Debatte
Noch kein PRO Argument.
Leider ist es immer wieder diese "sportliche" Gruppe von Fahrern, die negativ mit Autorennen und überhöhter Geschwindigkeit auffällig ist. Eine Kontrolle ist somit angebracht und notwendig
Petition richtet sich an: Der Gemeinderat der Stadt Weinheim bzw. das zuständige städtische Gremium
Gegen pauschale Kontrollen
Mehr Kontrollen gegen sogenannte „Raser“ und nächtliche Rennen in Weinheim klingen auf den ersten Blick vernünftig. Problematisch wird es aber dann, wenn daraus pauschale Kontrollen von auffälligen oder sportlichen Fahrzeugen entstehen.
Wer tatsächlich rast, gefährdet andere und sollte entsprechend kontrolliert werden. Aber ein auffälliges Auto, ein lauter Auspuff oder ein sportlicher Fahrstil sind noch lange kein Beweis für illegales Verhalten.
Mehr Kontrollen, die sich pauschal gegen eine bestimmte Gruppe von Autofahrern richten, treffen zwangsläufig auch zahlreiche Unbeteiligte. In Weinheim wird meiner Meinung nach ein Problem größer dargestellt, als es tatsächlich ist. Es handelt sich nicht um ein flächendeckendes Problem der gesamten Stadt, sondern vor allem um einzelne Personen und einzelne Situationen.
Daraus eine allgemeine Forderung nach verstärkten Kontrollen abzuleiten, halte ich für unverhältnismäßig. Hinzu kommt eine zunehmende Sensibilität gegenüber Fahrzeuglärm und eine Art Neidkultur gegenüber Menschen mit auffälligen oder leistungsstarken Autos.
Nicht jedes laute oder sportliche Fahrzeug ist automatisch ein „Raser“, und nicht jeder, der sich an einem besonderen Auto stört, ist deshalb unmittelbar von einer Gefahr betroffen.
Natürlich sollte gegen tatsächliche Rennen, gefährliches Fahren und massive Geschwindigkeitsüberschreitungen konsequent vorgegangen werden. Aber dann bitte gezielt gegen konkretes Fehlverhalten – und nicht pauschal gegen alle, die ein auffälliges Auto fahren.
Sicherheit ja – Generalverdacht und pauschale Kontrollen nein.
Warum diese Petition wichtig ist
Diese Petition ist wichtig, weil es nicht darum geht, sinnvolle Verkehrskontrollen grundsätzlich abzulehnen. Es geht darum, Verhältnismäßigkeit und Fairness zu bewahren.
Wenn aufgrund einzelner Vorfälle zunehmend Kontrollen gegen „auffällige“ Fahrzeuge gefordert werden, besteht die Gefahr, dass Menschen unter Generalverdacht geraten, obwohl sie sich vollkommen legal verhalten.
Ein sportliches oder lautes Fahrzeug macht jemanden noch lange nicht zu einem Raser oder Teilnehmer eines illegalen Rennens. Gerade deshalb ist es wichtig, zwischen tatsächlichem Fehlverhalten und bloßem Erscheinungsbild zu unterscheiden.
Wer gefährlich fährt, Rennen veranstaltet oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, soll selbstverständlich konsequent kontrolliert und sanktioniert werden. Diese Maßnahmen sollten sich aber gegen konkretes Fehlverhalten richten – nicht gegen eine bestimmte Gruppe von Autofahrern.
Die Petition soll deshalb ein Zeichen dafür setzen, dass auch die Interessen derjenigen berücksichtigt werden müssen, die sich korrekt verhalten. Eine lebendige Stadt muss unterschiedliche Menschen, Fahrzeuge und Lebensweisen aushalten können, solange dabei die Rechte und die Sicherheit anderer respektiert werden.
Es geht nicht darum, Lärmbelästigung oder illegale Rennen kleinzureden. Es geht darum, keine Bewegung entstehen zu lassen, bei der einzelne Vorfälle zum Anlass genommen werden, eine ganze Gruppe pauschal zu problematisieren.
Wer für gezielte Kontrollen gegen tatsächliche Verstöße ist, kann gleichzeitig gegen unverhältnismäßige und pauschale Maßnahmen sein.
Genau dafür steht diese Petition: für Verhältnismäßigkeit, Gleichbehandlung und einen sachlichen Umgang mit dem Thema.
Petition gestartet:
16.08.2026
Sammlung endet:
15.02.2027
Region:
Weinheim
Kategorie:
Verkehr
Noch kein PRO Argument.
Leider ist es immer wieder diese "sportliche" Gruppe von Fahrern, die negativ mit Autorennen und überhöhter Geschwindigkeit auffällig ist. Eine Kontrolle ist somit angebracht und notwendig
Ich persönlich setze mich für diese Petition ein, weil ich eine große Leidenschaft für Autos habe und die Automobilkultur für mich etwas Positives ist. Viele meiner Freunde teilen diese Leidenschaft und fahren sportliche oder auffällige Fahrzeuge ohne Rennen zu fahren oder andere Menschen bewusst zu gefährden.
Für uns geht es um die Freude an Autos, Technik, Leistung und Individualität. Es wäre schade, wenn diese Leidenschaft pauschal mit Raserei oder illegalen Rennen gleichgesetzt wird.
Ich finde deshalb wichtig, dass zwischen Menschen, die tatsächlich gegen Verkehrsregeln verstoßen, und den vielen unbeteiligten Autofahrern unterschieden wird, die einfach Freude an ihrem Fahrzeug haben und sich dabei ganz normal im Straßenverkehr bewegen.
Ich möchte, dass diese Leidenschaft weiterhin ihren Platz in Weinheim haben kann ohne dass wir aufgrund des Fehlverhaltens Einzelner unter Generalverdacht gestellt werden.
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Wir Autofahrer und Tuning-Enthusiasten sind es leid, trotz teurer TÜV-Abnahmen, Gutachten und legaler Eintragungen immer wieder unter Generalverdacht gestellt und teilweise wie Kriminelle behandelt zu werden.
Deutschland ist wie kaum ein anderes Land von Automobilindustrie und Autokultur geprägt. Wer sein Fahrzeug legal umbaut, viel Geld in Abnahmen investiert und sich an die Vorschriften hält, sollte sich darauf verlassen können, dass dies auch respektiert wird.
Wir sind nicht gegen sinnvolle Verkehrskontrollen. Illegale oder gefährliche Umbauten müssen verfolgt werden. Aber auffällige oder getunte Fahrzeuge dürfen nicht automatisch Anlass für unverhältnismäßige Kontrollen sein.
Keine pauschale Kriminalisierung der Autoszene. Mehr Rechtssicherheit, Verhältnismäßigkeit und Respekt für legale Fahrzeugenthusiasten.