Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

54.457 Unterschriften

91 %
60.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet 05.07.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Gegen die geplante Abschaffung der Altersrente für besonders langjährig Versicherte (§§ 38, 236b SGB VI)
Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren nicht abzuschaffen und stattdessen an dieser verdienten Anerkennung langjähriger Lebensleistung festzuhalten.

Begründung

Die Rentenkommission 2026 hat empfohlen, den abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren vollständig zu streichen und durch eine enger gefasste Härtefallregelung zu ersetzen. Dagegen sprechen aus meiner Sicht folgende Gründe:

  1. Verdiente Lebensleistung: Wer 45 Jahre lang ununterbrochen in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat einen außergewöhnlich langen Beitrag zur Solidargemeinschaft geleistet. Diese Lebensleistung verdient Anerkennung, keine Kürzung.
  2. Realität körperlich belastender Berufe: Viele Betroffene arbeiten in Berufen mit hoher körperlicher Belastung. Umfragen zeigen, dass ein Großteil der Beschäftigten bezweifelt, unter den aktuellen Arbeitsbedingungen überhaupt bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter durchhalten zu können.
  3. Vertrauensschutz und Lebensplanung: Millionen Menschen haben ihre finanzielle und persönliche Lebensplanung auf diese Regelung ausgerichtet. Ein kurzfristiger Wegfall würde bestehende Zusagen des Sozialstaats untergraben und insbesondere rentennahe Jahrgänge kalt erwischen.
  4. Gefahr sozialer Härten: Ohne die abschlagsfreie Rente drohen Betroffenen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit dauerhafte finanzielle Einbußen durch Rentenabschläge (0,3 % pro Monat, lebenslang wirksam), da sie ihre Beschäftigung gesundheitsbedingt oft nicht verlängern können.
  5. Breite gesellschaftliche Zustimmung: Diese Rentenart genießt in der Bevölkerung sehr hohen Rückhalt, gerade unter Beschäftigten in körperlich anstrengenden Berufen.

Wir bitten den Bundestag, von der geplanten Abschaffung abzusehen oder zumindest:

  • einen umfassenden, langfristigen Vertrauensschutz für alle rentennahen Jahrgänge zu gewährleisten,
  • Alternativen zu prüfen, die nicht zulasten langjährig Versicherter gehen (z. B. differenzierte Regelungen statt vollständiger Streichung),
  • Betroffene und Sozialverbände in den weiteren Gesetzgebungsprozess einbeziehen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Josef Meyer, Nürnberg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.07.2026
Sammlung endet: 04.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

Eine Abschaffung der Rente mit 63 löst das Kernproblem nicht. Beamte sind praktisch nicht arbeitslos und deren Pensionskasse wird immer mit Leistung gefüllt. Die normale Rentenkasse zahlt jedoch Rente an alle, egal ob bzw. wie lange eingezahlt wurde. Warum lernt unsere Regierung nicht von unseren Nachbarstaaten und lässt nicht alle Menschen mit Einkommen in einen Topf zahlen? Længst nicht jeder ist mit 63 nach 45 Arbeitsjahren noch fit genug zum arbeiten.

In die Rentenkasse müssten alle einzahlen auch Politiker und Milliardäre. Renten und Pensionen müssen nach oben begrenzt sein. Dann kann es nicht passieren, dass eine Dame 15000 € Pension bekommt. Die nächste Erhöhung betrug 5%, das sind 750 €. Wie viele Kleinrentner gibt es die keine 750 € bekommen, deren Semmeln und Brezen steigen aber um den Selben Preis.: Fazit alle Renten und Pensionen steigen nicht um die Selben %, sondern um den gleichen Betrag, auch bei den MdB`s.

Warum Menschen unterschreiben

Weil ich 63 Jahre alt bin nach 45 Jahren arbeiten

45 Jahre einzahlen sollte genug sein

Ich finde es nicht richtig und Augenwischerei, dass immer noch kommuniziert wird, dass es um die Rente mit 63 geht! Die meisten von uns können sowieso nur noch mit 65 Jahren abschlagsfrei nach 45 Beitragsjahren gehen. Die Altersgruppe mit 63 Jahren Plus ist schon längst durch. Natürlich stimmen dann viele zu, dass mit 63 keiner mehr zu gehen hat

Die Rentner in Deutschland haben recht auf ein besseres Leben.
Ich bin mit der Kürzung nicht einverstanden.
Die Arbeitsleistung verdient eine Anerkennung und keine Kürzung.

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