Region: Kerpen

Gegen die geplante Geflüchtetenunterkunft für 700 Personen in Kerpen

Petition richtet sich an
Stadtrat, der Bürgermeister

1.043 Unterschriften

Sammlung beendet

1.043 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung am 27.08.2024
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Stadtrat, der Bürgermeister

  • Eine zentrale Unterbringung von 700 Flüchtlingen an einem angrenzenden Wohngebiet und einer Schule mit ca. 2000 Schülern ist kein praktikabler Zustand für Flüchtlinge und Bevölkerung.
  • Die Planung steht diametral dem ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) für das Europaviertel Kerpen Nord entgegen.
  • Bei einer Einwohnerzahl von 14.800 sprechen wir hier von 5% an einer Stelle, es sollte dezentral erfolgen.
  • Probleme der Infrastruktur (Polizei, Stadtreinigung, Kindergarten, Schule, medizinische Betreuung, Instandhaltung, Sicherheitsdienst, soziale Infrastruktur, städtische Verwaltung etc.) sind nicht geklärt
  • Wir fordern ein Gesamtkonzept was optimal für Flüchtlinge und mit den Bürgern abgestimmt ist.

Begründung

  • Wir befürchten eine hohe Personenfrequenz in einem reinen Wohngebiet mit allen Nachteilen.
  • Eine schlechte Betreuung/Versorgung von 700 Flüchtlingen (Familien, Kinder, unterschiedliche Nationen, Ethnien und Kulturen) an einer zentralen Stelle.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürger Initiative ZUE Kerpen, Kerpen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.04.2024
Sammlung endet: 22.08.2024
Region: Kerpen
Kategorie: Migration

Neuigkeiten

  • Die ZUE in Kerpen wird ersetzt durch eine EAE. Hier sollen die Asylsuchenden sich nur kurz aufhalten zur Registrierung , medizinische Untersuchung usw.
    Da die Asylsuchenden hier nur kurz verweilen bevor sie weitergeleitet werden, stellt dies stellt dies einen gewisse Erleichterung für die Stadt Kerpen dar und kann als kleiner Erfolg dieser Petition angesehen werde.
    Die genaue Funktion einer EAE in NRW kann der Anlage entnommen werden.
  • Trotz Petition, persönliches Gespräch mit ehemaligem Bürgermeister Spürck ,viele Leserbriefen und Reaktionen der Bürger , Kommt die ZUE nun wie Geplant. Bedenken der Bürger spielt hier leider keine Rolle. Die Wahl hat die Unzufriedenheit gezeigt - hoffentlich wird es nicht noch schlimmer
  • Bei der Infoveranstaltung wurden leider viele Fragen nicht beantwortet und erörtert, hoffentlich greift die Presse die wichtigen Punkte auf und die Regierung lässt die Bürger nicht im Regen stehen.

Die Unterkunft sollte in unmittelbarer Nähe der links/grünen Wählerschaft errichtet werden. Manheim Neu würde sich aber mMn noch wesentlich besser eignen: Auf den breiten Straßen können die Gäste gefahrlos spazieren gehen und zudem ladern viele Gärten und andere grüne Ecken zum verweilen ein. Der Wählerwille wird perfekt umgesetzt: So geht Integration!

An den Kommentaren wird der Rassismus deutlich, der viel zur Unterschrift bewegt. Im Ergebnis keine Fakten. Was passiert denn auf dem Schulweg, wenn dort eine Unterkunft steht? Gibt es da Statistiken zu? Macht man sich wirklich Sorgen um die Betreuung der Flüchtlinge? Sind die Initiatoren also eigentlich Flüchtlingshelfer, die in der jetzigen Unterkunft unterstützen? Wir sollten als Bürger zusammen mit der Stadt ein Konzept erarbeiten, ja! "Gegen die Unterkunft!" ist kein Konzept.

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