Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Jährlich sterben rund 40.000 Menschen in deutschen Krankenhäusern, weil sie sich mit dem sog. "Krankenhauskeim" infizieren. Schuld daran ist nicht zuletzt der rigorose Sparzwang, der an deutschen Krankenhäusern durch die zurückliegenden Gesundheitsreformen herrscht. Er führt u. a. dazu, dass zuwenig qualifiziertes Personal vorhanden ist, um die Hygienestandards durchzuführen und einzuhalten, die notwendig wären, um die Ausbreitung des Keims zu verhindern. In den Niederlanden versucht man - deutlich erfolgreicher als in Deutschland - den Keim unschädlich zu machen, indem man bereits vor der Aufnahme eines Patienten ihn auf die ensprechenden Keime untersucht. Wird der MRSA-Erreger auf der Haut des Patienten gefunden, wird dieser gesondert aufgenommen und untergebracht. Dies verursacht zwar höhere Kosten, doch die Gefahr der Infektion in niederländischen Krankenhäusern liegt bei nur ca. 5%. (http://www.deutschlandfunk.de/krankenhauskeime-vorbild-niederlande.1773.de.html?dram:article_id=315098).
Begründung
Die Politik in Deutschland sieht zu und handelt nicht. Für mich ist es jedoch wichtig, zu wissen, dass größtmögliche hygienische Sicherheit besteht, sollte ich einmal in ein Krankenhaus müssen. Zusätzlich zum meist bedauerlichen Anlass, ein Krankenhaus aufsuchen zu müssen, sollte also nicht noch die Gefahr bestehen, sich im geschwächten Zustand mit einem Keim zu infizieren, der einem dann das Leben kosten könnte. Ich finde es unglaublich, dass es überhaupt nötig ist, eine Petition zu starten, weil sich niemand in der Politik - allen voran das Gesundheitministerium - um diesen Skandal kümmert. Dabei gibt es durchaus Vorbilder - siehe Niederlande! Jedes Leben, welches durch die dort üblichen Maßnahmen gerettet wird, ist ein Erfolg und das sollte auch in unserem Land selbstverständlich sein! Daher richtet sich diese Petition an den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit der Aufforderung, hier endlich aktiv zu werden und diesen Missstand zu beseitigen.