• Die Stadt Sinsheim muss im Jahr 2017 für eine Anschlussunterbringung von 150 Flüchtlingen Sorge tragen.

  • Mitten in Sinsheim, an der Kreuzung Dührenerstraße/Hauptstraße, soll in Kooperation mit der Hoffnungsträgerstiftung ein Hoffnungshaus als zentrale Anschlussunterbringung errichtet werden. Erfahrungen mit diesem Konzept gibt es noch nicht.

  • Wir wollen ein "Sinsheimer Modell" in Anlehnung an das seit Jahren erfolgreich erprobte "Leverkusener Modell" für dezentrale Anschlussunterbringung.

  • Wir wollen im Vorfeld einen sozialen Brennpunkt vermeiden und fordern die Stadt Sinsheim auf, für eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge zu sorgen. Die entsprechenden Verträge zwischen Stadtverwaltung und Hoffnungsträgerstiftung sind kurz vor der Vertragsunterzeichnung.

Wir als Bürger müssen uns wehren.

Hintergrundinformationen:

de.wikipedia.org/wiki/Leverkusener_Modell

www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-Sinsheim-plant-Hoffnungshaus-fuer-Fluechtlinge-und-Einheimische-_arid,215681.html

www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-Sinsheimer-Hoffnungshaus-stoesst-auf-Widerstand-_arid,218744.html

www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-Hoffnungshaus-Sinsheim-Vor-vollendete-Tatsachen-gestellt-_arid,221499.html

Begründung

  • Bisherige Erfahrungen zeigen eindeutig, dass eine Integration in unserer Gesellschaft wesentlich besser durch eine dezentrale (verteilte) Unterbringung gelingen kann. Eine zentrale (geballte) Unterbringung dagegen führt unweigerlich zu sozialen Brennpunkten.

  • Aus diesem Grund setzen sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sinsheim dafür ein, die Stadt dabei zu unterstützen, dezentrale Unterbringungen anzubieten.

  • Wir teilen nicht die Meinung der Stadt, dass eine zentrale Anschlussunterbringung der Flüchtlinge alternativlos sei.

Bürgerinitiative für Sinsheim und seine Flüchtlinge gez. Rolf Freymüller - Jutta Münz - Familie Marion Bergen

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  • Liebe Bürgerinnen und Bürger,

    für Ihre Unterstützung unserer Bürgerinitiative möchten wir Ihnen auf diesem Weg recht herzlich danken.

    Die Entscheidung der Stadtverwaltung Sinsheim, auf dem Grundstück Dührenerstrasse Ecke Hauptstrasse eine Anschlussunterbringung für 35 Flüchtlinge zu genehmigen, konnten wir mit unserem Protest nicht beeinflussen.
    Die Hoffnungsträgerstiftung hat in ihrer wohlinszenierten Veranstaltung am 7. November im Rathaus eine eindrucksvolle Vorstellung gegeben.

    Unsere Gegenargumente wurden nicht berücksichtigt:

    1. Anstelle des Hoffnungshaus wird eine mögliche Unterbringung der 35 Flüchtlinge in Mietwohnungen innerhalb der Großen Kreisstadt Sinsheim von der Stadtverwaltung bisher nicht genutzt. Wir sind überzeugt, dass es genügend Sinsheimer Wohnungsinhaber gäbe, die erfreut über Miteinnahmen von 8 Euro pro m2, bezahlt von der Stadt Sinsheim, wären. Der große Vorteil hierbei ist, viel flexibler auf zukünftige Flüchtlingsaufkommen reagieren zu können, ohne wie beim Hoffnungshaus einen zehnjährigen Mietvertrag abzuschließen.
    2. Jeder weiß zwischenzeitlich, wie schlecht eine konzentrierte Flüchtlingsunterbringung für eine gelingende Integration ist!
    3. Durch den Bau des prominenten Gebäudes der Hoffnungsträgerstiftung kommt das riesige Parkhaus daneben erst richtig zur Geltung. Zwei Kolosse dicht nebeneinander und das am Eingang zur Innenstadt!
    4. Die Stadt vergibt für immer ein wertvolles, zentrales Grundstück (300-330 Euro/m2) für nur 35 Flüchtlinge und bezahlt 8 Euro/m2 vorerst über einen Zeitraum von 10 Jahren für sozialen Wohnungsbau.

    Für die Hoffnungsträgerstiftung ist das eine gute Geldanlage, und für Sinsheim?
    Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt wurden an der Entscheidung nicht beteiligt und vor vollendete Tatsachen gestellt.

    Bei näherer Betrachtung aller Gesichtspunkte stellt sich die Frage, was wohl der Grund der Stadtverwaltung Sinsheim für diese Entscheidung ist, und warum sie sich hier nicht bewegt?

    Gez. Bürgerinitiative für Sinsheim und seine Flüchtlinge
    J.Münz, R.Freymüller, Familie M.Bergen

  • Hier der Anhang!

  • Sehr geehrte Unterstützer,

    anbei der Bericht über die Informationsveranstaltung der Stadt Sinsheim und der Hoffnungsträgerstiftung.

    Herzliche Grüße,

    Bürgerinitiative

Pro

Tunesier in Tunesien, Marokkaner in Marokko, Algerier in Algerien...

Contra

Es ist ein Wohnhaus für Flüchtlinge UND Einheimische! Dazu kommt noch die Betreuung durch Sozialarbeiter, Sprache lernen in Sprachcafés und die Möglichkeit der Nachbarschaft sich ehrenamtlich einzubringen. Für Flüchtlinge mit Kindern ist die Nachbarschaft zur Grundschule optimal.