• Änderungen an der Petition

    at 24 Nov 2019 18:00

    Elterninitiative gelöscht und ersetzt durch Dennis Brockhaus


    Neue Begründung: Wir schlagen Alarm! – Die Bildungsoffensive von Bund und Ländern kommt in Blankenstein nicht an. Wir brauchen ein zukunftsfähiges Konzept für den Bildungsstandort Blankenstein. Schulaufsicht und Schulträger müssen sich endlich zum Standort bekennen und sich nicht hinter bürokratischen und politischen Grabenkämpfen verstecken!
    – Wir fordern die Einladung zu einem Runden Tisch
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wir Blankensteiner Eltern sind zunehmend fassungslos, wie der Schulstandort Blankenstein verkümmert. Das engagierte Kollegium der Grundschule führt dort einen einsamen Kampf, um den Herausforderungen von Inklusion, Heterogenität und Digitalisierung gerecht zu werden. Unseren Kindern fehlt es am Grundsätzlichen – noch nicht einmal ein würdevoller Toilettengang ist für die kleinen Bürger gewährleistet. Die Schule wird alleingelassen und wir sehen keine oder nur unzureichende Bemühungen den Bildungsstandort Blankenstein fit für die Zukunft zu machen.
    Stadt und Schulaufsicht müssen handeln – JETZT!
    Folgende Problemfelder sehen wir:
    Sanierungsstau
    Auch die liebevollen Gestaltung der Klassenräume durch die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen täuschen nicht darüber hinweg, dass das Gebäude von innen arg renovierungsbedürftig ist. Die maroden Toiletten im Keller der Schule sind schon seit langer Zeit ein Ärgernis. Die Toiletten sind beschädigt, verunreinigt, Fliesen und Keramik zerschlagen und ein permanent beißender Uringeruch erzeugt bei manchen Kindern Ekel, so dass Kinder teilweise Angst haben zur Toilette zu gehen. Das Problem ist der Stadt spätestens seit der Beschwerde der Elternschaft im Jahr 2017 bekannt. Es wurde besichtigt, beschwichtigt und versprochen, dass die Toiletten saniert werden. Bisher geschehen ist nichts.
    Steigende Anmeldezahlen und kein Bekenntnis zur Zweizügigkeit?
    In den letzten Jahren waren die Anmeldezahlen an der GGS Alt-Blankenstein stetig steigend, so dass immer wieder geprüft wurde, ob der kommende Jahrgang an Erstklässlern zweizügig sein darf. Diese Entscheidung ist jedes Jahr ein Tauziehen mit der Stadtverwaltung/Politik. Die Schulleitung ist gezwungen bei der Anmeldung die Eltern im Ungewissen zu lassen, ob ihr Kind abgelehnt werden muss und an eine weit entfernte Grundschule muss. Weiter bedeutet die Ablehnung eines zweiten Zuges auch bisweilen sehr große Klassen von z.T. 30 Schülerinnen und Schülern und mehr, was für Lehrende und v.a. lernschwache Schülerinnen und Schülern von Nachteil ist. Darüber hinaus sind die Unterrichtsräume sehr klein, um große Klassen binnendifferenziert und kooperativ lernen zu lassen.
    Im vergangenen Schuljahr sind 51 Kinder angemeldet worden und für das kommende Schuljahr liegen der Schulleitung derzeit 38 Anmeldungen vor. Nun gibt die Stadt bekannt, dass es keine Einrichtung eines zweiten Zuges geben wird. Welche Kinder werden abgelehnt? Welche Wohnortkriterien werden zu Grunde gelegt? Was ist mit Geschwisterkindern?
    Wenn die Klassen in Ihrer Kapazität mit 29 Kindern ausgelastet sind, ist es ein riesiges Problem pädagogisch sinnvolles Wiederholen von Kindern durchzuführen, da die Lerngruppen sonst größer werden als von den Schulaufsichtsbehörden erlaubt. Das Recht auf Wiederholen ist also schulrechtlich zugesichert und muss vom Schulträger gewährleistet sein.
    Wir fordern daher dauerhaft das Bekenntnis zur GGS-Alt-Blankenstein als zweizügige Schule seitens des Schulträgers. Langfristig ist davon auszugehen, dass die Anmeldezahlen sich deutlich im Bereich von 40+ bewegen werden. Der Stadtteil Blankenstein ist attraktiv für junge Familien und auch die Stadtentwicklung versucht am Standort Wohnquartiere für Familien zu entwickeln (zuletzt das Neubauprojekt EFH-Siedlung Heinricht-Puth-Straße).
    Raummangel, OGS und Betreuung.
    Bereits jetzt platzt die GGS Alt-Blankenstein tagtäglich aus allen Nähten. Die Unterbringungen der Klassen (derzeit zwei 1. Schuljahre, eine 2. Klasse, eine 3. Klasse, eine 4. Klasse) ist derzeit so gerade noch möglich.
    Unterrichtsalltag an der Schule – Stellenmangel, Unterrichtsausfall, Stress
    Derzeit ist die Stellensituation an der GGS Alt-Blankenstein dramatisch. Das Schulamt hat berechnet, dass die Schule derzeit nur zu 78 Prozent mit Lehrkräften besetzt ist.Digitalisierung – oder „Kein Anschluss unter dieser Nummer“
    Unter besonderer Dringlichkeit wurde allen Hattinger Schulen abverlangt dem Schulausschuss der Stadt bis Mai 2019 ein Medienkonzept vorzulegen, wie die Schulen die Digitalisierung umsetzen wollen und welche Medien die Schule dafür anschaffen will. Bisher wurde seitens der Stadt noch nicht damit begonnen die zugesagte Hardware zu bestellen, geschweige denn zu montieren und betriebsbereit zu übergeben. Ausdrücklich danken wir abschließend Schulleitern Frau Müller-Feld und ihrem Lehrerteam für ihren aufopferungsvollen Einsatz für unsere Kinder.
    Die Elterninitiative der GGS Alt-Blankenstein
    Dennis Brockhaus

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 52 (38 in Hattingen)

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