openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    08-09-17 20:34 Uhr

    www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Sind-unsere-Strassen-kuenftig-ein-einziges-Sonnenkraftwerk;art372448,9405226

    von Jörg-Peter Rau / Südkurier Konstanz:

    Konstanz Sind unsere Straßen künftig ein einziges Sonnenkraftwerk?

    Wenn das funktioniert, gäbe es bald massenhaft Strom: Konstanzer Firmen wollen Asphalt durch Solarzellen ersetzen. Warum ausgerechnet eine Tanzfläche als Versuchsfeld für die Technik dienen könnte. Und wie Straßen künftig ihren Nutzern direkt Energie zurückgeben könnten.

    ***
    Ist das der Straßenbelag der Zukunft? Die Firma Solmove will solche Photovoltaik-Elemente im Rahmen einer Pilotanwendung in Konstanz installieren. Die Idee dahinter lautet: Asphalt ist erst mal billig, aber dann teuer im Unterhalt. Solar-Glas-Elemente sind erst mal teuer, verdienen dann aber gutes Geld. | Bild: Jörg-Peter Rau
    ***

    ***
    Er glaubt, dass ein Bodenbelag aus Glas-Photovoltaik-Elementen auch einen guten Untergrund zum Tanzen abgibt und hofft auf ein Vorzeigeprojekt in der Region: Michl Bluemm. | Bild: Jörg-Peter Rau
    ***

    ***
    Die Straße als Energiefeld und Ladestation zum Beispiel für E-Fahräder: Was sich nach Zukunftsmusik anhört, können sich Finanzexperte Peter Stutz, die Ingenieure Wolfgang Herbst, Gerhard Benot, Till Nadolny, Donald Müller-Judex, Tänzer Michl Bluemm und Unternehmer Heinrich Bercher (von links) schon recht genau vorstellen. | Bild: Jörg-Peter Rau
    ***

    Im Tangoschritt zur Energierevolution: So stellen sich der Unternehmer Gerhard Bernot, der Tanzprofi Michl Bluemm, der Ingenieur Heinrich Bercher und eine paar weitere Mitstreiter ein Projekt vor, das von Konstanz aus in die weite Region hinaus ausstrahlen soll. Dreh- und Angelpunkt sind flach verlegte Solarzellen, die sich nicht wie sonst so oft auf Dächern der Sonne entgegenneigen, sondern anstelle eines anderen Materials als Bodenbelag dienen. Horizontale Photovoltaik nennen sie das. Gerhard Bernot, Inhaber einer Softwarefirma, und Heinrich Bercher, Geschäftsführer eines mittelständischen Systemtechnik-Betriebs, wollen dafür ein Modellprojekt in Konstanz möglich machen – wenn auch die Stadt mitspielt, sonst könnten auch Radolfzell oder Kreuzlingen den Zuschlag erhalten, wie Bernot sagt.

    Die Grundlage im Wortsinn sind dabei flache Platten, die findige Ingenieure als einen möglichen Straßenbelag der Zukunft entwickelt haben. Die Glas-Kacheln mit einer gerippten Oberfläche sind gut handtellergroß und durch ein flexibles Gewebe verbunden. Eingegossen sind Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom verwandeln. Auch kleine Leuchtdioden lassen sich einbauen – zum Beispiel, um Fahrspuren zu markieren oder um das Umfeld zu beleuchten. Was nach Zukunftsmusik klingt, wird in wenigen Jahren Realität sein, sagt Donald Müller-Judex. Sein Unternehmen Solmove aus Potsdam gehört zu einer Handvoll Firmen weltweit, die an neuartigen Solarstraßen forschen. In China, sagt Müller-Judex, ist sein Unternehmen an einem Pilotprojekt beteiligt, das zu den Olympischen Winterspielen 2022 fertig sein soll.

    Noch vor 2022 könnte allerdings ein kleines Sonnenkraftwerk neuer Art am Bodensee die Möglichkeiten von Stromgewinnung am Boden aufzeigen. Bernot, selbst begeisterter Tänzer, will eine öffentliche Tanzfläche zur Referenz-Anwendung machen. 16 mal 16 Meter groß solle sie werden, sagt er: 256 Quadratmeter, auf denen dank Sonnenschein Strom gewonnen wird. Zugleich solle die Tanzfläche eine effektvolle Beleuchtung für Wettbewerbe und Aufführungen erhalten, so Bernots Plan. Und er verspricht, er werde sich um die Kalkulation kümmern, um öffentliche und vielleicht auch private Zuschüsse, um Sponsoren und um die Technik. Als er das hört, schaut Müller-Judex begeistert. Denn er sagt: Wer mit Vorzeigeprojekten in die Photovoltaik einsteigt, hat auch später die Nase vorn.

    Dieser Ehrgeiz treibt auch Heinrich Bercher an. Die Firma Mesa Systemtechnik in Stromeyersdorf, die er leitet, beschäftigt sich schon lange mit der berührungslosen Übertragung von Daten und Energie. In Solarstraßen sieht er ganz neue Möglichkeiten für die Elektromobilität. So könnten Autos oder Fahrräder während der Fahrt ständig nachgeladen werden. Einen Fahrradständer für E-Räder hat er schon entwickelt, an den man das Rad zum Aufladen nur noch anlehnen muss. Ladegerät und Kabel sind nicht mehr nötig, das Verfahren bezeichnet er als serienreif; Gespräche mit großen Herstellern würden bereits geführt.

    Für Gerhard Bernot hat aber zunächst die kleine Versuchsfläche Vorrang. Mit der Stadt Konstanz sei er wegen eines Geländes auf Klein Venedig oder bei der Konzertmuschel bereits im Gespräch. Doch auch in Kreuzlingen und Radolfzell gibt es Interesse. Bernot, der fest an die Wirkmacht des Wettbewerbs glaubt, glaubt an den Anreiz, ein weitum beachtetes Projekt an den Standort zu bekommen. Voraussetzung sei eine Überlassung der Fläche für 25 Jahre, damit der Stromertrag die Kosten wieder einspielen kann. Wenn Konstanz, einst so voll von Solar-Hoffnungen, auf das Angebot einsteige, freue ihn das. Aber: "Ich suche mir die Stadt, die das mitmacht und wo ich das hochziehe."
    Stromgewinnung am Boden

    Photovoltaik: Die Strahlungsenergie der Sonne wird inzwischen häufig in elektrischen Strom umgewandelt. Je genauer die Solarzellen zur Sonne ausgerichtet sind (Himmelsrichtung und Neigung), desto höher ist der Wirkungsgrad. Allerdings sei dieser Effekt bisher überschätzt worden, sagt der Ingenieur Till Nadolny von der Firma Solmove in Potsdam. Auch flach, also horizontal, verlegte Zellen rentierten sich innerhalb weniger Jahre.

    Solarstraßen: Solmove will statt der obersten zwei Zentimeter Asphalt eine 18 Millimeter dicke Schicht aus Glasplatten mit eingeschmolzenen Solarzellen verlegen. Das kostet derzeit noch rund 2500 Quro pro Quadratmeter (Asphalt: ab 25 Euro). Während meist durch Autos verschattete Parkplätze sich nicht eigneten, seien Wohnstraßen zwischen niedrigen Häusern oder Plätze in Fußgängerzonen ideal. Die Glasplatten seien nicht rutschiger als Asphalt, genauso tragfähig, aber billiger im Unterhalt und günstiger in der Lärmentwicklung. Den Kosten steht der Stromertrag gegenüber: Rund 100 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter.

    ***
    Die Straße als Energiefeld und Ladestation zum Beispiel für E-Fahräder: Was sich nach Zukunftsmusik anhört, können sich Finanzexperte Peter Stutz, die Ingenieure Wolfgang Herbst, Gerhard Benot, Till Nadolny, Donald Müller-Judex, Tänzer Michl Bluemm und Unternehmer Heinrich Bercher (von links) schon recht genau vorstellen. | Bild: Jörg-Peter Rau
    ***

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    01-09-17 11:38 Uhr

    Solare Freiflächen für Konstanz am Bodensee

    Durch Anregung der Zukunftsstadt Konstanz und der bei der Stadt Konstanz eingereichten Petition "zentrale Konstanzer Freiflächen für Kultur, Bewegung und Tanz" entsteht gerade am Bodensee eine Projektinitiative, die solare Straßen, Fuß- und Radwege, Repräsentations-, Kultur-, Bewegungs- und Tanzflächen plant und umsetzen will ...

    Die öffentlichen Flächen erzeugen nicht nur Strom durch PV sondern haben auch eine integrierte Heizung um z.B. auch die Räumpflicht im Winter automatisch zu erfüllen und Salz zu vermeiden. LEDS im Boden signalisieren Schritte und Wege, über Sensoren können Bewegungen erkannt werden... und durch eine berührungslose Energie- und Datenübertragung können sogar eMobiles aufgeladen werden!

    Damit wird nicht nur die Stadt Konstanz erheblich bereichert und erhält damit auf Wunsch weltweit einmalige und innovative Vorzeigeprojekte.
    Es sind auf den solaren Freiflächen auch outdoor Tanzwochen mit Standard, Latein, Salsa, Lindy Hop, Hip Hop, Tango Argentino, etc. vorstellbar.
    Sogar ein eigenes konstanzer Musical könnte auf den Solarflächen entstehen und aufgeführt werden!

    Die Technik der horizontalen PV kommt von einer dt. Firma. Diese kann mit Konstanzer Unterstützung für Strassen, Plätze, Flachdachsanierung angeboten werden...

    Konstanz kann dabei... sogar noch vor der Bundeshauptstadt Berlin ... innovativer Vorreiter werden.

    Konstanzer Organisationen sind eingeladen und werden eingebunden konstruktiv mitzuwirken, u.a. konstanzer Organisationen HTWG, UNI, Stadt Konstanz, Stadtwerke, Altersheime, Rehazentren, Kindergärten, Schulen, zahlreiche Sportvereine und Tanzschulen, z.B. flamemotions.de, tanzwerk.... und Firmen wie viridis IQ, vaireco.com MESA Systemtechnik GmbH, etc. ...
    Die Finanzierung kann großteils über Stromertrag, Zuschüsse, Investoren, Sponsorings und Werbeeinnahmen sichergestellt werden, sobald die Stadt grünes Licht für öffentliche Repräsentations-, Bewegungs- und Tanzflächen gibt...

    Sponsoren und Investoren erhalten das interne Gutachten auf Anfrage bei HorizontalePV@bernot.net oder +49 (0) 7531 970000

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    08-06-17 14:16 Uhr

    Liebe Förderer der Petition Freiflächen für Kultur-, Bewegung und Tanz,

    die Petition befindet sich derzeit in Bearbeitung bei der Stadt Konstanz.
    Der Fokus liegt auf www.konstanz.de/zukunftsstadt bei der auch Freiflächen in der Stadtteilentwicklung eingebunden werden.

    Die Planung wird wohl noch "ein paar Tage" in Anspruch nehmen.

    Damit der gemeinsame Wunsch nach den freien Tanzflächen und das Lebensgefühl auch nachdrücklich wahrgenommen werden, entsteht in Konstanz gerade das gemeinsame Musical "free". Liebst und lebst Du tanzen, kreiren, designen, singen, filmen, fotografieren, neues erschaffen, web - programmieren, texten oder kommunizieren?

    Es werden noch aus allen Stilrichtungen zahlreiche TänzerInnen, MusikerInnen, SängerInnen, Choreographen, Komponisten, Film/Fotografen, Web-Programmierer, Designer, etc. gesucht! Was immer Du erreichen und beitragen möchtest, es geht nicht darum was Du schon alles bist, hast oder kannst - sondern darum frei zu sein, Deine innere Motivation zu bestärken, Deinen Flow zu leben, die Kraft der Gemeinschaft zu erleben, Dich selbst zu erkennen, zu wachsen und zu leuchten.

    Es gibt auch schon eine erste Rohfassung zum Musical "free" und eine aktive Whatsapp Gruppe. Bei Interesse bitte anfragen unter +491705323737 bzw. per E-Mail Musicalfree@bernot.net

    Mit sonnigen Grüßen

    Gerhard Bernot

    PS: Auszug aus dem Schreiben des OB Uli Burchardt

    in der Sitzung des Gemeinderats am 23.03.2017 haben Sie mir im Rahmen der Bürgersprechstunde eine Unterschriftenliste übergeben. Sie unterstützt Ihre Idee, in Konstanz eine öffentliche „Freilufttanzfläche“ einzurichten.

    Ich kann Ihren Wunsch und Ihre Argumente gut nachvollziehen. Gerne habe ich veranlasst, dass Ihre Idee geprüft wird. Sobald ein Ergebnis vorliegt, erhalten Sie eine Rückmeldung aus der Stadtverwaltung.

    Für Ihr Engagement bedanke ich mich herzlich.

    Ihr

    Uli Burchardt
    Oberbürgermeister

  • Die Petition wurde eingereicht

    24-03-17 13:42 Uhr

    Liebe Förderer der Petition für die zentralen konstanzer Freiflächen für Kultur-, Bewegung und Tanz

    Die Petition und ein Grundstein wurden am Donnerstag, den 23.3.2017 um 18:00 Uhr in der Bürgersprechstunde dem OB und Gemeinderat der Stadt Konstanz mit Begeisterung offiziell übergeben.

    Herr Michael Bluemm / Tanzlehrer, hat dazu auch einen Grundstein für den KonsTanzBoden an den OB der Stadt Konstanz feierlich überreicht.

    Die Petition wurde vom OB, dem Gemeinderat und der Presse sehr positiv angenommen. Die Stadt Konstanz hat selbst u.a. einen Platz vor der Konzertmuschel angeregt.

    Dazu ist heute auch ein schöner Artikel im Südkurier / Regionalausgabe Konstanz und Online erschienen:

    www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Initiative-kaempft-fuer-Freiluft-Tanzflaeche-in-Konstanz;art372448,9188908

    Im Bürgersaal / Rathaus Konstanz haben sich zahlreiche TänzerInnen zum Tanz auf dem politischen Parkett und zur feierlichen Übergabe der Petition nebst Grundstein eingefunden.

    Mit sonnigen Grüßen und herzlichen Dank für Deine Unterstützung

    Joachim Schug, Gerhard Bernot, Michael Bluemm

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Übergabe der Petition am Donnerstag, 23. März 2017 - 18:00 Uhr an den OB und Gemeinderat der Stadt K

    20-03-17 19:00 Uhr

    Liebe Förderer der Petition für die zentralen konstanzer Freiflächen für Kultur-, Bewegung und Tanz

    die Petition wird am Donnerstag, den 23.3.2017 um 18:00 Uhr in der Bürgersprechstunde dem OB und Gemeinderat der Stadt Konstanz offiziell übergeben.

    Zur Übergabe der Petition hat sich auch eine Arbeitsgruppe zusammengefunden.
    Soviel sei schon verraten: vorab ist bereits eine sehr gute und positive Resonanz erkennbar.

    Wer dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, sich gegen 17:45 Uhr vor dem Bürgersaal / Rathaus Konstanz einzufinden, um dann bei der Bürgersprechstunde ab 18:00 Uhr dabei zu sein.

    Mit sonnigen Grüßen und herzlichen Dank für Deine Unterstützung

    Joachim Schug, Gerhard Bernot, Michael Bluemm