Petition richtet sich an:
Rat der Stadt Leverkusen
Wir fordern die Stadt Leverkusen auf,
- die Schließung der Kita Stralsunderstraße 16 im Sommer 2027 zu verhindern und stattdessen
- einen alternativen Standort für die Kita bereitzustellen, damit die Kinder und das gesamte Erziehendenteam gemeinsam weitergeführt werden können. Es gibt bereits Beispiele in Leverkusen und NRW, in denen Kitas aufgrund baulicher Maßnahmen in Containeranlagen, Modulbauten oder freie kommunale Gebäude umgezogen sind. Da die Kita bereits seit Jahren erfolgreich in einer Containeranlage betrieben wird, ist ein vorübergehender oder dauerhafter Umzug in geeignete Ersatzcontainer problemlos realisierbar und pädagogisch erprobt.
Falls ein Standortwechsel aus städtischer Sicht nicht möglich sein sollte, fordern wir:
- dass das gesamte Erziehendenteam als Einheit in eine nahegelegene Kita übernommen wird,, um Kindern stabile Bezugspersonen zu erhalten und pädagogische Qualität zu sichern.
- Keine gezwungene Versetzung einzelner Fachkräfte an unterschiedliche Einrichtungen.
Begründung
Die Kita Stralsunderstraße 16 soll im Jahr 2027 geschlossen werden, da die Räumlichkeiten für den Ausbau der Herder-Schule benötigt werden. Diese Schließung hätte jedoch massive Konsequenzen für Kinder, Familien, Fachkräfte und die gesamte Betreuungssituation in Leverkusen.
Warum die Schließung ein schwerer Fehler wäre:
- In Leverkusen fehlen jedes Jahr zahlreiche Kita-Plätze. Die Schließung einer funktionierenden Einrichtung verschärft den Mangel weiter.
- Eine Verteilung der Fachkräfte löst das Problem nicht, denn Räume – nicht Arbeitsstunden – sind das eigentliche Nadelöhr.
- Kinder, die noch keine Vorschulkinder sind, verlieren ihre Bezugserzieher:innen, was ihre emotionale und soziale Entwicklung gefährdet.
- Es besteht das Risiko, dass Fachkräfte die Stadt verlassen und sich anderswo bewerben — ein Verlust, der in Zeiten des Fachkräftemangels nicht tragbar ist.
- Der Umgang mit dieser Situation sendet ein schlechtes Signal an aktuelle und zukünftige Fachkräfte, wodurch Leverkusen als Arbeitgeber an Attraktivität verliert.
Diese Schließung ist nicht nur organisatorisch, sondern pädagogisch und gesellschaftlich schädlich — und sie ist vermeidbar.
Ein Umzug oder eine gemeinsame Übernahme des Teams wären realistische, humane und verantwortungsvolle Lösungen.
Kindergartenplätze sind rar. Wir waren damals in der gleichen Situation und haben es geschafft