Pflegekammer NRW aussetzen – Pflegekräfte befragen statt Mangel verwalten

Petition is addressed to:
Der Präsident des Landtags NRW, Der Landtag Nordrhein-Westfalen, Ausschüsse für Gesundheit und Pflege

22,000 Signatures

70 %
20,167 from 29,000 for quorum in North Rhine-Westphalia North Rhine-Westphalia

22,000 Signatures

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20,167 from 29,000 for quorum in North Rhine-Westphalia North Rhine-Westphalia
  1. Launched February 2026
  2. Time remaining > 9 weeks
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Petition addressed to: Der Präsident des Landtags NRW, Der Landtag Nordrhein-Westfalen, Ausschüsse für Gesundheit und Pflege

Wir fordern den Landtag Nordrhein-Westfalen auf:

  1. die Arbeit der Pflegekammer NRW auszusetzen,
  2. eine unabhängige, transparente Neubewertung ihres Nutzens für die pflegerische Versorgung und die Arbeitsrealität der Pflegekräfte vorzunehmen,
  3. die Pflegekräfte selbst verbindlich einzubeziehen, etwa durch eine echte, faire und transparente Befragung der Berufsgruppe,
  4. die Verantwortung für strukturelle Probleme nicht an eine Kammer auszulagern, sondern sie politisch zu übernehmen,
  5. wirksame Maßnahmen zur Entlastung, Personalbemessung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Mittelpunkt zu stellen.

Pflegekräfte brauchen keine zusätzliche Verwaltung eines Mangels. Sie brauchen reale Entlastung, verlässliche Rahmenbedingungen und politische Verantwortung.

Reason

Pflegekräfte erleben seit Jahren einen zunehmenden strukturellen Mangel: zu wenig Personal, hohe Arbeitsverdichtung, steigende Verantwortung – bei gleichzeitig kaum spürbaren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

Viele Pflegekräfte leiden dabei nicht an fehlender Bereitschaft zur Verantwortung, sondern an den alltäglichen Arbeitsbedingungen:
ständiges kurzfristiges Einspringen aus dem Frei, häufige Wechsel zwischen Früh-, Spät- und Nachtdiensten innerhalb einer Woche, fehlende verlässliche Dienstpläne sowie die permanente Erwartung, Ausfälle im System individuell auszugleichen.

Diese Belastungen führen zu Erschöpfung, Planungsunsicherheit und gesundheitlichen Folgen. Sie sind ein wesentlicher Grund dafür, warum Pflegekräfte den Beruf verlassen oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Sie entstehen nicht durch mangelnde Professionalität, sondern durch chronischen Personalmangel und fehlende strukturelle Absicherung.

Dieser Mangel ist politisch seit Jahren bekannt – und wird dennoch bislang nicht wirksam behoben.

Mit der Pflegekammer NRW entsteht für viele Pflegekräfte der Eindruck, dass diese strukturellen Probleme nicht gelöst, sondern verwaltet werden.

Statt spürbarer Entlastung erleben sie verpflichtende Registrierung, Beitragsbescheide, Mahnungen und Vollstreckungsandrohungen sowie wachsende Nachweis-, Dokumentations- und Fortbildungspflichten – bei weiterhin unveränderten Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag.

Gerade in einem Mangelsystem entfalten Kontroll- und Verwaltungsinstrumente eine besondere Wirkung:

Sie erhöhen den Druck auf die einzelne Pflegekraft, ohne die Versorgungssituation zu verbessern. Die Verantwortung für systemische Defizite droht dadurch schleichend von der Politik auf die Berufsangehörigen verlagert zu werden.

Viele Pflegekräfte fühlen sich bis heute nicht verbindlich und demokratisch legitimiert vertreten. Die Einführung der Pflegekammer erfolgte ohne eine klare, verbindliche Zustimmung der Berufsgruppe und ohne erneute Beteiligung trotz anhaltender Kritik und Proteste – obwohl Pflegekräfte diejenigen sind, die die Konsequenzen unmittelbar tragen müssen: fachlich, finanziell und persönlich.

Diese Petition ist wichtig, weil sie deutlich macht: Pflegekräfte lehnen Verantwortung nicht ab. Sie erwarten jedoch, dass politische Verantwortung dort wahrgenommen wird, wo die strukturellen Steuerungs- und Entscheidungskompetenzen liegen – und nicht an eine Pflegekammer ausgelagert wird, die diese Hebel nicht besitzt.

Pflege wirksam zu stärken bedeutet nicht, zusätzliche Verwaltung in einem Mangelsystem aufzubauen. Es bedeutet, Entlastung zu schaffen, Personal zu sichern und Arbeitsbedingungen spürbar zu verbessern.

Dafür braucht es Transparenz, echte Beteiligung der Pflegekräfte – und den ehrlichen politischen Willen zur Veränderung

Thank you so much for your support, Monika Sonnenberg, Emsdetten
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 02/18/2026
Collection ends: 10/17/2026
Region: North Rhine-Westphalia
Topic: Health

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News


  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

    ich frage mich:

    Wusstet ihr das eigentlich?

    ZITAT:
    „Zum anderen wurde der Petitionsausschuss Adressat einer besonders großen politischen Initiative. Ihn erreichten mehr als 40.000 Schreiben von Bürgerinnen und Bürgern, die gegen die Errichtung der Pflegekammer NRW protestierten. Der Petitionsausschuss hat diese gleichlautenden Schreiben als Massenpetition gewertet. Er hat sich nach Prüfung dazu entschieden, diese Eingaben als eindrucksvollen Protest an den fachlich zuständigen Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales abzugeben.“

    Quelle: Petitionsbericht des Landtags NRW (1. Halbjahr 2021), Seite 5:
    nrw.de

    ❗ 40.000 Stimmen – einfach weitergeleitet.
    Was hat die Politik daraus gemacht?

    • Keine öffentliche Anhörung.
    • Kein politischer Diskurs.
    • Keine erkennbare Reaktion – außer der Weiterleitung an den Ausschuss.

    Und dann?

    Eine Stellungnahme vom Ministerium (MAGS), in der sinngemäß steht:
    „Die Pflichtmitgliedschaft ist rechtlich in Ordnung. Widerspruch ist nicht möglich. Wenden Sie sich an die Kammer selbst.“

    Das war’s.

    Ich wusste, dass das damals viele Eingaben waren (der Server war zeitweise lahmgelegt) und auch, dass das an den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) weitergeleitet wurde als Massenpetition. Auch die Stellungnahme kennen die meisten von uns!
    Stellungnahme des Ministeriums:

    ABER ich habe erst im Bericht gelesen, WIE viele Eingaben da tatsächlich einfach plattgemacht wurden.

    Und wisst ihr, was mich daran so fassungslos macht?

    Ja – formell war das Vorgehen rechtlich korrekt.

    Aber mal ehrlich:
    40.000 Pflegekräfte machen sich die Mühe, eine Protestaktion zu starten, persönliche an das Land zu schreiben, weil sie sich nicht gehört, nicht ernst genommen und politisch überrollt fühlen.

    Und das Einzige, was passiert, ist eine formale Weiterleitung?

    Kein öffentlicher Dialog. Kein Hinterfragen. Kein echtes Hinhören.
    Das ist kein rein juristischer Vorgang – das ist eine Frage des demokratischen Anstands.
    Und es ist ein Schlag ins Gesicht für eine Berufsgruppe, die sich mitten in einer ohnehin angespannten Lage Gehör verschaffen wollte – und dabei über 40.000-mal laut geworden ist.
    Wie viel lauter hätten wir eigentlich noch werden müssen?

    Deshalb dürfen wir JETZT erst recht nicht schweigen!
    Diesmal ist und bleibt die Zahl sichtbar, kann nicht im Dokumentenkeller abgestellt werden!

    Lassen wir uns von den aktuellen Beitragsbescheiden und der damaligen Ignoranz nicht zermürben.

    Zeigen wir ihnen, dass wir immer noch da sind und nicht aufgeben.

    👉 Bitte leitet diese Nachricht und den Link zu unserer aktuellen Petition sofort an alle Kolleginnen und Kollegen auf euren Stationen und in euren WhatsApp-Dienstgruppen weiter:

    https://www.openpetition.de/!tvxjb

    und kommt zu den Demos
    04.07.26 Essen Hbf
    29.08.26 Herne
    10.10..26 Gütersloh

    Gemeinsam sind wir stark!

    Beste Grüße
    Monika Sonnenberg

    Pflegefachkraft
    Admin der Facebook Gruppe "Nein zur Pflegekammer NRW"

Eine Körperschaft des öffentlichen Rechts benötigt keine Zwangsmitglieder und keine Zwangsbeiträge um unabhängig von Politik Selbstverwaltung zu entwickeln. Bayern macht es vor, es funktioniert. Alles freiwillig. Mit Zwang keine Verbesserung, nur Widerstand. Es wird Spaltung betrieben, nicht transparent gehandelt. Wer z.B. mit Geldern für abgelehnte Widersprüche wegen der noch nicht verschickten Beitragsbescheide rechnet ist nicht für die Verbesserung der pflegerischen Profession.

In dieser Petition werden keine Verbesserungs Vorschläge gemacht. Es wird nur die Kammer kritisiert und nicht einmal erwähnt,woran genau die Kammer arbeitet. Es ändert sich nichts, ohne Arbeit zu leisten - Arbeit die viele Pflegekräfte nicht bereit sind zu leisten - weil sie bereits am Limit arbeiten. Deshalb ist es aber umso wichtiger, dass die Interesse der Pflege vertreten werden - unzwar nicht von Ärzten, Krankenkasse oder VERDI sondern von einer eigens für den Beruf gegründeten Kammer.

Why people sign

Die Probleme Pflegekräfte politisch transparent lösen und nicht verwalten laden mit dem Geld schwer verdientes Geld der Pflegekräfte.

es kann nicht sein das die wenigen noch verbliebenden Pflegekräfte so abgezockt werden. Erst zwangsverpflichten und dann das bitter verdiente Geld abzocken. Im Grundgesetz Artikel 9 steht das niemand in irgendwelche Parteien, Vereine etc. gezwungen werden darf. Der Wahnsinn Pflegekammer muß gestoppt werden

Weil man zur Mitgliedschaft gezwungen wird und Probleme, den Pflegeberuf betreffend, durch die Kammer wohl kaum gelöst werden

Ich fühle mich gezwungen, für eine Dienstleistung zu bezahlen, von der ich überhaupt keinen Nutzen habe.

Vertreten nicht unsere Interessen aber zwingen uns zu bezahlen

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