• Die Petition wurde eingereicht

    at 10 Mar 2021 21:29

    Liebe Akteure und Unterstützer im Rahmen der Initiative #Kinderschützen #Betroffenestützen.

    Leider wird unsere Petition mit den so bedeutsamen Themen nur spärlich z.t. von einigen Parteien - öffentlich - gar nicht kommentiert.
    Auf Rückfrage meinerseits an den Petitionsausschuss im Bundestag bekamen wir ein Schreiben, mit dem Hinweis "haben wir zur Kenntnis genommen". Dieser Satz spricht für sich selbst.
    Ich habe erneut die Parteien im Petitionsausschuss kontaktiert und auch konfrontiert und bleibe hartnäckig. Aber es ist nicht alles nur mit Hürden verbunden: Ich kann sagen, dass wir mit allen wichtigen Institutionen, Parteien und Akteuren auf Bundesebene (mit Ausnahme des BMG´s) ein (Zoom)Gespräch hatten und auch hier im weiteren Austausch stehen und Wege fokussiert werden.
    Zum Glück können wir ebenfalls sagen, dass in den vergangenen Wochen und Monate auch einige Gesetzesentwürfe in eine richtige Richtung gehen (zumindest zum Anschein nach). Hier ist z.b. das Kinder - und Jugendstärkungsgesetz zu erwähnen (vgl.: www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/gesetze/neues-kinder-und-jugendstaerkungsgesetz-162860 )
    Auffällig ist jedoch erneut, dass besonders Betroffene von frühkindlichem Missbrauch (und dazu zählt auch psychischer und körperlicher Missbrauch) benachteiligt werden und hier derzeit keine entsprechen Abänderung oder ein entsprechendes ausführliches Vorhaben auf politischer Ebene bekannt ist.
    Für mich bleibt es unerklärlich, wie Betroffene, die noch heute unter den Folgen von frühem Missbrauch leiden müssen, so alleine gelassen werden, wenngleich auch das externe Hilfesystem und das OEG versagen.
    Wir werden besonders diesen Punkt im Juni mit einer politisch digitalen Veranstaltung aufgreifen, zu der wir Sie dann zu gegebener Zeit informieren und einladen werden.
    Ich möchte zusätzlich noch einmal diese Zeilen zum Anlass nehmen und daran erinnern, wie wichtig auch wachsame Menschen im eigenen Umfeld sind. Wenn Sie einen Verdacht haben, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, können Sie sich z.B. beim Hilfetelefon beraten lassen (www.hilfetelefon.de ).
    Besonders im digitalen Sektor (wie auch die vergangene Dokumentation „Angriff auf unsere Kinder“ von RTL zeigte), ist es wichtig unterstützend und fürsorglich (also nicht verurteilend oder drohend, das Handy zu entziehen) mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Auch hier finden Sie im Netz unterschiedliche Unterstützungsangebote.
    Ich bedanke mich sehr für all die Unterstützer, Fachexperten (die tagtäglich eine so bedeutsame Arbeit leisten) sowie Prominente (besonders auch an dich liebe Amira) in der so bedeutsamen Initiative Kinder schützen - Betroffene stützen, dessen Inhalt wir schon jetzt, auch in den vergangenen Wochen und Monaten und auch in der Zukunft weiterverfolgen werden – gerne auch weiterhin mit Ihrer Unterstützung!

    Viele Grüße

    Hendrikje ter Balk

    www.kinderschuetzen-betroffenestuetzen.de

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