Region: Bayern
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Finanzielle Unterstützung für psychologische Hilfsangebote an bayerischen Hochschulen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bayerischer Landtag

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Die Petition wurde abgeschlossen

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Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Bayerischer Landtag

Wir fordern eine finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern für psychologische Hilfsangebote für Hochschulen bzw. Studierendenwerke. Die folgenden vier Ziele sollten bei dem Ausbau der Angebote als Leitlinien für ein gutes Gesamtkonzept dienen:    
I. Die Seele krisenfest machen  
Nicht nur die Corona-Krise auch die Klimakrise kann verantwortlich für Ängste und Sorgen sein. Studierende sollten daher auch im Umgang mit gesellschaftlichen Krisen im Allgemeinen geschult bzw. aufgeklärt werden, damit Erkrankungen wie Angststörungen erst gar nicht entstehen können.  
II. Stressfrei und erfolgreich studieren 
Klausurenphase, Wohnungssuche, Nebenjob oder Ehrenamt. Die Studienzeit kann sehr stressig werden. Damit Studierende sich nicht überfordert fühlen und in eine Abwärtsspirale geraten, bieten sich Veranstaltungen an, in denen Grundlagen des Zeitmanagements und des effizienten Lernens vermittelt werden.  
III. Mentoring-Programme etablieren 
Damit Studierende die vermittelten Kenntnisse auch auf Dauer integrieren können, ist es wichtig, regelmäßig mit einer Person die Erfahrung im Coaching-Bereich hat sprechen zu können, um Fortschritte erzielen zu können.  
IV. Sichtbarkeit und Erreichbarkeit steigern 
Von großer Bedeutung ist es, dass die Angebote sichtbar sind und ortsnah zur Verfügung stehen, damit möglichst viele Studierende auch davon profitieren können. Schließlich kann es auch schon hilfreich sein, einfach zu wissen, dass im Notfall schnell und unbürokratisch Hilfe bereitsteht.      

Begründung

Für viele Studierende waren die letzten drei Online-Semester häufig vor allem auch eine psychische Belastung. Insbesondere Studierende in Anfangssemstern befinden sich in einem Stadium erhöhter Vulnerabilität (Anfälligkeit für psychische Erkrankungen) aufgrund ihres Eintritts in das Erwachsenenalter und damit verbundenen einschneidenden Ereignissen wie dem Wechsel des Wohnorts oder dem Beginn des Studiums. Kommt dann noch der Umstand einer globalen Pandemie dazu, aufgrund derer soziale Kontakte, die einen Resilienzfaktor darstellen, kaum bzw. schwer eingeschränkt gepflegt, bzw. gefunden werden können, so entsteht ein Nährboden für psychische Erkrankungen. Hier können die Hochschulen bzw. Studierendenwerke einen Beitrag dazu leisten, dass der Entstehung psychischer Erkrankungen vorgebeugt wird und Studierende möglichst schnell und unbürokratisch eine Einschätzung in Bezug auf ihre Lage erhalten können. 
Es wäre wirklich wünschenswert, dass deutlich wird, dass dem Staat im Bildungsbereich nicht nur daran gelegen ist eine fachlich gute Ausbildung zu gewährleisten, sondern er sich auch um die Gesundheit künftiger Arbeitnehmer:innen ausreichend kümmert.
Nähere Ausführungen zu den Punkten können sehr gerne im persönlichen Gespräch erfolgen.  
Christoph Geib im Namen der Volt Hochschulgruppe Bayreuth  

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.08.2021
Sammlung endet: 04.11.2021
Region: Bayern
Kategorie: Gesundheit

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