Änderungen an der Petition

27.06.2014 19:53 Uhr

1 Fehler.
Neuer Petitionstext: Es ist eine Perversion unserer Zeit, dass ein amerikanischer Computerkonzern auf bald 15 Millionen Digitalisaten von gedruckten Werken der Menschheit "sitzen" wird und wir Menschen - wir Autorinnen und Autoren, wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wir Softwareentwickler und -anbieter usw. - zu diesen kaum Zugang haben und wohl auch kaum haben werden. Bis auf den Suchschlitz der Google Buchsuche bleiben uns diese digitalisierten Bücher so gut wie versperrt.

Nur in Spezialfällen veröffentlichen kooperierende Bibliotheken eingescannte Volltexte auf ihren Servern, wenn dies mit Google vertraglich so vereinbart wurde. Den Rest, also Millionen von Titeln, verarbeitet Google im "stillen Kämmerlein" im Googleplex - wahrscheinlich, um eine künstliche Wissensintelligenz zu schaffen, mit der man in die Zukunft sehen und einmal Unmengen an Geld verdienen wird.

Wir fordern daher:

1. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen der Digitalisate für die jeweiligen (Ko-)Autorinnen und (Ko-)Autoren der entsprechenden Einzelwerke, Sammelbände und Zeitschriften: Auf Grund der raschen Digitalisierung und der häufigen Veränderungen von Hard- und Software seit ca. 1990 haben viele Autorinnen und Autoren gar keine digitalen Versionen ihrer älteren Bücher und anderer Veröffentlichungen mehr zur Verfügung.
Google Books hat sie - wir fordern, dass auf Antrag (d. h. mittels Webformular auf Google Books) Autorinnen und Autoren gratis die Vollversionen ihrer Digitalisate - nur für den Eigengebrauch - erhalten können. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Google und die kooperierenden Bibliotheken diese Digitalisate "horten", die zum Teil ungefragt und oft unter Umgehung der herrschenden nationalen Urheberrechte erstellt wurden - und nun bekommen wir, die Urheberinnen und Urheber, diese nicht zu Gesicht.
Dasselbe gilt meines Erachtens auch für Verlage: Auch sie sollten das Recht haben, von Google die Digitalisate zurückzubekommen.

2. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen der Digitalisate von einer mittels Suchmaschine zu bestimmenden Teilmenge von Werken zum exklusiven Zweck der Forschung (siehe etwa hier: de.wikipedia.org/wiki/Google_Books#Anwendung_in_der_Forschung): Wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen das Feld der Big-Data-Szientometrie und -Wissenssoziologie nicht Google alleine überlassen. Hier sollen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Thema forschen oder forschen wollen, freien Zugang haben - und zwar weltweit, auf Antrag bei Google. Freilich betrifft dies nur Titel, bei denen das Urheberrecht bereits abgelaufen ist. Aber gerade diese sollten im Sinne der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit auch tatsächlich frei sein!

3. Freie Verfügbarkeit von ALLEN editierbaren Volltext-Versionen der Digitalisate für die führenden Anbieter von Plagiatssoftware: Es ist ein Anachronismus und ein ebenso unerträglicher Zustand, dass Google hier keine Kooperationen (mehr) gestattet bzw. über das Google-API ermöglicht. Da bei jeder automatisierten Plagiatssuche derzeit Google Websuche und Google Buchsuche ausgespart werden müssen, fehlen die beiden wichtigsten Ressourcen im Kampf gegen Plagiate. Google muss hier Farbe bekennen: Wenn Google selbst im Rahmen der Websuche und/oder der Buchsuche keine eigene Plagiatssuchmaschine bauen möchte, die das Hochladen und Vergleichen von komplexeren Dokumenten (und nicht bloß Wortketten im Suchschlitz) erlaubt, dann muss Google zumindest mit den weltweit führenden Betreibern von Plagiatssoftware (wie Turnitin, Urkund, PlagScan u. a.) kooperieren. Google würde damit einen wichtigen Beitrag zur Reinheit der Wissenschaft leisten.

Und gar nicht daran zu denken, was die Wissenschaft womöglich alles entdecken würde, wenn die Google-Buch-Digitalisate einer Plagiatssuchmaschine zugeführt werden würden, die einen intrinsischen Textvergleich aus einem Gesamt-Textkorpus erlaubt: Wer weiß schon, wer in der Wissenschaftsgeschichte (noch) aller von anderen abgeschrieben hat ;-)!

FREIHEIT, TRANSPARENZ, FREIES WISSEN, INFORMATIONEN FÜR ALLE - darum gehte geht es doch Google. Aber bei der Buchsuche macht Google genau das Gegenteil!

Änderungen an der Petition

27.06.2014 19:30 Uhr

Neues Hintergrundbild!
Neuer Petitionstext: Es ist eine Perversion unserer Zeit, dass ein amerikanischer Computerkonzern auf bald 15 Millionen Digitalisaten von gedruckten Werken der Menschheit "sitzen" wird und wir Menschen - wir Autorinnen und Autoren, wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wir Softwareentwickler und -anbieter usw. - zu diesen kaum Zugang haben und wohl auch kaum haben werden. Bis auf den Suchschlitz der Google Buchsuche bleiben uns diese digitalisierten Bücher so gut wie versperrt.

Nur in Spezialfällen veröffentlichen kooperierende Bibliotheken eingescannte Volltexte auf ihren Servern, wenn dies mit Google vertraglich so vereinbart wurde. Den Rest, also Millionen von Titeln, verarbeitet Google im "stillen Kämmerlein" im Googleplex - wahrscheinlich, um eine künstliche Wissensintelligenz zu schaffen, mit der man in die Zukunft sehen und einmal Unmengen an Geld verdienen wird.

Wir fordern daher:

1. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen der Digitalisate für die jeweiligen (Ko-)Autorinnen und (Ko-)Autoren der entsprechenden Einzelwerke, Sammelbände und Zeitschriften: Auf Grund der raschen Digitalisierung und der häufigen Veränderungen von Hard- und Software seit ca. 1990 haben viele Autorinnen und Autoren gar keine digitalen Versionen ihrer älteren Bücher und anderer Veröffentlichungen mehr zur Verfügung.
Google Books hat sie - wir fordern, dass auf Antrag (d. h. mittels Webformular auf Google Books) Autorinnen und Autoren gratis die Vollversionen ihrer Digitalisate - nur für den Eigengebrauch - erhalten können. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Google und die kooperierenden Bibliotheken diese Digitalisate "horten", die zum Teil ungefragt und oft unter Umgehung der herrschenden nationalen Urheberrechte erstellt wurden - und nun bekommen wir, die Urheberinnen und Urheber, diese nicht zu Gesicht.
Dasselbe gilt meines Erachtens auch für Verlage: Auch sie sollten das Recht haben, von Google die Digitalisate zurückzubekommen.

2. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen der Digitalisate von einer mittels Suchmaschine zu bestimmenden Teilmenge von Werken zum exklusiven Zweck der Forschung (siehe etwa hier: de.wikipedia.org/wiki/Google_Books#Anwendung_in_der_Forschung): Wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen das Feld der Big-Data-Szientometrie und -Wissenssoziologie nicht Google alleine überlassen. Hier sollen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Thema forschen oder forschen wollen, freien Zugang haben - und zwar weltweit, auf Antrag bei Google. Freilich betrifft dies nur Titel, bei denen das Urheberrecht bereits abgelaufen ist. Aber gerade diese sollten im Sinne der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit auch tatsächlich frei sein!

3. Freie Verfügbarkeit von ALLEN editierbaren Volltext-Versionen der Digitalisate für die führenden Anbieter von Plagiatssoftware: Es ist ein Anachronismus und ein unhaltbarer ebenso unerträglicher Zustand, dass Google hier keine Kooperationen (mehr) gestattet bzw. über das Google-API ermöglicht. Da bei jeder automatisierten Plagiatssuche derzeit Google Websuche und Google Buchsuche ausgespart werden müssen, fehlen die beiden wichtigsten Ressourcen im Kampf gegen Plagiate. Google muss hier Farbe bekennen: Wenn Google selbst im Rahmen der Websuche und/oder der Buchsuche keine eigene Plagiatssuchmaschine bauen möchte, die das Hochladen und Vergleichen von komplexeren Dokumenten (und nicht bloß Wortketten im Suchschlitz) erlaubt, dann muss Google zumindest mit den weltweit führenden Betreibern von Plagiatssoftware (wie Turnitin, Urkund, PlagScan u. a.) kooperieren. Google würde damit einen wichtigen Beitrag zur Reinheit der Wissenschaft leisten.

Und gar nicht daran zu denken, was die Wissenschaft womöglich alles entdecken würde, wenn die Google-Buch-Digitalisate einer Plagiatssuchmaschine zugeführt werden würden, die einen intrinsischen Textvergleich aus einem Gesamt-Textkorpus erlaubt: Wer weiß schon, wer in der Wissenschaftsgeschichte (noch) aller von anderen abgeschrieben hat ;-)!

FREIHEIT, TRANSPARENZ, FREIES WISSEN, INFORMATIONEN FÜR ALLE - darum gehte es doch Google. Aber bei der Buchsuche macht Google genau das Gegenteil!

Änderungen an der Petition

27.06.2014 19:15 Uhr

Noch ein paar Fehler...
Neuer Petitionstext: Es ist eine Perversion unserer Zeit, dass ein amerikanischer Computerkonzern auf bald 15 Millionen Digitalisaten von gedruckten Werken der Menschheit "sitzen" wird und wir Menschen - wir Autorinnen und Autoren, wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wir Softwareentwickler und -anbieter usw. - zu diesen kaum Zugang haben und wohl auch kaum haben werden. Bis auf den Suchschlitz der Google Buchsuche bleiben uns diese digitalisierten Bücher so gut wie versperrt.

Nur in Spezialfällen veröffentlichen kooperierende Bibliotheken eingescannte Volltexte auf ihren Servern, wenn dies mit Google vertraglich so vereinbart wurde. Den Rest, also Millionen von Titeln, verarbeitet Google im "stillen Kämmerlein" im Googleplex - wahrscheinlich, um eine künstliche Wissensintelligenz zu schaffen, mit der man in die Zukunft sehen und einmal Unmengen an Geld verdienen wird.

Wir fordern daher:

1. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten der Digitalisate für die jeweiligen (Ko-)Autorinnen und (Ko-)Autoren der entsprechenden Einzelwerke, Sammelbände und Zeitschriften: Auf Grund der raschen Digitalisierung und der häufigen Veränderungen von Hard- und Software seit ca. 1990 haben viele Autorinnen und Autoren gar keine digitalen Versionen ihrer älteren Bücher und anderer Veröffentlichungen mehr zur Verfügung.
Google Books hat sie - wir fordern, dass auf Antrag (d. h. mittels Webformular auf Google Books) Autorinnen und Autoren gratis die Vollversionen ihrer Digitalisate - nur für den Eigengebrauch - erhalten können. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Google und die kooperierenden Bibliotheken diese Digitalisate "horten", die zum Teil ungefragt und oft unter Umgehung der herrschenden nationalen Urheberrechte erstellt wurden - und nun bekommen wir, die Urheberinnen und Urheber, diese nicht zu Gesicht.
Dasselbe gilt meines Erachtens auch für Verlage: Auch sie sollten das Recht haben, von Google die Digitalisate zurückzubekommen.

2. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen der Digitalisate von Digitalisaten für eine einer mittels Suchmaschine zu bestimmende bestimmenden Teilmenge von Werken zum exklusiven Zweck der Forschung (siehe etwa hier: de.wikipedia.org/wiki/Google_Books#Anwendung_in_der_Forschung): Wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen das Feld der Big-Data-Szientometrie und -Wissenssoziologie nicht Google alleine überlassen. Hier sollen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Thema forschen oder forschen wollen, freien Zugang haben - und zwar weltweit, auf Antrag bei Google. Freilich betrifft dies nur Titel, bei denen das Urheberrecht bereits abgelaufen ist. Aber gerade diese sollten im Sinne der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit auch tatsächlich frei sein!

3. Freie Verfügbarkeit von ALLEN editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten der Digitalisate für die führenden Anbieter von Plagiatssoftware: Es ist ein Anachronismus und ein unhaltbarer Zustand, dass Google hier keine Kooperationen (mehr) gestattet bzw. über das Google-API ermöglicht. Da bei jeder automatisierten Plagiatssuche derzeit Google Websuche und Google Buchsuche ausgespart werden müssen, fehlen die beiden wichtigsten Ressourcen im Kampf gegen Plagiate. Google muss hier Farbe bekennen: Wenn Google selbst im Rahmen der Websuche und/oder der Buchsuche keine eigene Plagiatssuchmaschine bauen möchte, die das Hochladen und Vergleichen von komplexeren Dokumenten (und nicht bloß Wortketten im Suchschlitz) erlaubt, dann muss Google zumindest mit den weltweit führenden Betreibern von Plagiatssoftware (wie Turnitin, Urkund, PlagScan u. a.) kooperieren. Google würde damit einen wichtigen Beitrag zur Reinheit der Wissenschaft leisten.

Und gar nicht daran zu denken, was die Wissenschaft womöglich alles entdecken würde, wenn die Google-Buch-Digitalisate einer Plagiatssuchmaschine zugeführt werden würden, die einen intrinsischen Textvergleich aus einem Gesamt-Textkorpus erlaubt: Wer weiß schon, wer in der Wissenschaftsgeschichte (noch) aller von anderen abgeschrieben hat ;-)!

FREIHEIT, TRANSPARENZ, FREIES WISSEN, INFORMATIONEN FÜR ALLE - darum gehte es doch Google. Aber bei der Buchsuche macht Google genau das Gegenteil!

Änderungen an der Petition

27.06.2014 18:30 Uhr

Rechtschreibfehler korrigiert und noch einen Absatz ergänzt. Nun passt's!
Neuer Petitionstext: Es ist eine Perversion unserer Zeit, dass ein amerikanischer Computerkonzern auf bald 15 Millionen Digitalisaten von gedruckten Werken der Menschheit "sitzen" wird und wir Menschen - wir Autorinnen und Autoren, wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wir Softwareentwickler und -anbieter usw. - zu diesen kaum Zugang haben und wohl auch kaum haben werden. Bis auf den Suchschlitz der Google Buchsuche bleiben uns diese digitalisierten Bücher so gut wie versperrt.

Nur in Spezialfällen veröffentlichen kooperierende Bibliotheken eingescannte Volltexte auf ihren Servern, wenn dies mit Google vertraglich so vereinbart wurde. Den Rest, also Millionen von Titeln, verarbeitet Google im "stillen Kämmerlein" im Googleplex - wahrscheinlich, um eine künstliche Wissensintelligenz zu schaffen, mit der man in die Zukunft sehen und einmal Unmengen an Geld verdienen wird.

Wir fordern daher:

1. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für die jeweiligen (Ko-)Autorinnen und (Ko-)Autoren der entsprechenden Einzelwerke, Sammelbände und Zeitschriften: Auf Grund der raschen Digitalisierung und der häufigen Veränderungen von Hard- und Software seit ca. 1990 haben viele Autorinnen und Autoren gar keine digitalen Versionen ihrer älteren Bücher und anderer Veröffentlichungen mehr zur Verfügung.
Google Books hat sie - wir fordern, dass auf Antrag (d. h. mittels Webformular auf Google Books) Autorinnen und Autoren gratis die Vollversionen ihrer Digitalisate - nur für den Eigengebrauch - erhalten können. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Google und die kooperierenden Bibliotheken diese Digitalisate "horten", die zum Teil ungefragt und oft unter Umgehung der herrschenden nationalen Urheberrechte erstellt wurden - und nun bekommen wir, die Urheberinnen und Urheber, diese nicht zu Gesicht.

2. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für eine mittels Suchmaschine zu bestimmende Teilmenge von Werken zum exklusiven Zweck der Forschung (siehe etwa hier: de.wikipedia.org/wiki/Google_Books#Anwendung_in_der_Forschung): Wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen das Feld der Big-Data-Szientometrie und -Wissenssoziologie nicht Google alleine überlassen. Hier sollen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter, Wissenschaftler, die zum Thema forschen oder forschen wollen, freien Zugang haben - und zwar weltweit, auf Antrag bei Google. Freilich betrifft dies nur Titel, bei denen das Urheberrecht bereits abgelaufen ist. Aber gerade diese sollten im Sinne der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit auch tatsächlich frei sein!

3. Freie Verfügbarkeit von ALLEN editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für die führenden Anbieter von Plagiatssoftware: Es ist ein Anachronismus und ein unhaltbarer Zustand, dass Google hier keine Kooperationen (mehr) gestattet bzw. über das Google-API ermöglicht. Da bei jeder automatisierten Plagiatssuche derzeit Google Websuche und Google Buchsuche ausgespart werden müssen, fehlen die beiden wichtigsten Ressourcen im Kampf gegen Plagiate. Google muss hier Farbe bekennen: Wenn Google selbst im Rahmen der Websuche und/oder der Buchsuche keine eigene Plagiatssuchmaschine bauen möchte, die das Hochladen und Vergleichen von komplexeren Dokumenten (und nicht bloß Wortketten im Suchschlitz) erlaubt, dann muss Google zumindest mit den weltweit führenden Betreibern von Plagiatssoftware (wie Turnitin, Urkund, PlagScan u. a.) kooperieren. Google würde damit einen wichtigen Beitrag zur Reinheit der Wissenschaft leisten.

Und gar nicht daran zu denken, was die Wissenschaft womöglich alles entdecken würde, wenn die Google-Buch-Digitalisate einer Plagiatssuchmaschine zugeführt werden würden, die einen intrinsischen Textvergleich aus einem Gesamt-Textkorpus erlaubt: Wer weiß schon, wer in der Wissenschaftsgeschichte (noch) aller von anderen abgeschrieben hat ;-)!

FREIHEIT, TRANSPARENZ, FREIES WISSEN, INFORMATIONEN FÜR ALLE - darum gehte es doch Google. Aber bei der Buchsuche macht Google genau das Gegenteil!

Änderungen an der Petition

27.06.2014 18:02 Uhr

Nochmals ein paar Fehler ausgebessert.
Neuer Petitionstext: Es ist eine Perversion unserer Zeit, dass ein amerikanischer Computerkonzern auf bald 15 Millionen Digitalisaten von gedruckten Werken der Menschheit "sitzen" wird und wir Menschen - wir Autorinnen und Autoren, wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wir Softwareentwickler und -anbieter usw. - zu diesen kaum Zugang haben und wohl auch kaum haben werden. Bis auf den Suchschlitz der Google Buchsuche bleiben uns diese Bücher so gut wie versperrt.

Nur in Spezialfällen veröffentlichen kooperierende Bibliotheken eingescannte Volltexte auf ihren Servern, wenn dies mit Google vertraglich so vereinbart wurde. Den Rest, also Millionen von Titeln, verarbeitet Google im "stillen Kämmerlein" im Googleplex - wahrscheinlich, um eine künstliche Wissensintelligenz zu schaffen, mit der man in die Zukunft sehen und einmal Unmengen an Geld verdienen kann. wird.

Wir fordern daher:

1. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für die jeweiligen (Ko-)Autorinnen und (Ko-)Autoren der entsprechenden Einzelwerke, Sammelbände und Zeitschriften: Auf Grund der raschen Digitalisierung und der häufigen Veränderungen von Hard- und Software seit ca. 1990 haben viele Autorinnen und Autoren gar keine digitalen Versionen ihrer älteren Bücher und anderer Veröffentlichungen mehr zur Verfügung.
Google Books hat sie - wir fordern, dass auf Antrag (d. h. mittels Webformular auf Google Books) Autorinnen und Autoren gratis die Vollversionen ihrer Digitalisate - nur für den Eigengebrauch - erhalten können. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Google und die kooperierenden Bibliotheken diese Digitalisate "horten", die zum Teil ungefragt und oft unter Umgehung der herrschenden nationalen Urheberrechte erstellt wurden - und nun bekommen wir, die Urheberinnen und Urheber, diese nicht zu Gesicht.

2. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für eine mittels Suchmaschine zu bestimmende Teilmenge von Werken zum exklusiven Zweck der Forschung (siehe etwa hier: de.wikipedia.org/wiki/Google_Books#Anwendung_in_der_Forschung): Wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen das Feld der Big-Data-Szientometrie und -Wissenssoziologie nicht Google alleine überlassen. Hier sollen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter, die zum Thema forschen oder forschen wollen, freien Zugang haben - und zwar weltweit, auf Antrag bei Google. Freilich betrifft dies nur Titel, bei denen das Urheberrecht bereits abgelaufen ist. Aber gerade diese sollten im Sinne der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit auch tatsächlich frei sein!

3. Freie Verfügbarkeit von ALLEN editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für die führenden Anbieter von Plagiatssoftware: Es ist ein Anachronismus und ein unhaltbarer Zustand, dass Google hier keine Kooperationen (mehr) gestattet bzw. über das Google-API ermöglicht. Da bei jeder automatisierten Plagiatssuche derzeit Google Websuche und Google Buchsuche ausgespart werden müssen, fehlen die beiden wichtigsten Ressourcen im Kampf gegen Plagiate. Google muss hier Farbe bekennen: Wenn Google selbst im Rahmen der Websuche und/oder der Buchsuche keine eigene Plagiatssuchmaschine bauen möchte, die das Hochladen und Vergleichen von komplexeren Dokumenten (und nicht bloß Wortketten im Suchschlitz) erlaubt, dann muss Google zumindest mit den weltweit führenden Betreibern von Plagiatssoftware (wie Turnitin, Urkund, PlagScan u. a.) kooperieren. Google würde damit einen wichtigen Beitrag zur Reinheit der Wissenschaft leisten.

FREIHEIT, TRANSPARENZ, FREIES WISSEN, INFORMATIONEN FÜR ALLE - darum gehte es doch Google. Aber bei der Buchsuche macht Google genau das Gegenteil! Neue Begründung: Sie sind selbst eine Autorin/ein Autor, eine Wissenschaftlerin/ein Wissenschaftler, ein/e Softwarentwickler/in und in den Bereichen des Information Retrieval, des Text Mining usw. tätig? Sie haben im Bibliothekswesen zu tun? Sie sind Lehrender und wollen effizienter gegen Plagiate vorgehen? Sie sind SchülerIn, StudentIn, Leserin oder Leser und es ärgert sie, dass Google uns Millionen von Digitalisaten nur häppchen- oder schlitzweise darbietet?

DANN UNTERSCHREIBEN SIE DIESE PETITION!

Nur zahlreiche Unterschriften werden zu Medienberichterstattung führen und nur so kann die öffentliche Meinung schließlich Druck auf Google ausüben!

Änderungen an der Petition

27.06.2014 17:34 Uhr

Doppelpunkt ausgebessert.
Neuer Petitionstext: Es ist eine Perversion unserer Zeit, dass ein amerikanischer Computerkonzern auf bald 15 Millionen Digitalisaten von gedruckten Werken der Menschheit "sitzen" wird und wir Menschen - wir Autorinnen und Autoren, wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wir Softwareentwickler und -anbieter usw. - zu diesen kaum Zugang haben und wohl auch kaum haben werden. Bis auf den Suchschlitz der Google Buchsuche bleiben uns diese Bücher so gut wie versperrt.

Nur in Spezialfällen veröffentlichen kooperierende Bibliotheken eingescannte Volltexte auf ihren Servern, wenn dies mit Google vertraglich so vereinbart wurde. Den Rest, also Millionen von Titeln, verarbeitet Google im "stillen Kämmerlein" im Googleplex - wahrscheinlich, um eine künstliche Wissensintelligenz zu schaffen, mit der man in die Zukunft sehen und einmal Unmengen Geld verdienen kann.

Wir fordern daher:

1. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für die jeweiligen (Ko-)Autorinnen und (Ko-)Autoren der entsprechenden Einzelwerke, Sammelbände und Zeitschriften: Auf Grund der raschen Digitalisierung und der häufigen Veränderungen von Hard- und Software seit ca. 1990 haben viele Autorinnen und Autoren gar keine digitalen Versionen ihrer älteren Bücher und anderer Veröffentlichungen mehr zur Verfügung.
Google Books hat sie - wir fordern, dass auf Antrag (d. h. mittels Webformular auf Google Books) Autorinnen und Autoren gratis die Vollversionen ihrer Digitalisate - nur für den Eigengebrauch - erhalten können. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Google und die kooperierenden Bibliotheken diese Digitalisate "horten", die zum Teil ungefragt und oft unter Umgehung der herrschenden nationalen Urheberrechte erstellt wurden - und nun bekommen wir, die Urheberinnen und Urheber, diese nicht zu Gesicht.

2. Freie Verfügbarkeit von editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für eine mittels Suchmaschine zu bestimmende Teilmenge von Werken zum exklusiven Zweck der Forschung.(siehe Forschung (siehe etwa hier: de.wikipedia.org/wiki/Google_Books#Anwendung_in_der_Forschung). de.wikipedia.org/wiki/Google_Books#Anwendung_in_der_Forschung): Wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen das Feld der Big-Data-Szientometrie und -Wissenssoziologie nicht Google alleine überlassen. Hier sollen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter, die zum Thema forschen oder forschen wollen, freien Zugang haben - und zwar weltweit, auf Antrag bei Google. Freilich betrifft dies nur Titel, bei denen das Urheberrecht bereits abgelaufen ist. Aber gerade diese sollten im Sinne der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit auch tatsächlich frei sein!

3. Freie Verfügbarkeit von ALLEN editierbaren Volltext-Versionen von Digitalisaten für die führenden Anbieter von Plagiatssoftware: Es ist ein Anachronismus und ein unhaltbarer Zustand, dass Google hier keine Kooperationen (mehr) gestattet bzw. über das Google-API ermöglicht. Da bei jeder automatisierten Plagiatssuche derzeit Google Websuche und Google Buchsuche ausgespart werden müssen, fehlen die beiden wichtigsten Ressourcen im Kampf gegen Plagiate. Google muss hier Farbe bekennen: Wenn Google selbst im Rahmen der Websuche und/oder der Buchsuche keine eigene Plagiatssuchmaschine bauen möchte, die das Hochladen und Vergleichen von komplexeren Dokumenten (und nicht bloß Wortketten im Suchschlitz) erlaubt, dann muss Google zumindest mit den weltweit führenden Betreibern von Plagiatssoftware (wie Turnitin, Urkund, PlagScan u. a.) kooperieren. Google würde damit einen wichtigen Beitrag zur Reinheit der Wissenschaft leisten.

FREIHEIT, TRANSPARENZ, FREIES WISSEN, INFORMATIONEN FÜR ALLE - darum gehte es doch Google. Aber bei der Buchsuche macht Google genau das Gegenteil!