94 Unterschriften
Petition richtet sich an: Stadt Köln (Verkehrsdezernat)
In Lindenthal werden zunehmend rigoros öffentliche Stellplätze abgebaut, meistens ohne eine vorherige Schaffung von tragfähigen Alternativen und ohne Einbeziehung betroffener Bürgerinnen und Bürger.
So gibt es eine Planung für die Hans-Sachs-Straße für die Errichtung eines Fahrradstreifen 25 Parkplätze wegzunehmen, obwohl die Straße nicht als Unfallschwerpunkt ausgewiesen ist. Dieses Vorgehen des Kölner Verkehrsdezernats grenzt an eine Beschneidung der persönlichen Freiheit der Bürgerinnen und Bürger, die
- • nicht mit dem Radfahren (können)
- auf einen PKW in Wohnnähe beruflich angewiesen sind
- sich auf die öffentlichen Verkehrsmittel nicht verlassen können
Statt den Schwerpunkt auf Konzepte und die Umsetzung für ausreichende Park and Ride Anlagen, Quartiersgaragen, Anwohnerparken und Mobilstationen an Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs zu legen, werden Parkplätze einzig zu Gunsten des Radverkehrs entfernt.
Das muss aufhören:
der CDU-Ortsverband Lindenthal ruft gemeinsam mit der MIT Köln und dem RLG e.V. die Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit dieser Unterschriftenaktion zu wehren: gegen die fortschreitende Wegnahme von Stellplätzen im öffentlichen Raum!
„Niemand ist gegen eine moderne Verkehrswende und sichere Radwege; sie beginnt aber mit dem Ausbau von Alternativen, nicht mit der Beseitigung bestehender Infrastruktur." (Dip.Ing. Christof Preuß)
Begründung
Mir ist diese Forderung wichtig, weil ich möchte, dass Lindenthal für alle Menschen lebenswert und erreichbar bleibt. Ich bin für sichere und moderne Radwege, aber ich halte es für falsch, dafür einfach bestehende Parkplätze ersatzlos zu beseitigen. Gerade in Lindenthal gibt es bereits erheblichen Parkdruck.
Wer auf ein Auto angewiesen ist, darf bei der Verkehrsplanung nicht einfach vergessen werden. Dazu gehören ältere Menschen, Menschen mit Einschränkungen, Familien und viele Berufstätige. Deshalb brauchen wir keine Verkehrspolitik nach dem Prinzip „entweder Fahrrad oder Auto“, sondern vernünftige Lösungen, bei denen Fahrrad, ÖPNV, Fußverkehr und Auto miteinander funktionieren.
Für mich ist außerdem wichtig, dass solche Veränderungen nicht einfach über die Köpfe der Anwohner hinweg beschlossen werden. Bevor bestehende Stellplätze verschwinden, müssen Alternativen geschaffen und die tatsächlichen Auswirkungen auf den Stadtteil berücksichtigt werden.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
27.08.2026
Sammlung endet:
26.02.2027
Region:
Köln Köln-Lindenthal (Stadtbezirk)
Kategorie:
Verkehr
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Ich bin Anwohner und leide unter der aktuellen Situation.