15 Unterschriften
Petition richtet sich an: Der Präsident des Landtags NRW
Wir fordern das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehrsnetz des Landes NRW, die Deutsche Bahn AG sowie die beteiligten Verkehrsverbünde (VRR, VRS, NWL) auf, digital vermittelte Fahrdienste wie Uber und Bolt mit sofortiger Wirkung wieder in den Erstattungskatalog der Mobilitätsgarantie NRW aufzunehmen.
Fahrgäste dürfen nicht dafür bestraft werden, wenn sie bei kurzfristigen Zugausfällen oder willkürlich ausgelassenen Haltestellen auf moderne, rein digitale und transparente Mobilitäts-Alternativen ausweichen, um ihr Ziel sicher zu erreichen. Wer eine durchgängige Digitalisierung des ÖPNV fordert, darf die Erstattung digitaler Mobilitätsdienstleister im Ernstfall nicht blockieren.
Begründung
Wir fordern Flexibilität statt bürokratischer Verbote. Die Mobilitätsgarantie NRW muss ihren Namen wieder verdienen und digitale Mobilität anerkennen!
1. Die Realität am Bahnsteig: Gestrandet im Minutentakt Wer in NRW pendelt, kennt das Szenario: Die App zeigt bis zuletzt grüne Pünktlichkeit, doch exakt 5 Minuten vor der geplanten Abfahrt springt die Anzeige auf „Fahrt fällt aus“. Noch drastischer ist das Auslassen ganzer Bahnhöfe mitten auf der Strecke Züge fahren einfach an Zielen vorbei, ohne dass Ersatzleistungen bereitgestellt werden oder Personal vor Ort informiert. Die Zuverlässigkeit im Regionalverkehr ist auf einem historischen Tiefstand. Trotz Deutschlandticket stehen Fahrgäste regelmäßig schutzlos auf Bahnhöfen fest.
2. Das unlogische Digital-Paradoxon Die Verkehrsunternehmen fordern absolute Digitalisierung. Vom Ticketkauf bis hin zum digitalen Einreichen von Erstattungsanträgen wird alles auf Smartphone-Apps verlagert. Es ist widersprüchlich und verbraucherfeindlich, dass genau in dem Moment, in dem Fahrgäste im Notfall eine rein digitale, transparente und oft kostengünstigere Alternative wie Uber wählen, die Erstattung seit dem 1. Januar 2025 verweigert wird.
3. Benachteiligung im Ernstfall (Taxis vs. Uber) Wenn ein Zug 5 Minuten vor Abfahrt gestrichen wird, zählt jede Sekunde. Ein Uber ist per App sofort verfügbar und zeigt den Preis vorab transparent an. Ein klassisches Taxi hingegen ist in Stoßzeiten oder nachts per Hotline oft schwer erreichbar. Zudem sprengen traditionelle Taxipreise bei längeren Strecken die starren Erstattungsgrenzen (tagsüber 30 €, nachts 60 €) massiv, während Uber-Fahrten oft wirtschaftlicher sind.
4. Eine Hürde für jede Generation und internationale Mitbürger (Expats) Diese Entscheidung betrifft uns alle:
- Expats und internationale Einwohner: In Städten wie Düsseldorf, Köln, Bonn oder Dortmund lebt eine riesige internationale Community. Für sie ist eine mehrsprachige App wie Uber die einzige Barriere-freie Rettungsleine, da keine Sprachbarrieren wie bei klassischen Taxi-Telefonzentralen bestehen.
- Pendler & Familien: Sie müssen verlässlich zur Arbeit oder zu ihren Kindern kommen, ohne bei Bahnchaos finanziell im Regen stehen gelassen zu werden.
- Studierende & Junge Menschen: Sie besitzen meist kein Auto und können es sich schlicht nicht leisten, im Ernstfall hohe Taxi-Kosten ohne faire Erstattungsoptionen vorzustrecken.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
27.05.2026
Sammlung endet:
26.11.2026
Region:
Nordrhein-Westfalen
Kategorie:
Verkehr
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Uber als Mobilitätskonzept ist enorm wichtig, da nicht nur günstiger, sondern vor allem sicherer als Taxi - wenn ich meine Töchter mit Uber fahren lasse, weiß ich genau, wo und mit welchem Fahrer sie unterwegs sind. Deshalb Uber auf jeden Fall unterstützen!!