Effektive Verkehrsüberwachung & Schutz für Kinder im verkehrsberuhigten Bereich Köln-Mülheim!

Petition richtet sich an:
Stadt Köln (Ordnungsamt / Straßenverkehrsbehörde) und Polizeipräsidium Köln

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16 von 1.500 für Quorum in Köln Köln-Mülheim (Stadtbezirk) Köln Köln-Mülheim (Stadtbezirk)

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Petition richtet sich an: Stadt Köln (Ordnungsamt / Straßenverkehrsbehörde) und Polizeipräsidium Köln

Wir fordern die Stadt Köln (Ordnungsamt / Straßenverkehrsbehörde) und die Polizei Köln auf, im zusammenhängenden verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1 StVO) in Köln-Mülheim – umfassend die Straßen Regentstraße, Wallstraße, Seidenstraße, Ratsstraße, Stürmerstraße und Neustraße – umgehend wirksame Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung und Geschwindigkeitsreduzierung durchzuführen.
Konkret fordern wir:

  1. Die Durchführung verdeckter Geschwindigkeitsmessungen über einen längeren Zeitraum (z. B. mittels Seitenradar-Messgeräten) zur Ermittlung des tatsächlichen Geschwindigkeitsniveaus.
  2. Regelmäßige ordnungsrechtliche Geschwindigkeitskontrollen durch Polizei und Ordnungsamt.
  3. Die Einleitung verkehrserzieherischer sowie ordnungsrechtlicher Maßnahmen zur Durchsetzung der Schrittgeschwindigkeit.

Begründung

In verkehrsberuhigten Bereichen gilt laut Straßenverkehrsordnung (StVO) für alle Kraftfahrzeuge Schrittgeschwindigkeit (max. 4 bis 7 km/h). Fußgänger genießen absoluten Vorrang, dürfen die Straße in ihrer gesamten Breite nutzen und Kinderspiele sind überall erlaubt.
Als Anwohner und Eltern beobachten wir im Alltag jedoch das genaue Gegenteil:

  • Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen: Die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit wird im Regelfall um das Doppelte, Dreifache oder sogar Vielfache überschritten.
  • Gefährdung schwächster Verkehrsteilnehmer: Fußgänger und insbesondere Kinder werden regelmäßig durch dichtes Auffahren, Hupen und Aufheulenlassen von Motoren bedrängt und genötigt.
  • Gefahrenschwerpunkte: Unübersichtliche und schwer einsehbare Kurvenbereiche (wie z. B. Wallstraße/Neustraße sowie Wallstraße/Seidenstraße) werden durch rücksichtsloses und überhöhtes Fahrverhalten zu akuten Gefahrenstellen.

Selbst Vertreter der Verkehrsunfallprävention der Polizei Köln raten dazu, auf diese Dringlichkeit aufmerksam zu machen. Der Schutz unserer Kinder und schwächsten Verkehrsteilnehmer muss im Veedel endlich die Priorität erhalten, die das Gesetz ausdrücklich vorsieht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carl-Philipp Liedtke, Köln
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.09.2026
Sammlung endet: 02.03.2027
Region: Köln Köln-Mülheim (Stadtbezirk)
Kategorie: Verkehr

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Ich bin auch wegen den Kindern besorgt wegen der Raserei

In dem Viertel leben viele Familien mit Kindern, u. A. auch meine Familie mit Enkelin und deren Freunde. Die Verkehrssituation erlebe ich dort immer als sehr gefährlich und unübersichtlich.

kürzlich fuhr ich mit meiner Tochter im Kindersitz Fahrrad entlang der Wallstraße aus Richtung Buchheimer Straße. Links parken PKW, vor mir beginnt eine Baustelle, die aktuell eröffnet ist. Hinter mir beschleunigt ein PKW und überholt uns. Sie können sich, wenn Sie die Örtlichkeiten kennen, vorstellen, dass ein sicheres Überholen unmöglich ist. Der PKW war ein Tesla mit E-Motor und entsprechender Beschleunigung. Wir hatten Glück, dass er uns nicht erfasste. Die 30 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung waren deutlich überschritten, beim Abbiegen in die Seidenstrasse (hier befinden wir uns bereits im verkehrberuhigten Bereich) fuhr der Fahrer definitiv nicht Schrittgeschwindigkeit. Ich will keine Anzeige oder ähnliches, doch wenn ich je wieder dem metallic Tesla mit Kennzeichen K-MB 2016 begene, werde ich großen Drang verspüren, mich mit ihm zu unterhalten.

Was jedoch passiert, wenn man PKW/Moped-Fahrer zu Rücksichtnahme auffordert, nachfolgend:

Meine Frau stellte ihr Fahrrad in der Neustraße ab, hob unsere Tochter aus dem Sitz, entfernte den Sitz vom Rad, als sie einen PKW aus der Wallstraße in die Neustraße abbiegen bemerkt, das Motorengeräusch lässt sie aufschrecken, denn es deutet auf zu hohe Geschwindigkeit. Unsere Tochter steht in diesem Moment ohne an der Hand ihrer Mutter zu sein frei, ohne Barriere oder anderen baulichen Schutz, da die Neustraße sich durch ihre Enge ohne Gehweg oder Unterscheidung zwischen Fußgängerbereich und Straße für PKW auszeichnet.
Meine Frau muss sich entscheiden, alles fallen lassen und Kind auf den Arm nehmen, bevor der PKW sich nicht in Schrittgeschwindigkeit nähert oder sich selbst in den Weg stellen, um den PKW zum Stopp zu zwingen. Diesmal entschied sich für zweiteres.
Der PKW hielt an, ohne klagen. Ein Mopedfahrer dahinter beschwert sich lauthals und eskaliert die Situation unnötig, auf die Antwort meiner Frau entspinnt sich ein kurzes Wortgefecht in das auch der PKW-Fahrer einsteigt und darin mündet, dass er meine Frau und unsere Tochter, die sie derweil auf den Arm nahm, anspuckte und fortfuhr, ebenso fuhr der Mopedfahrer achtlos davon - natürlich nicht in vorgeschriebener Schrittgeschwindigkeit. Ein junger Mann der die Situation beobachtete bemerkt ungläubig: "Unverschämt". Konsterniert blieb meine Frau zurück. Und noch in der Haustür, wo ich sie empfing, fuhr der nächste PKW zu schnell an uns vorbei.

Wohne nicht dort, aber meine Schwester mit kleiner Tochter

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