07.05.2026, 07:00
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir möchten Sie heute über den aktuellen Stand und unser weiteres Vorgehen informieren. Nach intensiver Prüfung der Daten und Rücksprache mit der Gemeinde hat sich ein Bild ergeben, das uns keine andere Wahl lässt, als den Fall nun an die Öffentlichkeit zu bringen.
Unsere Argumentationskette gegenüber der Gemeinde:
Daten-Manipulation: Ein direkter Vergleich unserer Messdaten mit dem geeichten Gerät der Gemeinde ergab eine minimale Abweichung von nur 2,5 bis 3 km/h. Wir haben unsere Werte als „net adjustment“ angepasst, um absolute Präzision zu gewährleisten. Dabei wurde jedoch klar: Die Gemeinde bereinigt ihre Daten offenbar gezielt, um die kritische V85-Grenze künstlich unter 40 km/h zu drücken und somit Handlungszwang zu vermeiden.
Die Blitzer-Lüge: Uns wurde mitgeteilt, der mobile Blitzeranhänger könne die gegenüberliegende Fahrbahn technisch nicht überwachen. Das ist nachweislich falsch. Uns liegt ein Bußgeldbescheid aus der Bohnsdorfer Chaussee (Richtung Bahnübergang) vor, der belegt, dass genau dieses Gerät dort erfolgreich die Gegenfahrbahn überwacht.
Amtlicher Offenbarungseid: Die Polizei lehnt Kontrollen vor Ort schriftlich ab, da die Straße für die Beamten „zu gefährlich“ sei. Wir fragen uns: Wenn es für geschulte Polizisten in Warnwesten zu gefährlich ist, wie kann die Gemeinde behaupten, dass für unsere Schulkinder keine Gefahr besteht?
Klarstellung zur politischen Instrumentalisierung: Auf dem Maifest wurde der Ortsvorsteher mit der Behauptung der AfD konfrontiert, es sei ein Antrag zur Beschaffung des Displays aus dem Ortsbeiratsbudget gestellt worden. Dies stellte sich als falsch heraus; ein solcher Antrag liegt nicht vor, zudem entspräche dies nicht dem vorgeschriebenen Prozedere.
In eigener Sache:
Wir stehen in engem Austausch mit verschiedenen politischen Kräften, unter anderem sehr intensiv mit der Partei Die Linke, um unser Ziel zu erreichen. An alle „Hater“, die versuchen, uns durch falsche Behauptungen über eine AfD-Mitgliedschaft beruflich oder ehrenamtlich zu diffamieren: Wir sind parteineutral. Unser Engagement dient ausschließlich der Sicherheit der Kinder und vulnerabler Gruppen. Wir lassen uns nicht politisch instrumentalisieren oder durch Verleumdungen mundtot machen.
Nächster Schritt:
Da die Gemeinde fachliche Argumente ignoriert und privates Crowdfunding untersagt hat, haben wir das Gesamtpaket nun an die Redaktion von RTL „Mario Barth deckt auf“ übermittelt. Die Gemeinde wurde vorab mündlich darüber in Kenntnis gesetzt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung – wir kämpfen weiter für einen sicheren Schulweg!
Ihr Team der Elterninitiative