Region: Rasdorf

Katzenleid beenden- Erlass Katzenschutzverordnung in der Gemeinde Rasdorf

Petition richtet sich an:
Bürgermeister Jürgen Hahn mit Gemeindevertretung

378 Unterschriften

100 %
165 von 94 für Quorum in Rasdorf Rasdorf

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  1. Gestartet 03.09.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Jürgen Hahn mit Gemeindevertretung

An: Den Bürgermeister der Gemeinde Rasdorf Herr Hahn, sowie die Fraktionen der Gemeindevertretung Rasdorf.

Forderung:
Wir fordern die Gemeinde Rasdorf auf, eine rechtsverbindliche Katzenschutzverordnung nach § 13b Tierschutzgesetz zu erlassen. Diese Verordnung soll eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle freilaufenden Katzen (Freigänger) im Gemeindegebiet beinhalten.

Begründung:
Auch in Rasdorf und seinen Ortsteilen gibt es eine wachsende Anzahl an freilebenden, herrenlosen Streunerkatzen. Da Katzen sich rasant vermehren, führt dies unweigerlich zu Inzucht, der Ausbreitung von schweren Krankheiten (wie Katzenschnupfen oder Parasitenbefall) und zu erheblichem Elend und Leiden unter den Tieren. Eine Kastrationspflicht für privat gehaltene Katzen mit Freigang ist der einzige nachhaltige und tierschutzgerechte Weg, um die unkontrollierte Vermehrung zu stoppen. Über 140 Kommunen in Hessen haben diesen Schritt bereits erfolgreich getan.
Für die Gemeinde Rasdorf ist diese Verordnung kostenneutral, da die Halter die Kosten für Kennzeichnung und Kastration selbst tragen. Gleichzeitig entlastet sie langfristig die Allgemeinheit und die regionalen Tierschutzvereine von den Kosten für die medizinische Versorgung von Fund- und Streunertieren.
Bitte unterstützen Sie diese Initiative für mehr Tierschutz in unserer Heimatgemeinde Rasdorf!

Begründung

Jeden Tag werden Katzen geboren, die niemand haben möchte.
Sie kommen in Scheunen, auf Feldern, in Gärten oder auf Industriegeländen zur Welt. Viele sind krank, unterernährt, voller Parasiten oder schwer verletzt. Manche verhungern qualvoll, andere sterben an Infektionen oder werden im Straßenverkehr überfahren. Die wenigen, die überleben, bringen schon wenige Monate später selbst wieder Nachwuchs zur Welt – und der Kreislauf des Leids beginnt von vorne.
Dieses Leid ist vermeidbar.

Warum ist das so wichtig?
Die Tierheime und Tierschutzvereine in unserer Region arbeiten am Limit. Ehrenamtliche investieren unzählige Stunden und oft ihr eigenes Geld, um kranke, verletzte und verwaiste Katzen zu versorgen. Doch sie kämpfen gegen ein Problem, das ohne politische Unterstützung nicht gelöst werden kann.
Jede unkastrierte Freigängerkatze kann innerhalb weniger Jahre Hunderte Nachkommen hervorbringen. Das Ergebnis sind immer mehr herrenlose Katzen, die unter Hunger, Krankheiten und Verletzungen leiden.
Viele Städte und Landkreise in Deutschland haben bereits gezeigt, dass Katzenschutzverordnungen wirken. Weniger herrenlose Katzen bedeuten weniger Tierleid, weniger Belastung für Tierheime und langfristig sogar geringere Kosten für Kommunen.
Verantwortung beginnt bei uns.
Wer seiner Katze Freigang ermöglicht, trägt auch Verantwortung dafür, dass sie nicht zur unkontrollierten Vermehrung beiträgt. Eine Kastration verhindert ungewollten Nachwuchs und erspart unzähligen Tieren ein Leben voller Leid.
Die Gemeinde Rasdorf hat jetzt die Chance, ein klares Zeichen für den Tierschutz zu setzen.
Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift.
Jede Stimme bringt uns dem Ziel näher, unzähligen Katzen ein Leben voller Hunger, Krankheiten und Schmerzen zu ersparen.
Tierschutz ist kein Luxus. Er ist unsere gemeinsame Verantwortung.
Für eine Katzenschutzverordnung in der Gemeinde Rasdorf. Jetzt.

Eine Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Die herrenlosen Katzen in der Gemeinde Rasdorf brauchen jetzt unsere Stimme.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Svenja Ziegler, Rasdorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.09.2026
Sammlung endet: 02.03.2027
Region: Rasdorf
Kategorie: Tierschutz

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Neuigkeiten

  • Ergebnisse der Umfrage der Landestierschutzbeauftragten Hessen (Zusammenfassung)

    Die Landestierschutzbeauftragte Hessen hat hessische Städte und Gemeinden zu ihren Erfahrungen mit Katzenschutzverordnungen befragt. Insgesamt gingen Rückmeldungen von 61 Kommunen ein; 59 davon beantworteten den Fragenkatalog inhaltlich.

    Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die Einführung einer Katzenschutzverordnung nach Angaben der teilnehmenden Kommunen überwiegend mit keinen oder nur geringen zusätzlichen Kosten und Verwaltungsaufwand verbunden war.

    Bei den Kosten gaben 46 Gemeinden an, dass – abgesehen von den Kosten für die Erstellung und Bekanntmachung der Verordnung – keine zusätzlichen Kosten entstanden seien. Weitere Gemeinden verwiesen darauf, dass bestimmte Kosten auch ohne Katzenschutzverordnung angefallen wären.

    Auch der Verwaltungsaufwand wurde überwiegend als gering eingeschätzt. 12 Gemeinden berichteten von überhaupt keinem Aufwand, 35 von einem geringen bzw. sehr geringen Aufwand. Lediglich drei Gemeinden berichteten von einem nicht unerheblichen Aufwand; dieser betraf insbesondere das Einfangen, die Versorgung und die Kostentragung für Katzen.

    Bei den Erfahrungen mit den Verordnungen berichteten 35 Gemeinden ausdrücklich von positiven Erfahrungen. Als Vorteile wurden unter anderem eine klare rechtliche Grundlage für Behörden und Tierschutzvereine sowie eine bessere Durchsetzung von Kastration, Kennzeichnung und Registrierung genannt.

    Die Umfrage zeigt damit, dass die von Kommunen befürchteten hohen Kosten und erheblichen zusätzlichen Verwaltungsbelastungen in der Praxis überwiegend nicht bestätigt wurden. Gleichzeitig berichten mehrere Kommunen von positiven Auswirkungen für den Tierschutz.

    Die vollständige Auswertung ist auf der Website der Landestierschutzbeauftragten Hessen veröffentlicht.

Alleine gestern wurde eine Katzenfamilie aus Rasdorf (1 Mutter mit 3 Kitten) beim Tierschutzverein Verantwortung Leben e.V. abgegeben. Des Weiteren wurde gestern eine weitere Katzenmutter mit 3 Kitten ( alle wild) gemeldet und die Sicherung durch den Tierschutzverein Hünfeld begonnen....Das sind 8 Katzen an einem Tag! Die genauen Zahlen der letzten Wochen folgen....

Aktuell sind mir keine freilaufenden besitzerlosen Katzen bekannt. Vmtl handelt es sich um Einzelfälle.

Warum Menschen unterschreiben

Danke für diese sinnvolle Petition

Wir müssen diese tollen Tiere schützen, damit sie nicht leiden müssen.

Es gibt so viele unsichtbare Streunerkatzen in Deutschland. Eine Katzenschutzverordnung gibt den Tierschutzvereinen eine Handhabe, um das Leid zukünftig zu verringern. 🙏

Wir haben selbst 3 Katzen und davon eine die uns als Baby zugelaufen ist. Er wurde damals einfach ausgesetzt zum sterben und hat es irgendwie überlebt und den Weg zu meinem Mann gefunden.

Zum Wohl für Mensch und Tier

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44 %
13.678 Unterschriften
33 Tage verbleibend

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