sportanlage, die aber ohnehin nur selten genutzt werden kann.

    4.) All diese Maßnahmen können aber eine neue dritte Grundschule nicht ersetzen. Denn in Berg am Laim wird in den kommenden Jahren viel gebaut und verdichtet, von etwa 1500 Wohnungen ist die Rede. Ein möglicher Standort für diese neue Grundschule wäre das städtische Areal an der St.-Michael-Straße. Andere Grundstücke werden ebenfalls dahingehend geprüft.

    Auch im Falle eines Schul-Neubaus ist der Anbau an die bestehende Schule unverzichtbar! Denn neben den Klassenräumen könnten hier schon lange fehlende Fachräume, Mensa, Aula usw. entstehen. Auch der Ausbau des Erfolgsmodells Ganztagsunterricht wäre dann denkbar.

    Damit hier zügig gehandelt und ausreichend reagiert wird, sollten und werden wir „am Ball bleiben“ und brauchen weiterhin Ihre Unterstützung!

  • www.epaper-system.de/bkbackoffice/getcatalog.do?catalogId=131563

    Hier ist das Interview mit der Elternbeiratsvorsitzenden der Grundschule an der Berg-am-Laim-Str. 142, Andrea Kugler, zu finden. Einfach auf Seite 2 blättern.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.