Petition richtet sich an:
Bürgermeister Thomas Csaszar mit Stadtverwaltung
Wir fordern die Stadt Brackenheim auf, eine Katzenschutzverordnung nach § 13b Tierschutzgesetz zu erlassen.
Katzen mit unkontrolliertem Freigang sollen künftig kastriert, gekennzeichnet und in einem Haustierregister registriert werden müssen. Die Regelung soll für Brackenheim und alle Stadtteile gelten.
Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung von Katzen einzudämmen, weiteres Katzenleid zu verhindern und Tierheime sowie ehrenamtliche Tierschutzhelfer zu entlasten.
Begründung
Freilebende Katzen führen kein romantisches Leben in Freiheit. Viele leiden unter Hunger, Parasiten, Infektionskrankheiten, unbehandelten Verletzungen und den Folgen ständiger Fortpflanzung. Häufig stammen sie von nicht kastrierten Hauskatzen ab oder sind deren Nachkommen.
Besonders während der Kittensaison geraten Tierheime, Pflegestellen und ehrenamtliche Helfer an ihre Grenzen. Immer neue Würfe müssen aufgenommen, medizinisch versorgt und untergebracht werden. Dieses Problem lässt sich nicht dauerhaft allein durch Tierschutzarbeit auffangen.
Eine Katzenschutzverordnung setzt früher an: Sie verpflichtet Halterinnen und Halter von Katzen mit unkontrolliertem Freigang zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung. So kann die unkontrollierte Vermehrung eingedämmt, Fundtieren schneller geholfen und weiteres Katzenleid langfristig verhindert werden. Andere Städte und Gemeinden in der Region, darunter Heilbronn, Möckmühl und Nordheim, haben diesen Schritt bereits getan. Brackenheim sollte nicht länger warten.
Weil ich selber kastrierte Katzen habe und Kastration eine unkrolltrollierte Vermehrung verhindert.