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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Bundesminister für Gesundheitswesen Hermann Gröhe
Tausende von Kleinunternehmern sind PKV-Versichert. Im guten Glauben das Richtige getan zu haben müssen wir nun im Rentenalter feststellen, daß die ständig steigenden Beiträge trotz langjähriger Rücklagenzahlungen nicht mehr aufzubringen sind. Wie bei den meisten Kleinunternehmern deren Gewinne am Jahresende kaum die Lebenshaltungskosten decken, habe auch ich nur eine eher geringe Rente zu erwarten. Und PKV-Beiträge selbst in der Grundversicherung sind nicht mehr bezahlbar. Wer nun meint wir Unternehmer hätten ja den jahrelangen Vorteil der eher geringen Beiträge schon in jungen Jahren gehabt, irrt auch hier. Als ich mich selbständig machte war ich bereits 45 Jahre alt, ein neuer Job war nicht mehr in Sicht. Es blieb mir also nicht anderes als die Selbstständigkeit. So ging es vielen zu dieser Zeit. Der Eintritt in die freiwillige Weiterversicherung der GKV war notwendig geworden. Diese hatte aber sogleich den Braten gerochen und schob mich adhok in die höchste Stufe der Beitragssätze was unweigerlich dazu führte, daß ich in die PKV wechselte. Doch der scheinbare günstige Vorteil zerschmolz sehr schnell. Ein erkanntes Krankheitsrisiko und die gesetzlich neu eingeführten Vorsorge-Rücklagen führten zu einer explosionsartigen Steigerung meiner Beiträge. Hinzu kam noch das Älterwerden und neue gesetzliche Änderungen die jedes mal zu Gunsten der PKV ausfielen. Auffangen konnte ich dies nur durch Änderung der Beitrags-Klauseln und Erhöhung meines Privatanteiles. Doch auch das wurde von der PKV schnell erkannt und die Anpassungen nach oben erfolgten prompt. Mittlerweile zahle ich meine Arztbesuche und die teuren Medikamente aus eigener Tasche. Welcher Angestellte oder Arbeiter muß sich darüber schon Gedanken machen. Wirklich schlimm ist allerdings, daß der nun folgende Renteneintritt bedingt durch eine extrem teure Krankenversicherung zweifelsfrei in die Armut führt. Wahrscheinlich bleibt nur der Austritt aus der PKV mit allen Verlusten der bisher eingezahlten Rücklagen. Eine Aufnahme in die GKV aber ist z.Zt. vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Hiervon sind Hunderttausende in unserem Staat betroffen. Wie lange soll das noch so bestehen bleiben? WARUM LASSEN WIR UNS DAS GEFALLEN? Sind wir nachdem wir unser ganzes Leben lang geschuftet haben nur Abfall? Und sollen letztendlich wieder mal die jungen Leute für eine falsche Gesundheitspolitik die Kosten tragen? Ich sage: "Nein" und nochmals "Nein"! Wir sollten uns wehren. Ich meine, wenn alle hiervon Betroffenen sich zusammen tun, sollte es möglich sein den Lobbyismus der PKV zu beeinflussen. Ich bin mir sicher, es gibt viele Fachleute im Rentenalter die genauso denken und vielleicht auch gerne mitmachen würden. Wir müssen sie nur fragen. In diesem Sinne rufe ich alle Betroffenen zur Beteiligung an dieser Petition auf. Anregungen und Info´s sind jederzeit willkommen. Mit Eurer Hilfe können wir es schaffen. Bitte denkt daran "jede einzelne Stimme zählt" und wer sich nicht beteiligt hilft unweigerlich der anderen Seite so weiter zu machen wie bisher.
Begründung
Die PKV im Rentenalter ist für viele unbezahlbar geworden. Aufgrund ständig steigender Beiträge erreichen immer mehr Rentner die Armutsgrenze!
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
14.01.2017
Sammlung endet:
13.01.2018
Region:
Deutschland
Kategorie:
Gesundheit