90 Unterschriften
Petition richtet sich an: Marktgemeinderat
Das Vorranggebiet Häuschenhöhe W38, wird vermutlich zum größten Teil vom Privatbesitzer genutzt, was spricht mit dieser Voraussetzung dagegen, den gemeindlichen Teil dazu in gleicher Weise zu nutzen?
Windkraftanlagen, erzeugen nicht nur regenerative Energie, sondern sind in der Regel auch wirtschaftlich.
Blockieren wir nicht unseren finanziellen Nutzen und unabhängige Energie vor Ort.
Begründung
Unser heimischer Wald liegt uns allen emotional am Herzen – doch gerade der fortschreitende Klimawandel und die sichtbaren Schäden an den Bäumen zeigen uns tagtäglich, dass wir handeln müssen. Wenn wir die Energiewende in Bayern erfolgreich und unabhängig gestalten wollen, müssen wir Verantwortung vor Ort übernehmen und dürfen saubere Energieerzeugung nicht einfach nach dem Motto „Nicht vor meiner Haustür“ auf andere Regionen abwälzen. Auch der Gedanke, man könnte den Wald, mit der negativen Entscheidung helfen, ist zu kurz gedacht.
Ein beenden des Projekts, noch bevor die wirtschaftlichen Chancen für unsere Gemeindekasse, die genauen Standorte und die naturschutzrechtlichen Rahmenbedingungen für diese Planungsphase feststehen, wäre eine vertane Chance für unsere Gemeinde. Da Fragen und Fakten , soweit möglich beantwortet sind, wäre der nächste Schritt, abzuwarten, bevor man die Chancen der Gemeinde beendet.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
13.10.2026
Sammlung endet:
12.04.2027
Region:
Elsenfeld
Kategorie:
Energie
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Für eine resilientere Energieversorgung vor Ort statt teure fossile Energieimporte. So schützen wir Klima und schaffen gleichzeitig neue Einnahmemöglichkeiten für die Kommunen. Dabei profitieren die Bürger von günstigeren Strompreisen und sichern den lokalen Unternehmen eine ausreichende, saubere und sichere Energieversorgung vor Ort. Statt das Vorhaben vorschnell abzublocken, sollten wir die Möglichkeit einer Beteiligigung in Erwägung ziehen, im Sinne unserer aller Zukunft!
Die Energiewende ist notwendig – aber sie gelingt nur, wenn wir auch bereit sind, vor Ort Verantwortung zu übernehmen.
Windkraft ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Wer Windkraftanlagen ablehnt, sollte deshalb auch die Frage beantworten, welche realistischen und ebenso klimafreundlichen Alternativen zur Verfügung stehen.
Natürlich müssen Eingriffe in Natur und Landschaft sorgfältig geprüft und möglichst gering gehalten werden. Aber Klimaschutz und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Schließlich bedroht auch der Klimawandel unsere Wälder.
Für mich ist zudem nicht nachvollziehbar, weshalb Windkraftanlagen auf privaten Flächen grundsätzlich möglich sein sollen, auf gemeindeeigenen Flächen hingegen nicht. Gerade eine Gemeinde sollte Verantwortung für eine zukunftsfähige Energieversorgung übernehmen können.
Die Energiewende zu befürworten, solange sie anderswo stattfindet, ist keine überzeugende Haltung.
Wir können nicht einerseits saubere Energie fordern und andererseits sagen: „Ja, gerne – aber bitte nicht vor unserer eigenen Haustür.“
Klimaschutz braucht nicht nur Zustimmung in der Theorie, sondern auch die Bereitschaft, ihn vor Ort mitzutragen.
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Windkraft gehört zu unserer Zukunft und ist Teil unsere Unabhängigkeit.