Sicherer Schulweg durch die Schützenstraße. "Schildbürgerstreich" Symbolpolitik am falschen Ort

Petition richtet sich an
Bürgermeister von Schönefeld

155 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 25.02.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

26.03.2026, 19:23

Liebe Unterstützer,
der gestrige Termin mit der Gemeindeverwaltung Schönefeld war kein Wendepunkt. Er hat gezeigt, mit welchen Mitteln versucht wird, unser Anliegen kleinzurechnen – aber er hat uns auch einen klaren Weg zur Finanzierung aufgezeigt.

1. Die versuchte Täuschung: Baustellen-Daten als Referenz
Die Verwaltung versuchte uns zunächst, Messergebnisse der Messstelle 2 als repräsentativ zu verkaufen.
Das Problem: Diese Daten stammen aus einem Baustellenbereich, in dem der Verkehr künstlich gedrosselt ist. Diesen künstlich beruhigten Wert auf die gesamte Schützenstraße zu übertragen, ist ein bewusster Etikettenschwindel. Diesen Versuch habe ich im Termin sofort durchschaut und offengelegt.

2. Die „Netto-39-km/h“-Fiktion
Anschließend präsentierte die Gemeinde für den kritischen Messpunkt 3 (die freie Beschleunigungsstrecke) eine angebliche Durchschnittsgeschwindigkeit (V{85}) von lediglich 39 km/h. Dieser Wert ist vermutlich bereits „netto bereinigt“. Da nicht offengelegt wurde, um wie viel Prozent hier künstlich nach unten korrigiert wurde (wir nehmen aus der ersten Sitzung des Ortsbeirates eine pauschale Kürzung von ca. 5 % an), bleiben diese Zahlen für uns völlig unglaubwürdig und widersprechen der täglichen Realität vor Ort massiv.

3. Die „Geht-nicht“-Liste & Das Budget-Manöver
Jede sofortige Schutzmaßnahme wurde mit einer Blockadehaltung quittiert:
Keine Querungshilfe:
Eine sichere Lösung für den Kitaweg sei laut Verwaltung „nicht umsetzbar“.

Keine Kontrollen: Es wurde die technisch unhaltbare Behauptung aufgestellt, die Messstrecke sei zu kurz zum Blitzen.

Privatinitiative blockiert: Mein Angebot eines Crowdfundings für ein Smiley-Display wurde aus „Haftungsgründen“ untersagt.

Finanzierung: Die Gemeinde verwies darauf, dass ihr Haushaltsplan die 3.000 Euro für ein Display nicht hergebe.

Die entscheidende Wende: Die Verwaltung empfahl uns stattdessen, den Weg über den Ortsbeirat zu gehen, da dessen Budget „üppig genug“ für solche Maßnahmen sei.

Unsere nächsten Schritte: Kurs auf den Ortsbeirat

Wir nehmen die Gemeinde beim Wort. Da die Verwaltung die Verantwortung für die Finanzierung an den Ortsbeirat abschiebt, werden wir genau dort ansetzen.

Wir bereiten den offiziellen Antrag für das Ortsbeirats-Budget vor.

Die Unterstützung der Fraktionen „Die Linke“ und „AfD“ ist bereits signalisiert.

Parallel dazu werden wir auf fachlicher Ebene beweisen, dass die technischen Argumente gegen Kontrollen (Stichwort: Messstrecke) jeder technischen Grundlage entbehren.

Wir fordern Sicherheit für unsere Kinder – finanziert aus den Mitteln, die dem Ortsteil zustehen!

Die Worte unseres Bürgermeisters aus der Gemeindevertreterversammlung haben wir übrigens nicht vergessen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Dr. h.c. D. Grüneberg
Initiative „Sicherer Schulweg Schützenstraße“


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