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Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen
Petition richtet sich an: Bundesgesundheitsministerin Bundestag und Bundesrat
Ich wende mich vor allem an alle Eltern, die einen deutlich vereinfachten Zugang zu Cannabis durch das Gesetz verhindern müssen. Ärzte und Psychiater schlagen Alarm und wenden sich gegen das Gesetz. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wird gefährdet. Auch die Gewerkschaft der Polizei sieht das Gesetz kritisch.
50 Gramm pro Monat sind erlaubt, das entspricht täglich ca. 5 Joints.
Begründung
Ich habe Kinder und weiß wie stark der Druck in der Peergroup ist, Sachen auszuprobieren. Ältere Geschwister und Freunde geben den Stoff an die Jüngeren weiter. Nach Corona sind sehr viele Kinder psychisch instabil. Kiffen wird deshalb sicher für viele noch attraktiver. Psychosen und Selbstmorde werden mittel- und langfristig zunehmen.
Nachfolgend ein Auszug eines Dokuments des Universitätsklinikums Eppendorf (Link unten):
Die Folgen für die medizinische Versorgung von Canna- biskonsumierenden sind alarmierend. In Colorado (USA) hat sich seit der Legalisierung des Cannabisbesitzes die Rate der cannabisbedingten Vergiftungsfälle und canna- bisbezogenen Krankenhausaufnahmen mehr als verdop- pelt (Chung et al., 2019; Delling et al., 2019; Hall et al., 2018; Wang et al., 2017). Bei den cannabisbezogenen Not- rufen in Vergiftungszentralen werden die größten Zu- wächse in den Altersgruppen 0 bis 8 Jahre und 9 bis 17 Jah- re verzeichnet (Richards, Smith & Moulin, 2017; Wang et al., 2017; Whitehill et al., 2019). Der Anteil der Suizide mit Cannabisbeteiligung ist in Colorado seit der Legalisierung auf das Doppelte angestiegen. Bei den 10- bis 17-Jährigen liegt der Anteil der Suizide mit Cannabisbeteiligung mit 51 % am höchsten (Rocky Mountain High Intensity Drug Traffic Area Program, 2021). Die Zahl tödlicher Verkehrs- unfälle unter Cannabiseinfluss ist in Colorado nach der Legalisierung ebenfalls auf das Doppelte angestiegen (Hall & Lynskey, 2020; Rocky Mountain High Intensity Drug Traffic Area Program, 2021; Wadsworth & Ham- mond, 2019; Wang et al., 2017).
Zudem zeigt die Legalisierung in den USA und Kanada, dass die angestrebte Austrocknung des Schwarzmarktes nur bedingt gelingt und sich Konsumierende die Canna- bisprodukte zu einem nicht geringen Anteil auch weiterhin über illegale Quellen beschaffen. Insbesondere jüngere Konsumentengruppen nutzen die günstigeren Schwarz- marktprodukte bevorzugt.
https://www.uke.de/dateien/zentren/deutsches-zentrum-f%C3%BCr-suchtfragen-des-kindes-und-jugendalters/dokumente/dgkjp-et-al-2022.pdf
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/kinderaerzte-fordern-stopp-des-cannabis-gesetzes-146230/#:~:text=Das%20umstrittene%20Cannabisgesetz%20kommt%20am,m%C3%B6glich%2C%20warnte%20Verbandspr%C3%A4sident%20Michael%20Hubmann.
https://www.bvkj.de/politik-und-presse/nachrichten/323-2023-07-24-gemeinsame-stellungnahme-zum-cannabis-gesetz
https://web.de/magazine/gesundheit/psychiaterin-cannabis-freigabe-bundesregierung-plant-extrem-38536594
https://natuerlich.thieme.de/aktuelles/nachrichten/detail/psychiatrie-fachgesellschaft-kritisiert-cannabis-entscheidung-1874
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
22.03.2024
Sammlung endet:
21.06.2024
Region:
Deutschland
Kategorie:
Gesundheit