Region: Hildesheim
Environment

Schutz der historischen Grünanlagen Kehrwiederwall/Ehrlicher Park vor naturschädigendem Bauvorhaben

Petition is directed to
Oberbürgermeister Ingo Meyer, die Stadtverwaltung Hildesheim und den Landrat Bernd Lynack
221 Supporters 172 in Hildesheim
14% from 1.200 for quorum
  1. Launched 21/11/2021
  2. Time remaining 14 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Änderungen an der Petition

at 25 Nov 2021 09:04

Neuigkeiten aus der Ausschusssitzung für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr im Rathaus am 24.11.2021


Neue Begründung:

Das die Sicherheit vom Kehrwiederwall für all seine Besucher gewährleistet sein muss, hat auch für uns oberste Priorität, jedoch lässt sich vielleicht ein anderer Weg finden.

Gerade in Zeiten des Klimawandels, in der von der Politik (Bund und Land) der Erhalt von Umwelt und Naturräumen gefordert und ausgebaut wird, möchte Hildesheim für einen (geologisch gesehen) winzigen Zeitraum, Millionen für die Zerstörung eben solcher Räume ausgeben?

Bitte lassen sie uns gemeinsam Alternativen für einen naturverbundenen und auch kostensparenden Weg finden, um den Kehrwiederwall wieder in Stand zu setzen. 

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Quellen zu den Angaben in dieser Petition sind:

Artikel der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 08.11.2021

Die Stadtentwässerung Hildesheim informiert auf ihrer Internetseite * www.sehi-hildesheim.de über die geplanten Baumaßnahmen. 

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Weitere Infos sind unter baumschutz-hildesheim.de zu finden.

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Gedächtnisprotokoll zur Ausschusssitzung für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr im Rathaus am 24.11.2021

Gestern war die Ausschusssitzung für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr im Rathaus Hildesheim.

Unter Tagesordnungspunkt 2. – der Einwohnerfragestunde – hatten wir die Möglichkeit unsere Fragen zu den Baumaßnahmen am Kehrwiederwall zu stellen.

Auch unter Tagesordnungspunkt 5. – Auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Sachstandsanfrage zur Sperrung Kehrwiederwall. – wurden von Hr. Kittel, Fragen dazu gestellt.

So richtige beantwortet habe ich keine der gestellten Fragen gesehen. Es wurde die Dringlichkeit der Reparaturarbeiten hervorgehoben und das der Wall für Bürger/innen sicher sein muss – das ist ja auch unser Anliegen. Auf Alternativen wurde auch nicht so richtig eingegangen, und als her Kittel explizit ein anderes Verfahren ansprach, wurde dies – nicht wirklich sachlich begründet – ausgeschlossen. Der Erhalt des Kehrwiederwalls ist auch wohl eher sekundär, primär ist der gesicherte Abfluss des Ab- und Regenwassers aus dem Weinbergviertel. Die austretenden Abwässer würden erhebliche umweltschädliche Spuren im Erdreich hinterlassen. Auch das war für uns schon vorher einleuchtend. Hr. Bettels fragte auch nach, warum man dieses Problem nicht bei den Bebauungsplänen des Weinbergs berücksichtigt wurde (der Zustand der Kanäle ist ja nun nicht neu) – war wohl ein Planungsversäumnis.

Auf Nachfrage zur geschützten „wilden Tulpe“ wurde gesagt ihr Gebiet sein nicht betroffen und es sei mit der dafür zuständigen Behörde abgesprochen. Nun waren die Zeichnungen zu den Baumaßnahmen am Kehrwiederwall, die uns an der Leinwand präsentiert wurden, in den hinteren Plätzen kaum zu erkennen. Jedoch, so aus dieser Entfernung gesehen, muss es haarscharf da dem Gebiet der „wilden Tulpe“ grenzen. 

Die Planungen zur Aktion Stadtgrün werden den betroffenen Bereich der Baumaßnahmen berücksichtigen, so dass es nicht zu Überschneidungen kommt.

Erfreulich war, dass durch die Einwohnerfrage von Hr. Fedtke (er hat die Versäumnisse an der Sedanallee u.a. zum Schutz der Bäume angesprochen) nochmals eindringlich darauf verwiesen wurde diese Schutzvorgaben dringlichst einzuhalten – auch bei den Arbeiten am Kehrwiederwall und Ehrlicherpark.

Alles in allen war die Ausschusssitzung eher unbefriedigend.

Die SEHi hat uns ein Treffen angeboten und wir hoffen dann auf konkrete Aussagen. Wir werden berichten.

Diese Zusammenfassung ist aus dem Gedächtnis und natürlich subjektiv, so werden andere Teilnehmer Inhaltliches wahrscheinlich anders wahrgenommen haben.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 177 (140 in Hildesheim)


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