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Ergebnisse der Umfrage der Landestierschutzbeauftragten Hessen (Zusammenfassung)
Die Landestierschutzbeauftragte Hessen hat hessische Städte und Gemeinden zu ihren Erfahrungen mit Katzenschutzverordnungen befragt. Insgesamt gingen Rückmeldungen von 61 Kommunen ein; 59 davon beantworteten den Fragenkatalog inhaltlich.
Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die Einführung einer Katzenschutzverordnung nach Angaben der teilnehmenden Kommunen überwiegend mit keinen oder nur geringen zusätzlichen Kosten und Verwaltungsaufwand verbunden war.
Bei den Kosten gaben 46 Gemeinden an, dass – abgesehen von den Kosten für die Erstellung und Bekanntmachung der Verordnung – keine zusätzlichen Kosten entstanden seien. Weitere Gemeinden verwiesen darauf, dass bestimmte Kosten auch ohne Katzenschutzverordnung angefallen wären.
Auch der Verwaltungsaufwand wurde überwiegend als gering eingeschätzt. 12 Gemeinden berichteten von überhaupt keinem Aufwand, 35 von einem geringen bzw. sehr geringen Aufwand. Lediglich drei Gemeinden berichteten von einem nicht unerheblichen Aufwand; dieser betraf insbesondere das Einfangen, die Versorgung und die Kostentragung für Katzen.
Bei den Erfahrungen mit den Verordnungen berichteten 35 Gemeinden ausdrücklich von positiven Erfahrungen. Als Vorteile wurden unter anderem eine klare rechtliche Grundlage für Behörden und Tierschutzvereine sowie eine bessere Durchsetzung von Kastration, Kennzeichnung und Registrierung genannt.
Die Umfrage zeigt damit, dass die von Kommunen befürchteten hohen Kosten und erheblichen zusätzlichen Verwaltungsbelastungen in der Praxis überwiegend nicht bestätigt wurden. Gleichzeitig berichten mehrere Kommunen von positiven Auswirkungen für den Tierschutz.
Die vollständige Auswertung ist auf der Website der Landestierschutzbeauftragten Hessen veröffentlicht.
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Änderungen an der Petition
am 03.09.2026
Danke für diese sinnvolle Petition