Gegen die Erhöhung der Hundesteuer in Oranienburg – Für eine faire Hundehaltung und mehr Leistungen

Petition richtet sich an:
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg, vertreten durch die Bürgermeisterin der Stadt Oranienburg Jennifer Collin-Feeder

29 Unterschriften

3 %
23 von 780 für Quorum in Oranienburg Oranienburg

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23 von 780 für Quorum in Oranienburg Oranienburg
  1. Gestartet 04.11.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg, vertreten durch die Bürgermeisterin der Stadt Oranienburg Jennifer Collin-Feeder

Wir fordern die Stadt Oranienburg und die Stadtverordnetenversammlung auf, die beschlossene Erhöhung der Hundesteuer zurückzunehmen und die bisherigen Steuersätze beizubehalten.

Gleichzeitig fordern wir eine Verbesserung der Bedingungen für Hunde und ihre Halter durch die Einrichtung von Hundeauslaufplätzen, mehr Hundetoiletten, Hundekotbeutelspendern und Abfallbehältern.

Außerdem verlangen wir Transparenz darüber, wofür die Einnahmen aus der Hundesteuer verwendet werden sollen.

Wir möchten eine hundefreundliche Stadt, in der Hundehalter nicht immer stärker finanziell belastet werden, ohne dass entsprechende Verbesserungen erfolgen.

Begründung

Meine persönliche Betroffenheit und warum mir diese Petition wichtig ist

Als Bürger und Unterstützer einer verantwortungsvollen Hundehaltung in Oranienburg beschäftigt mich die geplante Erhöhung der Hundesteuer sehr. Die Hundesteuer wurde in Oranienburg seit vielen Jahren nicht angepasst. Nun soll sie deutlich steigen. Für den ersten Hund bedeutet das eine Erhöhung von 50 Euro auf 84 Euro jährlich. Auch für den zweiten und jeden weiteren Hund werden höhere Steuern verlangt.

Was mich besonders daran stört: In Oranienburg wird aus meiner Sicht bislang nur wenig für Hunde und ihre Halter getan. Es fehlt an ausreichenden Hundeauslaufplätzen, Hundetoiletten und Abfallbehältern. Auch die sonstige hundefreundliche Infrastruktur lässt viele Wünsche offen.

Gleichzeitig sollen die zusätzlichen Steuereinnahmen in den allgemeinen städtischen Haushalt fließen, ohne dass eine konkrete Verbesserung für Hunde und ihre Halter zugesagt wird.

Ich finde, dass man von Hundehaltern nicht immer höhere finanzielle Beiträge verlangen kann, ohne auch etwas für sie und ihre Tiere zu tun. Andere Städte und Gemeinden zeigen, dass es durchaus möglich ist, eine hundefreundliche Umgebung zu schaffen. Ich wünsche mir, dass auch Oranienburg diesen Weg einschlägt.

Mit dieser Petition möchte ich erreichen, dass die bisherigen Hundesteuersätze erhalten bleiben und die Stadt endlich mehr Verantwortung für eine hundefreundliche Infrastruktur übernimmt.

Es geht nicht darum, sich vor einem angemessenen Beitrag für die Gemeinschaft zu drücken. Es geht um Fairness, Transparenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Ich hoffe deshalb auf eine breite Unterstützung dieser Petition.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Uwe Papenfuß, Oranienburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 04.11.2026
Sammlung endet: 03.05.2027
Region: Oranienburg
Kategorie: Bürgerrechte

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Warum Menschen unterschreiben

Ich unterschreibe diese Petition, weil ich gegen eine Erhöhung der Hundesteuer in Oranienburg bin. Hunde sind Familienmitglieder und für viele Menschen wichtige Begleiter im Alltag. Die Haltung eines Hundes ist ohnehin mit hohen Kosten verbunden, beispielsweise für Futter, Tierarzt und Versicherungen. Eine weitere finanzielle Belastung durch höhere Hundesteuern halte ich deshalb für ungerecht. Ich wünsche mir, dass die bisherigen Steuersätze erhalten bleiben und Hundehalter nicht noch stärker zur Kasse gebeten werden.

​Gegen die Erhöhung der Hundesteuer in Oranienburg: Eine unfaire Belastung ohne Gegenwert

​Die geplante Erhöhung der Hundesteuer trifft die Falschen und setzt falsche Anreize. Die Argumente gegen diesen Schritt liegen klar auf der Hand:

​Reine Haushaltskosmetik ohne Mehrwert für Hundehalter: Steuern sind per Definition nicht zweckgebunden. Die Einnahmen fließen in den allgemeinen Haushalt und nicht in die kommunale Hunde-Infrastruktur. Wer mehr zahlt, bekommt weder mehr Mülleimer, noch besser gepflegte Kotbeutelspender oder eingezäunte Freilaufflächen. Hundehalter werden hier als willkommene Geldquelle genutzt, um Haushaltslöcher zu stopfen. ​Soziale Härte in Zeiten ohnehin hoher Inflation: Ob Futter, Tierarztkosten nach der GOT-Anpassung oder Ausstattung – die Haltung eines Tieres ist bereits massiv teurer geworden. Für viele Menschen, insbesondere Rentnerinnen und Rentner, Alleinstehende oder Familien mit geringerem Einkommen, ist der Hund oft der wichtigste Sozialpartner und Schutz gegen Einsamkeit. Eine Steuererhöhung trifft gezielt Menschen, die ohnehin kaum finanziellen Spielraum haben. ​Gefahr für Tierheime und Tierschutz: Wenn die finanzielle Belastung weiter steigt, riskieren wir, dass mehr Tiere abgegeben oder ausgesetzt werden. Die lokalen Tierheime sind bereits an der Kapazitätsgrenze. Jeder Hund, der im Tierheim landet, kostet die Kommunen am Ende über Unterbringungskosten deutlich mehr, als eine Steuererhöhung jemals einbringen kann. ​Ungleichbehandlung gegenüber anderen Tierhaltern: Hunde sind die einzigen Haustiere, die kommunal besteuert werden – Katzen, Pferde oder Kleintiere bleiben steuerfrei. Ausgerechnet Tiere, die täglich Bewegung brauchen und das Wohlbefinden ihrer Halter nachweislich fördern, finanziell abzustrafen, entbehrt jeder sachlichen Grundlage.

​Fazit:

Oranienburg sollte Verantwortung für ein lebenswertes Miteinander übernehmen, anstatt Halter pauschal abzukassieren. Bevor an der Steuerschraube gedreht wird, braucht es Transparenz über bestehende Ausgaben und echte Investitionen in Sauberkeit und Infrastruktur. Eine Erhöhung der Hundesteuer ist unsozial, unverhältnismäßig und gehört abgelehnt.

Weil ich es nicht einsehe für was Steuern zu zahlen was nur in die Stadtkasse fließt und den Tieren nicht zu Gute kommt. So z. B. vernümpftige Lösung für die Beseitigung von Hundekot. Beutelautomaten, Abfallbehälter usw.

Weil die Steuer schon sehr hoch ist

Weil es eine Unverschämtheit ist, diese Steuer so dermaßen zu erhöhen, um die klammen Kassen zu füllen! Mit dieser Steuer sollten Tierheime unterstützt und finanziert werden, weiter nichts!

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