• Änderungen an der Petition

    at 21 Jan 2020 11:37

    Ergänzung aufgrund von mehrfachen Meldungen aus dem Gebiet Bommern: Haltestellen wurden in Bommern so verlegt, dass es gerade Senioren nun fast unmöglich ist, ihre Einkäufe nach Hause zu bringen, da teilweise knapp ein Kilometer bergauf zu Fuß zurückgelegt werden muss. Beim erforderlichen Umstieg in bestimmte Richtungen kommt es nun zu Wartezeiten von bis zu 55 Minuten. Ebenso haben die Änderungen in den Abendstunden weitreichende Folgen, denn gerade ältere Menschen können hierdurch nicht mehr an Aktivitäten und kulturellen Veranstaltungen teilnehmen, ohne unzumutbare Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.


    Neuer Petitionstext: **Die derzeitige Situation in den Stadtgebieten Vormholz, Durchholz, Kämpen und Bommerholz in Bezug auf die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist für Menschen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, äußerst schwierig.**
    Die Bogestra fährt die Gebiete Vormholz, Durchholz und Kämpen bisher einmal in der Stunde mit den Linien 375 und 320 an. Mit dem neuen, ab 15.12.2019 gültigen Fahrplan verändert sich die Situation weiter zum Negativen. Vor allen Dingen Schüler können dann die in der Innenstadt gelegenen Schulen nur noch mit enormen Wartezeiten beim Umsteigen, langen Fußwegen zu Haltestellen oder komplizierten und langwierigen Umsteigeprozeduren erreichen. Dies gilt für Hin- und Rückwege.
    **Teilweise werden bisher angefahrene Haltestellen in Vormholz und Durchholz gar nicht mehr angefahren, teilweise fallen Umsteigemöglichkeiten weg.** Eine neu geschaffene Linie ist in der Planung der Abfahrtszeiten so gestaltet, dass ein Erreichen der Innenstadt ohne Umsteigen nicht möglich ist, wobei die Möglichkeit der Weiterfahrt ebenfalls mit langen Wartezeiten verbunden ist, da ein Wechseln der Haltestellen beim Umsteigen innerhalb von zwei Minuten bei volle Bussen utopisch erscheint. **Die zudem dem Bedarf kaum gerecht werdende zeitliche Planung bedeutet für Schüler, dass sie bis zu 58 Minuten an Haltestellen auf einen Bus nach Hause bzw. an der Schule auf den Unterrichtsbeginn warten müssen.**
    Auch die Gebiete Bommern und Bommerholz erfahren ab dem 15.12.2019 eine deutliche Verschlechterung. Bestimmte Bereiche werde Sonn- und Feiertags gar nicht mehr von der Bogestra angefahren, wochentags so spät, dass Berufstätige sie nicht mehr nutzen können. Die direkte Verbindung zum Knappschaftskrankenhaus in Bochum-Langendreer fällt ebenfalls weg. Lange Fußwege bis zu einer Haltestelle, an der Busse in den frühen Morgenstunden bzw. am Wochenende fahren, machen es Berufstätigen und Schülern fast unmöglich, ohne Auto ihr Ziel zu erreichen.
    Haltestellen wurden in Bommern so verlegt, dass es gerade Senioren nun fast unmöglich ist, ihre Einkäufe nach Hause zu bringen, da teilweise knapp ein Kilometer bergauf zu Fuß zurückgelegt werden muss. Beim erforderlichen Umstieg in bestimmte Richtungen kommt es nun zu Wartezeiten von bis zu 55 Minuten. Ebenso haben die Änderungen in den Abendstunden weitreichende Folgen, denn gerade ältere Menschen können hierdurch nicht mehr an Aktivitäten und kulturellen Veranstaltungen teilnehmen, ohne unzumutbare Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.
    Ebenso ist der Stadteil Heven, insbesondere der westliche Teil entlang der Fahrtweges der 320 von einer Takthalbierung (von 15 Minuten auf 30 Minuten) betroffen, dabei gibt es hier Schulen, Kindergärten und mehrere Neubaugebiete. Demgegenüber erfährt der Bereich Hevens entlang der Straßenbahnstrecke eine deutliche Aufwertung sowohl von Straßenbahnseite als auch von einem unverminderten Busangebot der Linie 375.
    Eine tagesweite Lininenführung der 375 über den Bereich Steinhügel/Hevener Str. (Haltestellen ggf. Potthoffstr., Steinhügel, Kohlbahn nach Heven Dorf) würde hier eine mögliche Alternative darstellen.
    Für viele Menschen in Witten stellt es außerdem ein unüberwindbares Problem dar, dass das Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer nicht mehr angefahren wird. Dort Beschäftigte, Senioren, die Angehörige dort besuchen wollen, und Kranke, die in die dortigen Ambulanzen müssen, können das Krankenhaus nun nur noch mit großen Schwierigkeiten oder gar nicht erreichen.
    **In Zeiten, in denen Umweltschutz wichtiger denn je ist, sollte gerade in Randbezirken, in denen Fahrgemeinschaften aufgrund der Entfernung schwierig zu bilden sind, eine Erweiterung anstatt eine Kürzung des Angebots von Bus und Bahn erfolgen.** Mit den kommenden Änderungen werden viele Eltern und Berufstätige gezwungen sein, anstelle des öffentlichen Nahverkehrs das Auto zu benutzen. Des Weiteren besteht eine Pflicht der Kommune, für Schüler den Schulweg mit Bus und Bahn sicherzustellen.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 878 (716 in Witten)

  • Petition in Zeichnung - Beschwerde an den Landrat

    at 02 Jan 2020 12:55

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    Nun sind wir schon 574 Menschen, die diese Petition unterstützen. Bei 1200 wird die Petition an den Landtag weitergeleitet. Deshalb ist es wichtig, dass wir noch einmal die Werbetrommel rühren. Auf der Seite der Petition kann jeder diese auch herunterladen. Dabei ist eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken, in die sich Menschen ohne Internet eintragen können. Ich kann die Liste dann einscannen und der Petition hinzufügen. Es wäre schön, wenn jeder da noch einmal überlegen könnte, wo er einige Unterschriften sammeln kann. Ich hole die vollen Listen auch gerne ab. Einfach kurz eine Mail schreiben!
    Es ist gesetzlich geregelt, dass Bürger sich beim Kreis beschweren können. Aus diesem Grund ist das im Anhang beigefügte Schreiben heute an Landrat Schade gegangen. Ebenso wurde der Regierungsbezirk Arnsberg eingeschaltet und u.a. über die Petition und die Beschwerde informiert.
    Ich bin mir sicher, dass wir etwas erreichen werden, wenn wir am Ball bleiben.
    Allen ein erfolgreiches und gutes neues Jahr!

  • Änderungen an der Petition

    at 30 Dec 2019 15:15

    Auf Wunsch mehrerer Mitbürger wurden ebenso betroffene andere Stadtteile nun erwähnt.


    Neuer Petitionstext: **Die derzeitige Situation in den Stadtgebieten Vormholz, Durchholz, Kämpen und Bommerholz in Bezug auf die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist für Menschen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, äußerst schwierig.**
    Die Bogestra fährt die Gebiete Vormholz, Durchholz und Kämpen bisher einmal in der Stunde mit den Linien 375 und 320 an. Mit dem neuen, ab 15.12.2019 gültigen Fahrplan verändert sich die Situation weiter zum Negativen. Vor allen Dingen Schüler können dann die in der Innenstadt gelegenen Schulen nur noch mit enormen Wartezeiten beim Umsteigen, langen Fußwegen zu Haltestellen oder komplizierten und langwierigen Umsteigeprozeduren erreichen. Dies gilt für Hin- und Rückwege.
    **Teilweise werden bisher angefahrene Haltestellen in Vormholz und Durchholz gar nicht mehr angefahren, teilweise fallen Umsteigemöglichkeiten weg.** Eine neu geschaffene Linie ist in der Planung der Abfahrtszeiten so gestaltet, dass ein Erreichen der Innenstadt ohne Umsteigen nicht möglich ist, wobei die Möglichkeit der Weiterfahrt ebenfalls mit langen Wartezeiten verbunden ist, da ein Wechseln der Haltestellen beim Umsteigen innerhalb von zwei Minuten bei volle Bussen utopisch erscheint. **Die zudem dem Bedarf kaum gerecht werdende zeitliche Planung bedeutet für Schüler, dass sie bis zu 58 Minuten an Haltestellen auf einen Bus nach Hause bzw. an der Schule auf den Unterrichtsbeginn warten müssen.**
    Auch die Gebiete Bommern und Bommerholz erfahren ab dem 15.12.2019 eine deutliche Verschlechterung. Bestimmte Bereiche werde Sonn- und Feiertags gar nicht mehr von der Bogestra angefahren, wochentags so spät, dass Berufstätige sie nicht mehr nutzen können. Die direkte Verbindung zum Knappschaftskrankenhaus in Bochum-Langendreer fällt ebenfalls weg. Lange Fußwege bis zu einer Haltestelle, an der Busse in den frühen Morgenstunden bzw. am Wochenende fahren, machen es Berufstätigen und Schülern fast unmöglich, ohne Auto ihr Ziel zu erreichen.
    Ebenso ist der Stadteil Heven, insbesondere der westliche Teil entlang der Fahrtweges der 320 von einer Takthalbierung (von 15 Minuten auf 30 Minuten) betroffen, dabei gibt es hier Schulen, Kindergärten und mehrere Neubaugebiete. Demgegenüber erfährt der Bereich Hevens entlang der Straßenbahnstrecke eine deutliche Aufwertung sowohl von Straßenbahnseite als auch von einem unverminderten Busangebot der Linie 375.
    Eine tagesweite Lininenführung der 375 über den Bereich Steinhügel/Hevener Str. (Haltestellen ggf. Potthoffstr., Steinhügel, Kohlbahn nach Heven Dorf) würde hier eine mögliche Alternative darstellen.
    Für viele Menschen in Witten stellt es außerdem ein unüberwindbares Problem dar, dass das Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer nicht mehr angefahren wird. Dort Beschäftigte, Senioren, die Angehörige dort besuchen wollen, und Kranke, die in die dortigen Ambulanzen müssen, können das Krankenhaus nun nur noch mit großen Schwierigkeiten oder gar nicht erreichen.
    **In Zeiten, in denen Umweltschutz wichtiger denn je ist, sollte gerade in Randbezirken, in denen Fahrgemeinschaften aufgrund der Entfernung schwierig zu bilden sind, eine Erweiterung anstatt eine Kürzung des Angebots von Bus und Bahn erfolgen.** Mit den kommenden Änderungen werden viele Eltern und Berufstätige gezwungen sein, anstelle des öffentlichen Nahverkehrs das Auto zu benutzen. Des Weiteren besteht eine Pflicht der Kommune, für Schüler den Schulweg mit Bus und Bahn sicherzustellen.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 570 (480 in Witten)

  • Petition in Zeichnung - Wir haben schon etwas erreicht!

    at 17 Dec 2019 20:28

    Vielen Dank, dass Sie die Petition unterstützen, die die Außenbezirke Wittens wieder besser mit der Innenstadt verbinden und deren Anbindung an den ÖPNV verbessern will. Es ist nur einige Tage her, seit die Petition gestartet ist, aber es ist bisher einiges passiert. Mich haben viele Mails von Betroffenen erreicht und ich habe bisher alles gesammelt, um dann eine Ergänzung um Gebiete wie Heven machen zu können. Auch die Stockumer sind zu Recht unglücklich. Außerdem hat mich eine Mail erreicht, dass Studierende, die in Witten wohnen und die RUB besuchen, ebenfalls sehr zu leiden haben. Ich werde all das zusammenfassen.
    Was ist denn nun passiert? Positiv ist, dass wir nun fast 400 Unterstützer haben. Eine tolle Zahl. Die stetig steigende Zahl der Unterschriften hat die Zeitungen überzeugt, dass diese Petition auch im Lokalteil erscheinen sollte. Ich habe ein kurzes Interview zu diesem Thema gegeben und bin sehr froh, dass dadurch die Petition weiter verbreitet wurde. Dann rührt sich etwas in der Politik und die CDU hat erste Schritte unternommen. Das freut mich sehr, weil Anfragen von dieser Seite beantwortet werden müssen. Auch von der Seite der Piraten-Partei, die wohl als einzige gegen die Änderungen gestimmt hat, kommt Unterstützung. Und natürlich war am Sonntag die Fahrplanänderung Thema in der Lokalzeit von Radio EN. Von dort habe ich einige wertvolle Informationen erhalten. Meine Anfrage an die Grünen/ Bündnis ´90 ist bisher unbeantwortet geblieben. Morgen werde ich mit der für die Bogestra zuständigen Person in der Bezirksregierung in Arnsberg telefonieren und hoffe, dort noch mehr zu erreichen.
    Ich bin mir sicher, dass wir es gemeinsam schaffen, die Situation zu verbessern. Man hat versucht, den Aufschrei in der Bevölkerung durch die zeitliche Platzierung kurz vor Weihnachten und vor den Ferien zu umgehen, doch wie wir zeigen, beruhigen wir uns nicht, obwohl wir alle sicherlich gut beschäftigt sind, dank des neuen Fahrplans manche sogar ungeplant noch mehr als sonst.
    Was können Sie noch tun? Teilen Sie diese Petition, wo immer es geht. Ab 1200 Unterschriften geht die Petition ins Parlament! Wenn Sie die Möglichkeit haben, legen Sie Unterschriftenlisten aus. Ich schicke diese gerne per Mail zu. Die Unterschriften können dann von mir eingescannt und online hinzugefügt werden. Und ganz wichtig: Geben Sie nicht auf.
    Ihnen und Ihren Familien schöne Feiertage!

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