Petition in Zeichnung - Vielen Dank für Ihre Unterstützung

05.12.2016 12:33 Uhr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

für Ihre Unterstützung unserer Bürgerinitiative möchten wir Ihnen auf diesem Weg recht herzlich danken.

Die Entscheidung der Stadtverwaltung Sinsheim, auf dem Grundstück Dührenerstrasse Ecke Hauptstrasse eine Anschlussunterbringung für 35 Flüchtlinge zu genehmigen, konnten wir mit unserem Protest nicht beeinflussen.
Die Hoffnungsträgerstiftung hat in ihrer wohlinszenierten Veranstaltung am 7. November im Rathaus eine eindrucksvolle Vorstellung gegeben.

Unsere Gegenargumente wurden nicht berücksichtigt:

1. Anstelle des Hoffnungshaus wird eine mögliche Unterbringung der 35 Flüchtlinge in Mietwohnungen innerhalb der Großen Kreisstadt Sinsheim von der Stadtverwaltung bisher nicht genutzt. Wir sind überzeugt, dass es genügend Sinsheimer Wohnungsinhaber gäbe, die erfreut über Miteinnahmen von 8 Euro pro m2, bezahlt von der Stadt Sinsheim, wären. Der große Vorteil hierbei ist, viel flexibler auf zukünftige Flüchtlingsaufkommen reagieren zu können, ohne wie beim Hoffnungshaus einen zehnjährigen Mietvertrag abzuschließen.
2. Jeder weiß zwischenzeitlich, wie schlecht eine konzentrierte Flüchtlingsunterbringung für eine gelingende Integration ist!
3. Durch den Bau des prominenten Gebäudes der Hoffnungsträgerstiftung kommt das riesige Parkhaus daneben erst richtig zur Geltung. Zwei Kolosse dicht nebeneinander und das am Eingang zur Innenstadt!
4. Die Stadt vergibt für immer ein wertvolles, zentrales Grundstück (300-330 Euro/m2) für nur 35 Flüchtlinge und bezahlt 8 Euro/m2 vorerst über einen Zeitraum von 10 Jahren für sozialen Wohnungsbau.

Für die Hoffnungsträgerstiftung ist das eine gute Geldanlage, und für Sinsheim?
Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt wurden an der Entscheidung nicht beteiligt und vor vollendete Tatsachen gestellt.

Bei näherer Betrachtung aller Gesichtspunkte stellt sich die Frage, was wohl der Grund der Stadtverwaltung Sinsheim für diese Entscheidung ist, und warum sie sich hier nicht bewegt?

Gez. Bürgerinitiative für Sinsheim und seine Flüchtlinge
J.Münz, R.Freymüller, Familie M.Bergen

Petition in Zeichnung - Email an die Fraktionsvorsitzenden am 16.10.2016 um 13:00 Uhr

16.10.2016 17:35 Uhr

Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,

vor dem Hintergrund der von der Stadt Sinsheim geplanten Verpachtung des zentral gelegenen Grundstückes Hauptstraße/Dührenerstraße an die Hoffnungsträgerstiftung zwecks Errichtung eines Gebäudes für Wohnungen vorwiegend für Flüchtlinge, möchten wir Ihnen, als den gewählten Vertretern der Bürgerinnen und Bürger Sinsheims, unsere Anregungen und unsere Bedenken mitteilen.

Wie bekannt, zielt unser Bemühen als Bürgerinitiative primär auf eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen; d.h. eine Unterbringung von nicht mehr als 1-2 Wohnungen pro Mietobjekt. Darin sehen wir eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Unsere
Anfragen bei hiesigen Vermietern verlaufen bisher positiv.

Bei einer Anmietung von solchen bereits vorhandenen Wohnungen für die Anschlussunterbringung wäre die Stadt auch in der Lage, flexibel auf mittel- und langfristige Veränderungen schneller zu reagieren.

Darüber hinaus beunruhigen uns und viele Mitbürger die in letzter Zeit aufgetretenen Fragen hinsichtlich der bisherigen Projekte der Hoffnungsträgerstiftung. Wir gehen davon aus, dass es auch für die Verantwortlichen der Stadt von unmittelbarem Interesse ist, Näheres über einen möglichen Vertragspartner zu erfahren.

Für Rückfragen und konstruktive Gespräche stehen wir jederzeit und gerne bereit.

Mit freundlichen Grüßen,

Bürgerinitiative für Sinsheim und seine Flüchtlinge
v.d. Rolf Freymüller, Jutta Münz und Familie Marion Bergen

Petition in Zeichnung - Informationsveranstaltung der Hoffnungsträgerstiftung am 7. November 2016 um 18 Uhr (Sitzungssaal Ra

15.10.2016 11:17 Uhr

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Liebe Unterstützer,

heute wurde in der RNZ die Informationsveranstaltung am 7. November bekanntgegeben. Sicherlich macht es Sinn, dass so viele Bürger wie möglich dort erscheinen. Bitte erzählen Sie es in Ihrem Bekanntenkreis. Es sollten so viele kritische Fragen wie möglich gestellt werden.

Herzliche Grüße,

Bürgerinitiative für Sinsheim und seine Flüchtlinge

Petition in Zeichnung - Anfrage an den Oberbürgermeister vom 11.10.2016

14.10.2016 11:49 Uhr

Von unserer Seite, haben wir folgende Fragen an die Stadtverwaltung gestellt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir bitten Sie um nähere Informationen zu folgenden Fragen:

1. Die Präambel der Hoffnungsträgerstiftung ist so formuliert, dass eine Sektenfinanzierung nicht ausgeschlossen ist.
Welche Kirchen wurden bisher von der Hoffnungsträgerstiftung unterstützt?

2. Welche Personen sind bei der Hoffnungsträgerstiftung beruflich qualifiziert, um die Förderung von sozialen Projekten beurteilen zu können?

3. Welche Personen sind bei SAM beruflich qualifiziert, um soziale Projekte zu begleiten?

Mit freundlichem Gruß

R. Freymüller, J.Münz, Familie M.Bergen


Darauf erhielten wir folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Bergen,

Ihre Fragen betreffen Bereiche, zu deren Beantwortung ich nicht befugt bin und mir das auch nicht anmaße.

Bitte richten Sie diese Anfragen direkt an die Betroffenen.

Herzliche Grüße
Jörg Albrecht

Flüchtlinge wollen kein Hoffnungshaus

13.10.2016 10:01 Uhr

Auszüge aus dem Gespräch vom 14.09.2016 mit der Stadt Sinsheim

Anwesende Personen:
OB Jörg Albrecht
Tobias Schutz
Rolf Freymüller
Jutta Münz
Björn Bergen

Argumente der anwesenden Bürger:

Rolf Freymüller

In seinem Sportstudio trainieren eine Vielzahl von Sinsheimer Flüchtlingen mit denen er in direktem Kontakt steht. Sie fühlen sich in Gemeinschaftsunterkünften sehr unwohl durch alle Probleme, die durch so eine Unterbringung entstehen. Zum Beispiel können sie nachts aufgrund des Lärms von anderen Bewohnern nicht zur Ruhe kommen. Laut den Aussagen der Flüchtlinge würden sie viel lieber verteilt innerhalb der Bevölkerung leben.

Jutta Münz

- Sie selber und Bürger trauen sich schon nicht mehr Nachts durch die Sinsheimer Innenstadt zu laufen. Aus Sicherheitsgründen muss das Auto genommen werden.

- Auch ohne das geplante Migrationscafé auf dem Burgplatz beklagen sich Anwohner nach 22 Uhr über erhöhte Lärmbelästigung. Sie können nachts nur noch mit geschlossenem Fenster schlafen.

- Fragte ob die geplante Anzahl der Flüchtlinge im Hoffnungshaus und die Anzahl der Betreuer im Verhältnis 35/15 sicher sei. Darauf antwortete Herr Albrecht es könnte auch ein Verhältnis von 36/14 sein. Es gibt aber keine Sicherheit über die genaue Verteilung der Bewohner des Hoffnungshauses.

Björn Bergen
- Wir haben alle eine soziale Verantwortung und wir als Bürgerinitiative möchten gemeinsam mit der Stadt Sinsheim eine dezentrale Lösung bzw. Unterbringung der Flüchtlinge für die Zweitunterkunft erreichen.

- Das Umfeld Hauptstraße/Dührenerstraße ist geprägt durch einen sehr hohen Ausländeranteil. Einheimische fühlen sich nicht mehr wohl. Es gibt auch schon Drogenprobleme in der unmittelbaren Umgebung der Theodor-Heuss-Schule.

- In der Vergangenheit wurden in der Steinsbergstraße konzentrierter sozialer Wohnungsbau realisiert. Heute ist es das schlechteste Wohngebiet in Sinsheim mit sozialen Brennpunkten.

Petition in Zeichnung - Hintergrundinformationen zum Leverkusener Modell

12.10.2016 20:38 Uhr

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Liebe Unterstützer,

vielen Dank für die zahlreichen Unterschriften.
Wir möchten Sie bitten für die Petition weiter Werbung zu machen, damit wir unser Ziel eines Quorums möglichst schnell erreichen.

Wir haben neue Informationen direkt vom Flüchtlingsrat in Leverkusen. Die Informationen bestätigen uns, dass das Leverkusener Modell auch in Sinsheim für ein "Sinsheimer Modell"
der richtige Weg ist.

Herzliche Grüße,

Bürgerinitiative für Sinsheim uns seine Flüchtlinge
Rolf Freymüller, Jutta Münz, Familie Marion Bergen

Änderungen an der Petition

08.10.2016 13:45 Uhr

Titel deutlicher formuliert und Bild eingefügt.


Neuer Titel: Wir fordern ein "Sinsheimer Modell" anstelle des geplanten Hoffnungshauses!
für dezentrale Unterbringung. Kein Hoffnungshaus für Sinsheim!