Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
In Deutschland sind Menschen mit Behinderungen in den Krankenhäuser ihrer Region, sowohl medizinisch wie pflegerisch benachteiligt.
Folgende Faktoren tragen dazu bei das Menschen mit Behinderungen ausgegrenzt werden, die einseitig ökonomische Ausrichtung deutscher Krankhäuser, stark strukturierten Abläufe , Arbeitsverdichtung aufgrund des personellen Mangels. Fehlende qualitative Weiterbildung und Behandlungskonzepte überfordern Krankenhäuser.sowohl medizinisch wie pflegerisch.
Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen, mit körperlicher, geistiger, psychiatrischer, dementieller Störung/Einschränkungen, stoßen mit ihren Bedürfnissen in deutschen Krankenhäusern auf Unverständnis, Nichtwissen, Unsicherheit bis auf Ablehnung.
Während in anderen gesellschaftlichen Bereichen wie zB. Schule, sich der Herausforderung der Inklusion, politisch gewollt stellen,fehlt es am gesundheitspolitischen Willen, deutsche Krankhäuser in ihrer Region zu bewegen, für Menschen mit Behinderung eine Willkommens-kultur mit qualifizierten Angeboten zu entwickeln.
Das Ziel ist mit der Forderung nach einer interdisziplinären Fachgesellschaft, das Menschenrecht auf gleiche Behandlung, in deutschen Krankenhäuser in ihrer jeweiligen Region qualifiziert umzusetzen. Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus betrifft alle.
Meine Forderung an den deutschen Petitionsausschuss des Bundestages: Aufforderung an konfessionelle Behindertenverbände, med. Fachverbände, Pflegeverbände, eine bundesweite Fachgesellschaft zur Inklusuion im Krankenhaus zu gründen, um bundesweit einen gesundheitspolitischen Prozess der überkonfessionellen und parteiübergreifend einen dringend nötigen Prozess der Inklusion im Krankenhaus anzustoßen. .
Begründung
deutschen Krankenhäusern fehlt es an Standards qualitativer Pflege, Methoden der med. Diagnostik und Behandlung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen.
ein inklusives Krankenhaus ist bereichernd für unsere Gesellschaft, schafft Lebensqualität, sichert einen würdevollen Umgang für Menschen mit Behinderungen, steht für ein Menschenbild, die alle Menschen einschließt, wenn es um das Recht geht für gleiche Diagnostik und Behandlung.
ein inklusives Krankenhaus stellt hohe Herausforderung an alle Mitarbeiter, es geht um unser Menschenbild , und unsere Bereitschaft das "Andere" nicht auszugrenzen, sondern dazu gehört. Krankenhäuser die sich spezialisieren sollten Behandlungskonzepte vorweisen können.
Eine deutsche Gesellschaft für Inklusion im Krankenhaus DGIK, welche grundsätzlich interdisziplinär besetzt und ausgerichtet ist, erstellt qualifizierte Standards von Fort/Weiterbildung, Nutzung von Assessments wie zB. Schmerzen oder Methoden der unterstützenden Kommunikation,Methoden der Diagnostik, Behandlung, Pflege, und zertifiziert Krankhäuser für den qualifizierten medizinischen Umgang mit Menschen Behinderungen und ihren Angehörigen. Eine deutsche Gesellschaft für Inklusion im Krankenhaus ist unabhängig und überkonfessionell und trägt dazu bei inklusive Methoden im Krankenhaus qualitativ zu sichern.
Für Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen fehlt es an gesellschaftlicher Unterstützung, darum möchte ich mich an Menschen als Betroffene, Angehörige, Professionelle in Deutschland richten, die einen gesellschaftlichen Wandel für ein menschliches Krankenhaus unterstützen wollen. Dazu braucht es die Unterstützung der politischen Parteien diesen Prozess anzustoßen.