Region: Wuppertal
Construction

Wuppertal-Elberfeld Mirker-Viertel Mirker-Bahnhof: DIE Mauer bleibt.

Petition is directed to
Oberbürgermeister und den Rat der Stadt Wuppertal
166 137 in Wuppertal
Collection finished
  1. Launched February 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted on 28 Feb 2022
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Petition in Zeichnung - Pressemitteilung

1/19/22, 6:11 AM EST

Sehr geehrte Unterstützerinnnen, sehr geehrte Unterstützer,

aus aktuellem Anlass haben wir folgende Pressemitteilung formuliert:

PRESSEMITTEIlUNG
Bürgerantrag an Oberbügermeister der Stadt Wuppertal
Antrag auf denkmalgerechte Restaurierung der denkmalgeschützten Bahnhofsmauer Mirker-Bahnhof (Utopiastadt gGmbH)
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir begrüßen das die Sanierungsarbeiten, an der dem Mirker-Bahnhof (Utopiastadt gGmbH) vorgelagerten denkmalgeschützten Bahnhofsmauer, begonnen haben.
Alleine die Tatsache das für die Sanierung der Bahnhofsmauer die Bauunternehmung Wilhelm Groß GmbH & Co. gewonnen werden konnte, begründet nicht die Titelierung einer denkmalgerechte Sanierung (Wuppertaler Rundschau 04.12.2021).
Der uns von Seiten des Ressort 101.21 Städtebau der Stadt Wuppertal vorgelegte Entwurfsplan zur Sanierung der in klassizistischer Ziegelbauweise (Historismus) errichteten Bahnhofsmauer Mirker-Bahnhof. steht bezüglich Proportionen, Symmetrie und Verwendung findender Baumaterialien, in keinem Bezug zu den vorgegebenen historischen baulichen Vorgaben der Bahnhofsmauer. Somit muss man von einer nicht denkmalgerechten Sanierung sprechen.
Dem Ressort 105.02 Fachreferat Denkmalschutz, sowie dem Ressort 101.21 Städtebau haben wir Dokumente zukommen lassen, die eine Restaurierung nach historischen Vorgaben ermöglichen. Diese fanden keine Beachtung.
Der uns von Seiten des Ressort 101.21 nach Freilegung der Fundamente und vor Beginn der Sanierungsarbeiten zugesagte Ortstermin, fand nicht statt. Die Arbeiten haben bereits begonnen!
Wir haben unsere Petition wieder aufgenommen. Die Zeichnungsfrist unserer Online-Petition endet am 31.01.2022.
Weitere Informationen finden Sie auf:

www.online-petition.de/diemauerbleibt
www.mirker-viertel.de

Die Übergabe des Bürgerantrags an den Oberbürgermeister findet in der 5. Kalenderwoche 2022 statt.
Bei Interesse lassen wir Ihnen gerne Bilder zukommen.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Gerhards

Wir haben Plakate und Flyer zu unserer Petition drucken lassen. Gerne stellen wir diese zu einem gernigen Unkostenbeitrag zur Verfügung.

Jeder, ganz gleich woher, kann unterzeichnen. Jede Stimme hilft.

Bleiben Sie gesund.

Beste Grüße aus Wuppertal

Heinz Gerhards
Andreas Hahn
Wolfgang Thiele


Änderungen an der Petition

1/18/22, 5:22 PM EST

2022-01-18 Im Hinblick auf die bevorstehende Übergabe des Bürgerantrags, haben wir den Inhalt den aktuellen Gegebenheiten angepaßt und entsprechend formuliert. Auf www.mirker-viertel.de wurden Fotos und Zeichnungen veröffentlicht. #DIEMauerbleibt #Mirker-Bahnhof # Bahnhof-Mirke #Wuppertal #Utopiastadt
#Mirker-Schrauber #Schwebebahn #Mirker-Quartier #Blaue-Halle #DB


Neuer Petitionstext:

VonSehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützen Bahnhofsmauer in klassizistischer Ziegelbauweise (Historismus) des Mirker-Bahnhof haben begonnen.Von Seiten des Ressort 102.21 Stadtplanung der Stadt wurdenWuppertal konkretewurde Angabenuns der Entwurfsplan zur geplanten Sanierung der Mauer,Bahnhofsmauer imvorgelegt. RahmenDieser sieht vor, einen Teil der anstehenden Sanierung des Mirker-Bahnhof (Utopiastadt) und dem dazugehörenden Vorplatz, samt vorgelagerte Bahnhofsmauer rmacht. Es ist geplant, die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer abzutragen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Im Einzelnen soll die nicht mehr vorhandene Stirnmauer des Treppenaufgangs durch eineein verzinktes Geländer ersetzt, sowie ca. 5 Meter des Ostflügels ersatzlos niedergelegt werden,werden. umDie einenAufmauerungen weiterenaus Zugang zum Vorplatz zu schaffen. Insgesamt ist ein historisierter Mauer-Neubau geplant,Mitte der sich1970ger lediglichJahre optischsollen anbeibehalten dem historischen Original orientieren soll. Dies betrifft vorangig den Ostflügel. Von Seiten der Stadt Wuppertal wird dies mit fehlenden original Bauunterlagen, hohen Kosten die eine Rekonstruktion nach original Vorgaben verursacht und dem Interesse der Utopiastadt gGmbH, die als zukünftiger Nutzer des Grundstücks einen Biergarten an der Bahnhofsmauer plant, Ihre Firmenphilosophie optisch durch entsprechende bauliche Maßnahmen Ausdruck zu verleihen.werden.

Wir, Menschendie der Stadt Wuppertal,Unterzeichner, sprechen uns ausdrücklich gegen einen ersatzlosen Teilabriss des Ostflügels, ein beibehalten der Aufmauerungen aus Mitte der 1970ger Jahre, sowie insbesondere dem anbringen eines verzinkten Geländers anstelle der Wiedererrichtung der mittleren Stirnmauer nach historischen-Vorgaben, aus.

Wir sehen die historische Gelegenheit ein für Wuppertal insgesamt bedeutendes herausragendes Baudenkmal in seinem Original-Zustand wieder herzustellen. Dazu braucht es vor allem Zeit, um alternative Herangehensweisen zu prüfen, sowie durch fundierte Recherche historische Fotos und Bauunterlagen ausfindig zu machen.

Wir beantragen den geplanten Baubeginn zur Sanierung der Bahnhofsmauer auszusetzen, sowie die auf eine Sanierung und Teilabriss des Ostflügels ausgelegte Bauplanung, auf eine Restaurierung der Mauer auszurichten.

Weiter beantragen wir die mittlere Stirnmauer und die gesamte Mauerbrüstung dem original entsprechend wieder zu errichten, fernen alle Möglichkeiten auszuschöpfen um an zur Restaurierung notwendige historische Unterlagen zu gelangen (Landesarchiv NRW, Bundesarchiv). errichten.

Um das Gelände der Öffentlichkeit gefahrlos zugängig zu machen und für Barrierefreiheit zu sorgen beantragen wir weiter:Hochachtungsvoll

-Heinz die der Mauer vorgelagerte Fläche von Laub, Totholzhaufen und anderem zu bereinigen.Gerhards

-Andreas dieHahn

Wolfgang mittlere Kastanie umfangreich zurück zuschneiden. Bürgersteig, Fahrrinne und Zugangswege zum Treppenaufgang zeitnah freizulegen.Thiele



Neue Begründung:

Die herausragende historische, kulturellekulturelle, sowieund sozialen Bedeutung des Areals Mirker-Bahnhof seit Ende des 19. Jahrhunderts für die Stadt Wuppertal, dem Stadtteil Elberfeld und insbesondere dem Mirker-Viertel ist hinlänglich bekannt. Bahnhof und Bahnhofsmauer im Stil des Historismus erbaut nehmen eine besondere Stellung unter den Denkmälern der Stadt Wuppertal ein. Die dem Bahnhof vorgelagertevorgelagerte, Mauerin klassizistischer Ziegelbauweise errichtete, Maueranlage mit ihrer Treppenanlage lässt aufgrund ihrer transparenten Bauweise schon im unteren Bereich das Bahnhofsgebäude erahnen, bevor sie beim erreichen des Vorplatzes eineeinen weiten uneingeschränkten Blick auf das Hauptgebäude freigibt. Die gesamte Maueranlage ist als ein in sich geschlossenes Architektonisches Kunstwerk des Architekten Herrn Eberhard Wulff (ehemals Präsident(Präsident des Hochbauamtes der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft) zu verstehen, welches sich nahtlos in das dahinter liegende Bahnhofs-Areal einfügt. Eine dem Original angelehnte NeuerrichtungNeuerrichtung, die Verwendung anderer Baumaterialen als Ziegel, ist daher abzulehnen.

Die von Seiten derdes StadtplanungRessort 102.21 favorisierte Sichtachse „Mirker Straße – Bahnhofsgebäude“ würde durch eineein Aufmauerungwiedererrichten der Mauer nach historischenhist. Vorgaben unter Berücksichtigung heutiger Sicherheitsstandards nur geringfügig beeinträchtigt, da die Mauer durch Aussparungen Transparenz erzeugt, in Teilen tiefer angelegt und zugleich eine räumliche Einfassung bietet.

Das die Stirnmauer oberhalb der Treppe sowie ein Teil der östlichen Mauerbrüstung nicht rekonstruiert werden sollen, ist wohl eher dem Wunsch der Utopiastadt gGmbH nach einer offenen Geländegestaltung als baulichen oder finanziellen Sachzwängen geschuldet. Nach wie vor besteht Seitens der Utopiastadt gGmbH die Absicht das Areal zu erwerben und einen Biergarten an der Bahnhofsmauer zu betreiben.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ein Teilabriss des Ostflügels die historischhist. vorgegebene Symmetrie und Proportionen des architektonischen, unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks, maßgelblichmaßgeblich verändert.

Unsere Position zum Denkmalschutz bewegt sich in einem realistischen Rahmen. Wir fordern nicht, die Bahnhofsmauer samt anschließendem Vorplatz im Originalzustand von 1879 zu rekonstruieren. Unsere Forderung betrifft lediglich ca.ca 1540 Meter Mauerbrüstung. In diesem Zusammenhang stellen wir fest:

- gut 80% der historischen Mauer befinden sich seit 1879, bis auf geringfügige Änderungen am West- und Ostflügel in den siebziger Jahren, im Originalzustand. Ausgenommen die mittlere Stirnwand und ca. 20 Meter der östlichen Brüstung,östl., sowie ein Teil der westlichenwestl. Brüstung die erhöht wurde.wurden.

- während des 2. Weltkrieges kam es zu keinerlei Beschädigungen. WederBeschädigungen an der Mauer, dem Treppenaufgang, am Hauptgebäude, der Bahnsteigüberdachung noch an der Güterabfertigung.Bahnhofsmauer.

- bis Mitte der siebziger Jahre wurde die Mauer nicht verändert. Fotos und Zeitzeugen bestätigen das.

- eine Restaurierung ist aufgrund des baulichen Erhaltungszustandes, vorhandenenvorh. Fotos und Zeitzeugen möglich.

Im Hinblick auf oben genannte Fakten, die eklatanten Versäumnisse der Stadt Wuppertal hinsichtlich des Erhalts des Areals Mirker-Bahnhof in der Vergangenheit, sehen wir hier die Verpflichtung Seitens der Stadt keine Kosten und Mühen zu scheuenscheuen, um das Areal Mirker-Bahnhof in seiner historischenhist. gewachsenen Gestalt und urbanenauthentischen Struktur zu erhalten, welche die Restaurierung der historischen Treppenanlage einschließt.

Hinsichtlich des von derRessort Stadt Wuppertal102.21 vorgelegten Zeitplans, Beginn der Sanierung Anfang 2021,Zeitplans drängt sich uns die Vermutung auf, dass im Hinblick auf den Solar Decathlon schnell und kostengünstig Tatsachen geschaffen werden sollen. Das laut städtischer Angaben bei der Bürgerbefragung 2019 95% (von ca. 60 teilnehmenden Personen in den Räumlichkeiten der Utopiastadt gGmbH) der Bürgerinnen und BürgerMenschen die Gesamtplanung, insbesondere die die Bahnhofsmauer betreffend mittragen, sehen wir nicht. Zum einen aufgrund der Tatsache das im Vorfeld der stattgefundene Bürgerbefragung Absprachen zwischen Vertretern der SPD, der Utopiastadt gGmbH, Vertretern der Stadt Wuppertal und weiteren Personen stattgefunden haben, zum anderen da an der stattgefundene Bürgerbefragung ein nicht geringer Anteil von UtopistenInnen zu verzeichnen war. ImIn Mirker-Viertelder Nordstadt leben gut 17.000 Menschen. Im Hinblick auf die bevorstehende Sanierung der dem Mirker-Bahnhof vorgelagerten Mauer, könnte nur eine Bürgerabstimmung wie bei dem Projekt Seilbahn zuverlässige zahlen liefern.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 147 (122 in Wuppertal)


Aktualisierung Petitonstext, Ablauf der Zeichnungsfrist der Petiton

12/17/21, 3:34 PM EST

Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer,

aufgrund des uns vorliegenden geänderten Ausführungsplan, haben wir eine Aktualisierung des Petitions-Text vorgenommen. Die Zeichnungsfrist der Petition endet am 31.01.2022.

Das beigefügte Foto stammt von einer historischen Foto-Postkarte und zeigt den Treppenaufgang der Bahnhofmauer um 1880,

Wir wünschen euch einen schönen vierten Advent.
Bleibt gesund.

Beste Grüße

Heinz Gerhards
Andreas Hahn


Änderungen an der Petition

12/17/21, 3:24 PM EST

21-12-17 Faktische Änderung aufgrund des uns vorliegenden überarbeiteten Ausführungsplan.I


Neuer Petitionstext:

Von Seiten der Stadt wurden konkrete Angaben zur geplanten Sanierung der Mauer, im Rahmen der anstehenden Sanierung des Mirker-Bahnhof (Utopiastadt) und dem dazugehörenden Vorplatz, samt vorgelagerte Bahnhofsmauer rmacht. Es ist geplant, die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer abzutragen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Im Einzelnen soll die nicht mehr vorhandene Stirnmauer des Treppenaufgangs durch eine verzinktes Geländer ersetzt, sowie einca. Teil5 Meter des Ostflügels ersatzlos niedergelegt werden, um daseinen Bahnhof-Hauptgebäudeweiteren vonZugang derzum Mirker Straße aus sichtbarVorplatz zu machen.schaffen. Insgesamt ist ein historisierter Mauer-Neubau geplant, der sich lediglich optisch an dem historischen Original orientieren soll. Dies betrifft vorangig den Ostflügel. Von Seiten der Stadt Wuppertal wird dies mit fehlenden original Bauunterlagen, hohen Kosten die eine Rekonstruktion nach original Vorgaben verursacht und dem Interesse der Utopiastadt gGmbH, die als zukünftiger EigentümerNutzer des Grundstücks einen Biergarten an der Bahnhofsmauer plant, Ihre Firmenphilosophie optisch durch entsprechende bauliche Maßnahmen Ausdruck zu verleihen.

Wir, Menschen der Stadt Wuppertal, sprechen uns ausdrücklich gegen einen ersatzlosen Teilabriss des Ostflügels, sowie insbesondere dem anbringen eines verzinkten Geländers anstelle der Wiedererrichtung der mittleren Stirnmauer nach historischen-Vorgaben, aus.

Wir sehen die historische Gelegenheit ein für Wuppertal insgesamt bedeutendes herausragendes Baudenkmal in seinem Original-Zustand wieder herzustellen. Dazu braucht es vor allem Zeit, um alternative Herangehensweisen zu prüfen, sowie durch fundierte Recherche historische Fotos und Bauunterlagen ausfindig zu machen.

Wir beantragen den geplanten Baubeginn zur Sanierung der Bahnhofsmauer auszusetzen, sowie die auf eine Sanierung und Teilabriss des Ostflügels ausgelegte Bauplanung, auf eine Restaurierung der Mauer auszurichten.

Weiter beantragen wir die mittlere Stirnmauer und die gesamte Mauerbrüstung dem original entsprechend wieder zu errichten, fernen alle Möglichkeiten auszuschöpfen um an zur Restaurierung notwendige historische Unterlagen zu gelangen (Landesarchiv NRW, Bundesarchiv).

Um das Gelände der Öffentlichkeit gefahrlos zugängig zu machen und für Barrierefreiheit zu sorgen beantragen wir weiter:

- die der Mauer vorgelagerte Fläche von Laub, Totholzhaufen und anderem zu bereinigen.

- die mittlere Kastanie umfangreich zurück zuschneiden. Bürgersteig, Fahrrinne und Zugangswege zum Treppenaufgang zeitnah freizulegen.



Neue Begründung:

Die herausragende historische, kulturelle sowie sozialen Bedeutung des Areals Mirker-Bahnhof seit Ende des 19. Jahrhunderts für die Stadt Wuppertal, dem Stadtteil Elberfeld und insbesondere dem Mirker-Viertel ist hinlänglich bekannt. Bahnhof und Bahnhofsmauer im Stil des Historismus erbaut nehmen eine besondere Stellung unter den Denkmälern der Stadt Wuppertal ein. Die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer mit ihrer Treppenanlage lässt aufgrund ihrer transparenten Bauweise schon im unteren Bereich das Bahnhofsgebäude erahnen, bevor sie beim erreichen des Vorplatzes eine weiten uneingeschränkten Blick auf das Hauptgebäude freigibt. Die gesamte Maueranlage ist als ein in sich geschlossenes Architektonisches Kunstwerk des Architekten Herrn Eberhard Wulff (ehemals Präsident des Hochbauamtes der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft) zu verstehen, welches sich nahtlos in das dahinter liegende Bahnhofs-Areal einfügt. Eine dem Original angelehnte Neuerrichtung ist daher abzulehnen.

Die von Seiten der Stadtplanung favorisierte Sichtachse „Mirker Straße – Bahnhofsgebäude“ würde durch eine Aufmauerung nach historischen Vorgaben unter Berücksichtigung heutiger Sicherheitsstandards nur geringfügig beeinträchtigt, da die Mauer durch Aussparungen Transparenz erzeugt, in Teilen tiefer angelegt und zugleich eine räumliche Einfassung bietet.

Das die Stirnmauer oberhalb der Treppe sowie ein Teil der östlichen Mauerbrüstung nicht rekonstruiert werden sollen, ist wohl eher dem Wunsch der Utopiastadt gGmbH nach einer offenen Geländegestaltung als baulichen oder finanziellen Sachzwängen geschuldet. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ein Teilabriss des Ostflügels die historisch vorgegebene Symmetrie und Proportionen des architektonischen, unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks, maßgelblich verändert.

Unsere Position zum Denkmalschutz bewegt sich in einem realistischen Rahmen. Wir fordern nicht, die Bahnhofsmauer samt anschließendem Vorplatz im Originalzustand von 1879 zu rekonstruieren. Unsere Forderung betrifft lediglich ca. 15 Meter Mauerbrüstung. In diesem Zusammenhang stellen wir fest:

- gut 80% der historischen Mauer befinden sich seit 1879, bis auf geringfügige Änderungen am West- und Ostflügel in den siebziger Jahren, im Originalzustand. Ausgenommen die mittlere Stirnwand und ca. 520 Meter östlicheder Brüstungöstlichen Brüstung, sowie ein Teil der westlichen Brüstung die erhöht wurde.

- während des 2. Weltkrieges kam es zu keinerlei Beschädigungen. Weder an der Mauer, dem Treppenaufgang, am Hauptgebäude, der Bahnsteigüberdachung noch an der Güterabfertigung.

- bis Mitte der siebziger Jahre wurde die Mauer nicht verändert. Fotos und Zeitzeugen bestätigen das.

- eine Restaurierung ist aufgrund des baulichen Erhaltungszustandes, vorhandenen Fotos und Zeitzeugen möglich.

Im Hinblick auf oben genannte Fakten, die eklatanten Versäumnisse der Stadt Wuppertal hinsichtlich des Erhalts des Areals Mirker-Bahnhof in der Vergangenheit, sehen wir hier die Verpflichtung Seitens der Stadt keine Kosten und Mühen zu scheuen um das Areal Mirker-Bahnhof in seiner historischen gewachsenen Gestalt und urbanen Struktur zu erhalten, welche die Restaurierung der historischen Treppenanlage einschließt.

Hinsichtlich des von der Stadt Wuppertal vorgelegten Zeitplans, Beginn der Sanierung Anfang 2021, drängt sich uns die Vermutung auf, dass im Hinblick auf den Solar Decathlon schnell und kostengünstig Tatsachen geschaffen werden sollen. Das laut städtischer Angaben bei der Bürgerbefragung 2019 95% (von ca. 60 teilnehmenden Personen in den Räumlichkeiten der Utopiastadt gGmbH) der Bürgerinnen und Bürger die Gesamtplanung, insbesondere die die Bahnhofsmauer betreffend mittragen, sehen wir nicht. Zum einen aufgrund der Tatsache das im Vorfeld der stattgefundene Bürgerbefragung Absprachen zwischen Vertretern der SPD, der Utopiastadt gGmbH, Vertretern der Stadt Wuppertal und weiteren Personen stattgefunden haben, zum anderen da an der stattgefundene Bürgerbefragung ein nicht geringer Anteil von UtopistenInnen zu verzeichnen war. Im Mirker-Viertel leben gut 17.000 Menschen. Im Hinblick auf die bevorstehende Sanierung der dem Mirker-Bahnhof vorgelagerten Mauer, könnte nur eine Bürgerabstimmung wie bei dem Projekt Seilbahn zuverlässige zahlen liefern.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 125 (102 in Wuppertal)


Petition in Zeichnung - Historisches Bildmaterial

12/11/21, 2:06 PM EST

Guten Abend liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

im Anhang dieser Email haben wir euch vorab eine Ausschnittsvergrößerung, aus der historischen Foto-Postkarte des Mirker-Bahnhof um 1880, beigefügt. Gut erkennbar der Treppenaufgang, sowie der Ostflügel. Weitere Fotos und Zeichnungen folgen. Wir arbeiten daran. Inhaltlich wurde der Text des Bürgerantrages aktualisiert. Erfreulich ist das vor kurzem die Bauarbeiten an der Mauer begonnen haben. Mehr zum Thema #DIEMauerbleibt nach den Feiertagen.

Wir wünschen euch eine schöne, besinnliche Advents- und Weihachtszeit.

Bleibt Gesund.
Beste Grüße

Heinz Gerhards
Andreas Hahn


Verlegung der Zeichnungsfrist auf den 31.03.2022

12/3/21, 5:18 AM EST

Hallo liebe Menschen, Unterstützerinnen und Unterstützer,

coronabedingt haben wir die Zeichnungsfrist, Termin zur Übergabe an den Oberbürgermeister und Rat der Stadt Wuppertal, auf den 31.03.2022 verlegt. Genügend Zeit um sich über die Weihnachtsfeiertage oder im neuen Jahr in Ruhe mit unserem Bürgerantrag zu beschäftigen.

Wir wünschen euch allen schöne besinnliche Weihnachtsfeiertage.

Bleibt gesund!

Beste Grüße

Heinz Gerhards
Andreas Hahn


Änderungen an der Petition

11/24/21, 4:57 PM EST

2021-11-24 Durchsicht und Korrektur des Petitions-Text.


Neuer Petitionstext:

Von Seiten der Stadt wurden konkrete Angaben zur geplanten Sanierung der Mauer, im Rahmen der anstehenden Sanierung des Mirker-Bahnhof (Utopiastadt) und dem dazugehörenden Vorplatz, samt vorgelagerte Bahnhofsmauergemacht.Bahnhofsmauer rmacht. Es ist geplant, die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer abzutragen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Im Einzelnen soll die nicht mehr vorhandene Stirnmauer des Treppenaufgangs durch eine verzinktes Geländer ersetzt, sowie ein Teil des Ostflügels ersatzlos niedergelegt werden, um das Bahnhof-Hauptgebäude von der Mirker Straße aus sichtbar zu machen. Insgesamt ist ein historisierter Mauer-Neubau geplant, der sich lediglich optisch an dem historischen Original orientieren soll. Von Seiten der Stadt Wuppertal wird dies mit fehlenden original Bauunterlagen, hohen Kosten die eine Rekonstruktion nach original Vorgaben verursacht und dem Interesse der Utopiastadt gGmbH, die als zukünftiger Eigentümer des Grundstücks einen Biergarten an der Bahnhofsmauer plant, Ihre Firmenphilosophie optisch durch entsprechende bauliche Maßnahmen Ausdruck zu verleihen.

Wir, Menschen der Stadt Wuppertal, sprechen uns ausdrücklich gegen einen ersatzlosen Teilabriss des Ostflügels, sowie insbesondere dem anbringen eines verzinkten Geländers anstelle der Wiedererrichtung der mittleren Stirnmauer nach historischen-Vorgaben, aus.

Wir sehen die historische Gelegenheit ein für Wuppertal insgesamt bedeutendes herausragendes Baudenkmal in seinem Original-Zustand wieder herzustellen. Dazu braucht es vor allem Zeit, um alternative Herangehensweisen zu prüfen, sowie durch fundierte Recherche historische Fotos und Bauunterlagen ausfindig zu machen.

Wir beantragen den geplanten Baubeginn zur Sanierung der Bahnhofsmauer auszusetzen, sowie die auf eine Sanierung und Teilabriss des Ostflügels ausgelegte Bauplanung, auf eine Restaurierung der Mauer auszurichten.

Weiter beantragen wir die mittlere Stirnmauer und die gesamte Mauerbrüstung dem original entsprechend wieder zu errichten, fernen alle Möglichkeiten auszuschöpfen um an zur Restaurierung notwendige historische Unterlagen zu gelangen (Landesarchiv NRW, Bundesarchiv).

Um das Gelände der Öffentlichkeit gefahrlos zugängig zu machen und für Barrierefreiheit zu sorgen beantragen wir weiter:

- die der Mauer vorgelagerte Fläche von Laub, Totholzhaufen und anderem zu bereinigen.

- die mittlere Kastanie umfangreich zurück zuschneiden. Bürgersteig, Fahrrinne und Zugangswege zum Treppenaufgang zeitnah freizulegen.



Neue Begründung:

Die herausragende historische, kulturelle sowie sozialen Bedeutung des Areals Mirker-Bahnhof seit Ende des 19. Jahrhunderts für die Stadt Wuppertal, dem Stadtteil Elberfeld und insbesondere dem Mirker-Viertel ist hinlänglich bekannt. Bahnhof und Bahnhofsmauer im Stil des Historismus erbaut nehmen eine besondere Stellung unter den Denkmälern der Stadt Wuppertal ein. Die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer mit ihrer Treppenanlage lässt aufgrund ihrer transparenten Bauweise schon im unteren Bereich das Bahnhofsgebäude erahnen, bevor sie beim erreichen des Vorplatzes eine weiten uneingeschränkten Blick auf das Hauptgebäude freigibt. Die gesamte Maueranlage ist als ein in sich geschlossenes Architektonisches Kunstwerk des Architekten Herrn Eberhard Wulff (ehemals Präsident des Hochbauamtes der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft) zu verstehen, welches sich nahtlos in das dahinter liegende Bahnhofs-Areal einfügt. Eine dem Original angelehnte Neuerrichtung ist daher abzulehnen.

Die von Seiten der Stadtplanung favorisierte Sichtachse „Mirker Straße – Bahnhofsgebäude“ würde durch eine Aufmauerung nach historischen Vorgaben unter Berücksichtigung heutiger Sicherheitsstandards nur geringfügig beeinträchtigt, da die Mauer durch Aussparungen Transparenz erzeugt, in Teilen tiefer angelegt und zugleich eine räumliche Einfassung bietet.

Das die Stirnmauer oberhalb der Treppe sowie ein Teil der östlichen Mauerbrüstung nicht rekonstruiert werden sollen, ist wohl eher dem Wunsch der Utopiastadt gGmbH nach einer offenen Geländegestaltung als baulichen oder finanziellen Sachzwängen geschuldet.

Unsere Position zum Denkmalschutz bewegt sich in einem realistischen Rahmen. Wir fordern nicht, die Bahnhofsmauer samt anschließendem Vorplatz im Originalzustand von 1879 zu rekonstruieren. Unsere Forderung betrifft lediglich ca. 15 Meter Mauerbrüstung. In diesem Zusammenhang stellen wir fest:

- gut 80% der historischen Mauer befinden sich seit 1879, bis auf geringfügige Änderungen am West- und Ostflügel in den siebziger Jahren, im Originalzustand. Ausgenommen die mittlere Stirnwand und ca. 5 Meter östliche Brüstung sowie ein Teil der westlichen Brüstung die erhöht wurde.

- während des 2. Weltkrieges kam es zu keinerlei Beschädigungen. Weder an der Mauer, dem Treppenaufgang, am Hauptgebäude, der Bahnsteigüberdachung noch an der Güterabfertigung.

- bis Mitte der siebziger Jahre wurde die Mauer nicht verändert. Fotos und Zeitzeugen bestätigen das.

- eine Restaurierung ist aufgrund des baulichen Erhaltungszustandes, vorhandenen Fotos und Zeitzeugen möglich.

Im Hinblick auf oben genannte Fakten, die eklatanten Versäumnisse der Stadt Wuppertal hinsichtlich des Erhalts des Areals Mirker-Bahnhof in der Vergangenheit, sehen wir hier die Verpflichtung Seitens der Stadt keine Kosten und Mühen zu scheuen um das Areal Mirker-Bahnhof in seiner historischen gewachsenen Gestalt und urbanen Struktur zu erhalten, welche die Restaurierung der historischen Treppenanlage einschließt.

Hinsichtlich des von der Stadt Wuppertal vorgelegten Zeitplans, Beginn der Sanierung Anfang 2021, drängt sich uns die Vermutung auf, dass im Hinblick auf den Solar Decathlon schnell und kostengünstig Tatsachen geschaffen werden sollen. Das laut städtischer Angaben bei der Bürgerbefragung 2019 95% (von ca. 60 teilnehmenden Personen in den Räumlichkeiten der Utopiastadt gGmbH) der Bürgerinnen und Bürger die Gesamtplanung, insbesondere die die Bahnhofsmauer betreffend mittragen, sehen wir nicht. Zum einen aufgrund der Tatsache das im Vorfeld der stattgefundene Bürgerbefragung Absprachen zwischen Vertretern der SPD, der Utopiastadt gGmbH, Vertretern der Stadt Wuppertal und weiteren Personen stattgefunden haben, zum anderen da an der stattgefundene Bürgerbefragung ein nicht geringer Anteil von UtopistenInnen zu verzeichnen war. Im Mirker-Viertel leben gut 17.000 Menschen. Im Hinblick auf die bevorstehende RestaurationSanierung der dem Mirker-Bahnhof vorgelagerten Mauer, könnte nur eine Bürgerabstimmung wie bei dem Projekt Seilbahn zuverlässige zahlen liefern.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 111 (89 in Wuppertal)


Änderungen an der Petition

11/22/21, 4:35 PM EST

2021-11-21 Korrektur-Durchsicht, Ergänungen, Änderungen.


Neuer Petitionstext:

Von Seiten der Stadt wurden konkrete Angaben zur geplanten Sanierung der MauerMauer, Imim Rahmen der anstehenden Sanierung des Mirker-Bahnhof (Utopiastadt) und dem dazugehörenden VorplatzVorplatz, samt vorgelagerte Bahnhofsmauergemacht. Es ist geplant, die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer abzutragen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Im Einzelnen soll die nicht mehr vorhandene Stirnmauer des Treppenaufgangs durch eine verzinktes Geländer ersetzt, sowie ein Teil des Ostflügels ersatzlos niedergelegt werden, um das Bahnhof-Hauptgebäude von der Mirker Straße aus sichtbar zu machen. Insgesamt ist ein historisierter Mauer-Neubau geplant, der sich lediglich optisch an dem historischen Original orientieren soll. Von Seiten der Stadt Wuppertal wird dies mit fehlenden original Bauunterlagen, hohen Kosten die eine Rekonstruktion nach original Vorgaben verursacht und dem Interesse der Utopiastadt gGmbH, die als zukünftiger Eigentümer des Grundstücks einen Biergarten an der Bahnhofsmauer plant, Ihre Firmenphilosophie optisch durch entsprechende bauliche Maßnahmen Ausdruck zu verleihen.

Wir, Menschen der Stadt Wuppertal, sprechen uns ausdrücklich gegen einen Ersatzlosenersatzlosen Teilabriss des Ostflügels, sowie insbesondere dem anbringen eines verzinkten Geländers anstelle der Wiedererrichtung der mittleren Stirnmauer nach Original-Vorgabenhistorischen-Vorgaben, aus.

Wir sehen die historische Gelegenheit ein für Wuppertal insgesamt bedeutendes herausragendes Baudenkmal in seinem Original-Zustand wieder herzustellen. Dazu braucht es vor allem Zeit, um alternative Herangehensweisen zu prüfen, sowie durch fundierte Recherche historische Fotos und Bauunterlagen ausfindig zu machen.

Wir beantragen den geplanten Baubeginn zur Sanierung der Bahnhofsmauer auszusetzen, sowie die auf eine Sanierung und Teilabriss des Ostflügels ausgelegte Bauplanung, auf eine Restaurierung der Mauer auszurichten.

Weiter beantragen wir die mittlere Stirnmauer und die gesamte Mauerbrüstung dem original entsprechend wieder zu errichten, fernen alle Möglichkeiten auszuschöpfen um an zur Restaurierung notwendige historische Unterlagen zu gelangen (Landesarchiv NRW, Bundesarchiv).

Um das Gelände der Öffentlichkeit gefahrlos zugängig zu machen und für Barrierefreiheit zu sorgen beantragen wir weiter:

- die der Mauer vorgelagerte Fläche von Laub, Totholzhaufen und anderem zu bereinigen.

- die mittlere Kastanie umfangreich zurück zuschneiden. Bürgersteig, Fahrrinne und Zugangswege zum Treppenaufgang zeitnah freizulegen.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 111 (89 in Wuppertal)


Änderungen an der Petition

11/5/21, 5:01 PM EDT

2021.11.05 Aktulisierung des Petitionstext.


Neuer Titel: Wuppertal-Elberfeld Mirker-Viertel Bahnhof-Mirke:Mirker-Bahnhof: DIE Mauer bleibt.

Neuer Petitionstext:

Von Seiten der Stadt wurden konkrete Angaben zur geplanten Sanierung der Mauer Im Rahmen der anstehenden Sanierung des Bahnhof-MirkeMirker-Bahnhof (Utopiastadt) und dem dazugehörenden Vorplatz samt vorgelagerte BahnhofsmauerBahnhofsmauergemacht. Es ist geplant, die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer abzutragen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Im Einzelnen soll die nicht mehr vorhandene Stirnmauer des Treppenaufgangs durch eine verzinktes Geländer ersetzt, sowie ein Teil des Ostflügels ersatzlos niedergelegt werdenwerden, um das Bahnhof-Hauptgebäude von der Mirker Straße aus sichtbar zu machen. Insgesamt ist ein historisierter Mauer-Neubau geplant, der sich lediglich optisch an dem historischen Original orientieren soll. Von Seiten der Stadt Wuppertal wird dies mit fehlenden original Bauunterlagen, hohen Kosten die eine Rekonstruktion nach original Vorgaben verursacht und dem Interesse der Utopiastadt gGmbH, die als zukünftiger Eigentümer des Grundstücks einen Biergarten an der Bahnhofsmauer plant, Ihre Firmenphilosophie optisch durch entsprechende bauliche Maßnahmen Ausdruck zu verleihen.

Wir, Menschen der Stadt Wuppertal, sprechen uns ausdrücklich gegen einen Ersatzlosen Teilabriss des Ostflügels, sowie insbesondere dem anbringen eines verzinkten Geländers anstelle der Wiedererrichtung der mittleren Stirnmauer nach Original-Vorgaben aus.

Wir sehen die historische Gelegenheit ein für Wuppertal insgesamt bedeutendes herausragendes Baudenkmal in seinem Original-Zustand wieder herzustellen. Dazu braucht es vor allem Zeit, um alternative Herangehensweisen zu prüfen, sowie durch fundierte Recherche historische Fotos und Bauunterlagen ausfindig zu machen.

Wir beantragen den geplanten Baubeginn zur Sanierung der Bahnhofsmauer auszusetzen, sowie die auf eine Sanierung und Teilabriss des Ostflügels ausgelegte Bauplanung, auf eine Restaurierung der Mauer auszurichten.

Weiter beantragen wir die mittlere Stirnmauer und die gesamte Mauerbrüstung dem original entsprechend wieder zu errichten, fernen alle Möglichkeiten auszuschöpfen um an zur RestauerationRestaurierung notwendige historische Unterlagen zu gelangen (Landesarchiv NRW, Bundesarchiv).

Um das Gelände der Öffentlichkeit gefahrlos zugängig zu machen und für Barrierefreiheit zu sorgen beantragen wir weiter:

- die der Mauer vorgelagerte Fläche von Laub, Totholzhaufen und anderem zu bereinigen.

- die mittlere Kastanie umfangreich zurück zuschneiden. Bürgersteig, Fahrrinne und Zugangswege zum Treppenaufgang zeitnah freizulegen.



Neue Begründung:

Die herausragende historische, kulturelle sowie sozialen Bedeutung des Areals Bahnhof-MirkeMirker-Bahnhof seit Ende des 19. Jahrhunderts für die Stadt Wuppertal, dem StadteilStadtteil Elberfeld und insbesondere dem Mirker-Viertel ist hinlänglich bekannt. Bahnhof und Bahnhofsmauer im Stil des Historismus erbaut nehmen eine besondere Stellung unter den Denkmälern der Stadt Wuppertal ein. Die dem Bahnhof vorgelagerte Mauer mit ihrer Treppenanlage lässt aufgrund ihrer transparenten Bauweise schon im unteren Bereich das Bahnhofsgebäude erahnen, bevor sie beim erreichen des Vorplatzes eine weiten uneingeschränkten Blick auf das Hauptgebäude freigibt. Die gesamte Maueranlage ist als ein in sich geschlossenes Architektonisches Kunstwerk des Architekten Herrn Eberhard Wulff (ehemals Präsident des Hochbauamtes der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft) zu verstehen, welches sich nahtlos in das dahinter liegende Bahnhofs-Areal einfügt. Eine dem Original angelehnte Neuerrichtung ist daher abzulehnen.

Die von Seiten der Stadtplanung favorisierte Sichtachse „Mirker Straße – Bahnhofsgebäude“ würde durch eine Aufmauerung nach historischen Vorgaben unter Berücksichtigung heutiger Sicherheitsstandards nur geringfügig beeinträchtigt, da die Mauer durch Aussparungen Transparenz erzeugt, in Teilen tiefer angelegt und zugleich eine räumliche Einfassung bietet.

Das die Stirnmauer oberhalb der Treppe sowie ein Teil der östlichen Mauerbrüstung nicht rekonstruiert werden sollen, ist wohl eher dem Wunsch der Utopiastadt gGmbH nach einer offenen Geländegestaltung als baulichen oder finanziellen Sachzwängen geschuldet.

Unsere Position zum Denkmalschutz bewegt sich in einem realistischen Rahmen. Wir fordern nicht, die Bahnhofsmauer samt anschließendem Vorplatz im Originalzustand von 1879 zu rekonstrurieren.rekonstruieren. Unsere Forderung betrifft lediglich ca. 15 Meter Mauerbrüstung. In diesem Zusammenhang stellen wir fest:

- gut 80% der historischen Mauer befinden sich seit 1879, bis auf geringfügige Änderungen am West- und Ostflügel in den siebziger Jahren, im Originalzustand. Ausgenommen die mittlere Stirnwand und ca. 5 Meter östliche Brüstung sowie ein Teil der westlichen Brüstung die erhöht wurde.

- während des 2. Weltkrieges kam es zu keinerlei Beschädigungen. Weder an der Mauer, dem Treppenaufgang, am Hauptgebäude, der Bahnsteigüberdachung noch an der Güterabfertigung.

- bis Mitte der siebziger Jahre wurde die Mauer nicht verändert. Fotos und Zeitzeugen bestätigen das.

- eine Restaurierung ist aufgrund des baulichen Erhaltungszustandes, vorhandenen Fotos und Zeitzeugen möglich.

Im Hinblick auf oben genannte Fakten, die eklatanten Versäumnisse der Stadt Wuppertal hinsichtlich des Erhalts des Areals Bahnhof-MirkeMirker-Bahnhof in der Vergangenheit, sehen wir hier die Verpflichtung Seitens der Stadt keine Kosten und Mühen zu scheuen um das Areal Bahnhof-MirkeMirker-Bahnhof in seiner historischen gewachsenen Gestalt und urbanen Struktur zu erhalten, welche die Restaurierung der historischen Treppenanlage einschließt.

Hinsichtlich des von der Stadt Wuppertal vorgelegten Zeitplans, Beginn der Sanierung Anfang 2021, drängt sich uns die Vermutung auf, dass im Hinblick auf den Solar Decathlon schnell und kostengünstig Tatsachen geschaffen werden sollen. Das laut städtischer Angaben bei der Bürgerbefragung 2019 95% (von ca. 60 teilnehmenden Personen in den Räumlichkeiten der Utopiastadt gGmbH) der Bürgerinnen und Bürger die Gesamtplanung, insbesondere die die Bahnhofsmauer betreffend mittragen, sehen wir nicht. Zum einen aufgrund der Tatsache das im Vorfeld der stattgefundene Bürgerbefragung Absprachen zwischen Vertretern der SPD, der Utopiastadt gGmbH, Vertretern der Stadt Wuppertal und weiteren Personen stattgefunden haben, zum anderen da an der stattgefundene Bürgerbefragung ein nicht geringer Anteil von UtopistenInnen zu verzeichnen war. Im Mirker-Viertel leben gut 17.000 Menschen. Im Hinblick auf die bevorstehende Restauration der dem Bahnhof-Mirke Mirker-Bahnhof vorgelagerten Mauer, könnte nur eine Bürgerabstimmung wie bei dem Projekt Seilbahn zuverlässige zahlen liefern.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 110 (88 in Wuppertal)


Änderungen an der Petition

11/2/21, 2:36 PM EDT

Wir haben den Titel um Mirker-Viertel erweitert.


Neuer Titel: Wuppertal-Elberfeld Mirker-Viertel Bahnhof-Mirke: DIE Mauer bleibt.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 103 (81 in Wuppertal)


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