• Artikel FAZ Lehrerverband

    at 11 Apr 2021 09:42

    Mit einem zwei Milliarden Euro teuren Förderkonzept will der Deutsche Lehrerverband die im Corona-Jahr entstandenen Lernlücken bei Schülerinnen und Schülern schließen. Im Zentrum des Papiers, über das die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, stehen dabei zwei Instrumente: Erstens eine individuelle, das nächste Schuljahr begleitende Zusatzförderung für Kinder mit eher geringen Rückständen. Und zweitens das Angebot eines freiwilligen zusätzlichen Lernjahres für diejenigen mit größeren Defiziten.

    Das Zusatzjahr könne entweder als von zusätzlicher Förderung begleitetes Wiederholen des vergangenen Jahres geschehen oder in eigenen Lerngruppen für wiederholende Schüler mit angepasstem Lehrplan.

    Das dafür nötige zusätzliche Personal soll laut Verband aus verschiedenen Gruppen kommen: Lehramtsstudierende, in Teilzeit arbeitende Lehrkräfte, die durch „attraktive Bedingungen“ zur Aufstockung motiviert werden sollen und pensionierte Lehrerinnen und Lehrer. Außerdem könnten Schulen mit externen Partnern und Institutionen zusammenarbeiten wie privaten Nachhilfeanbietern, Volkshochschulen und Jugendämtern.

    In diesem Schuljahr keine Förderung mehr
    Für die Umsetzung fordert der Verband ein Bund-Länder-Programm in Höhe von mindestens zwei Milliarden Euro bis zum Sommer 2022, „analog dem Digitalpakt“, wie es im Papier heißt. „In diesem Schuljahr wird es mit einer Nachholförderung nichts mehr, wer das behauptet, ist schief gewickelt“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen. Man müsse sich jetzt an den Schulen die Zeit nehmen, zu schauen, wo die Kinder stehen, und dann Beratung anbieten. „Im Grunde müssten wir im Mai wissen, was für Fördermöglichkeiten im nächsten Jahr da sind. Es muss jetzt wirklich zügig gehen.“

    Schulen sollen dabei nach dem Vorschlag in der Umsetzung möglichst große Spielräume haben und unter anderem Lehr- und Stundenpläne anpassen können. „In dieser Frage ist eine total zentrale Steuerung nicht zielführend“, erklärte Meidinger.

    400 bis 600 Unterrichtsstunden konnten im vergangenen Jahr nach Schätzungen des Lehrerverbandes nicht in Präsenz abgehalten werden – in der Spitze entspreche das etwa einem halben Schuljahr. Und auch wenn der Distanzunterricht inzwischen besser funktioniere, seien die Lernfortschritte auf diese Art trotzdem geringer, heißt es im Papier.

  • Bildung

    at 09 Apr 2021 12:09

    Danke schonmal für die ersten Zustimmungen! Ich finde es sehr wichtig, die Politiker darauf aufmerksam zu machen, dass wir Eltern nicht mehr alles zustimmend hinnehmen.

    Die Kinder brauchen die Schule und ich denke, es gibt genug Möglichkeiten ihnen das zu ermöglichen - nicht nur zu oder auf.

    Leider habe ich das Gefühl, dass die Politiker nicht in der Lage sind schnell zu handeln. Sie verstricken sich immer mehr in Diskussionen und der Jagd nach Wählerstimmen. Dies ist hier vollkommen Fehl am Platz! Im Moment zählen nur handfeste und durchsetzbare Entscheidungen, die dann auch von allen Bundesländern umgesetzt werden.

  • Weitergabe der Petition

    at 08 Apr 2021 19:24

    Liebe Unterstützer,
    Ich freue mich über die ersten Zustimmungungen? Gebt die Petition bitte weiter! Hier hilft nur: Viel hilft viel ;-)

  • Weitergabe der Petition

    at 08 Apr 2021 19:24

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