Region: Leverkusen

Erhalt der Kita Stralsunderstr. 16: Umzug statt Schließung – Kita-Team und Betreuungsplätze retten!

Petition richtet sich an:
Rat der Stadt Leverkusen

363 Unterschriften

Sammlung beendet

363 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Rat der Stadt Leverkusen

Wir fordern die Stadt Leverkusen auf,

  1. die Schließung der Kita Stralsunderstraße 16 im Sommer 2027 zu verhindern und stattdessen
  2. einen alternativen Standort für die Kita bereitzustellen, damit die Kinder und das gesamte Erziehendenteam gemeinsam weitergeführt werden können. Es gibt bereits Beispiele in Leverkusen und NRW, in denen Kitas aufgrund baulicher Maßnahmen in Containeranlagen, Modulbauten oder freie kommunale Gebäude umgezogen sind. Da die Kita bereits seit Jahren erfolgreich in einer Containeranlage betrieben wird, ist ein vorübergehender oder dauerhafter Umzug in geeignete Ersatzcontainer problemlos realisierbar und pädagogisch erprobt.

Falls ein Standortwechsel aus städtischer Sicht nicht möglich sein sollte, fordern wir:

  1. dass das gesamte Erziehendenteam als Einheit in eine nahegelegene Kita übernommen wird,, um Kindern stabile Bezugspersonen zu erhalten und pädagogische Qualität zu sichern.
  2. Keine gezwungene Versetzung einzelner Fachkräfte an unterschiedliche Einrichtungen.

Begründung

Die Kita Stralsunderstraße 16 soll im Jahr 2027 geschlossen werden, da die Räumlichkeiten für den Ausbau der Herder-Schule benötigt werden. Diese Schließung hätte jedoch massive Konsequenzen für Kinder, Familien, Fachkräfte und die gesamte Betreuungssituation in Leverkusen.

Warum die Schließung ein schwerer Fehler wäre:

  • In Leverkusen fehlen jedes Jahr zahlreiche Kita-Plätze. Die Schließung einer funktionierenden Einrichtung verschärft den Mangel weiter.
  • Eine Verteilung der Fachkräfte löst das Problem nicht, denn Räume – nicht Arbeitsstunden – sind das eigentliche Nadelöhr.
  • Kinder, die noch keine Vorschulkinder sind, verlieren ihre Bezugserzieher:innen, was ihre emotionale und soziale Entwicklung gefährdet.
  • Es besteht das Risiko, dass Fachkräfte die Stadt verlassen und sich anderswo bewerben — ein Verlust, der in Zeiten des Fachkräftemangels nicht tragbar ist.
  • Der Umgang mit dieser Situation sendet ein schlechtes Signal an aktuelle und zukünftige Fachkräfte, wodurch Leverkusen als Arbeitgeber an Attraktivität verliert.

Diese Schließung ist nicht nur organisatorisch, sondern pädagogisch und gesellschaftlich schädlich — und sie ist vermeidbar.
Ein Umzug oder eine gemeinsame Übernahme des Teams wären realistische, humane und verantwortungsvolle Lösungen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jessica Jübermann, Leverkusen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.01.2026
Sammlung endet: 07.07.2026
Region: Leverkusen
Kategorie: Familie

Kindliches Wohl: Verlust der Bezugserzieher:innen belastet die Entwicklung. Bindungsforschung zeigt: stabile Bezugspersonen in der Kita sind Grundlage für Sicherheit, Exploration und Lernfortschritte; abrupte Trennungen bedeuten Stress und können die Entwicklung beeinträchtigen.

Noch kein CONTRA Argument.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern