L 20/36 - Vorhalten von Gartenbauflächen an Schulen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

7 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

7 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2019
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft.

Petition richtet sich an: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

Die Bremische Landesregierung möge entscheiden, dass mindestens 1 m^2 Gartenanbaufläche je Schüler an der jeweiligen Schule vorgehalten wird. Derzeit ist das Angebot an die Schüler von der Motivation der Lehrer abhängig, ob sie an Konzepte wie das Urban-Gardening herangeführt werden. Viele Schulen haben schon bewiesen, dass diese Konzepte umsetzbar sind; hier sei nur die Fokke Oberschule genannt. Durch das Versäumnis diesen Unterrichtstoff kompetent zu vermitteln, sind die derzeitigen Defizite in der Grünflächenplanung überhaupt erst entstanden. Um diesen Fehler in der kommenden Generation nicht weiter auszubauen, sollte jede Schule eine Gartenanbaufläche und das entsprechende Personal vorhalten.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.12.2019
Sammlung endet: 17.01.2020
Region: Freie Hansestadt Bremen
Kategorie:  

Neuigkeiten

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Land) Nr. 10 vom 11. September 2020

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären, weil die Bürgerschaft
    (Landtag) keine Möglichkeit sieht, der Eingabe zu entsprechen:

    Eingabe Nr.: L 20/36

    Gegenstand: Gartenanbauflächen an Schulen

    Begründung:
    Der Petent regt an, an allen Schulen pro Schülerin beziehungsweise Schüler mindestens 1 m²
    Gartenanbaufläche vorzuhalten. Das derzeitige Angebot sei von der Motivation der Lehrkräfte
    abhängig. Durch das Versäumnis, Konzepte wie Urban-Gardening zu vermitteln, seien die
    derzeitigen Defizite in der Grünflächenplanung entstanden.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten eine Stellungnahme der Senatorin für
    Kinder und Bildung eingeholt. Außerdem hatte der Petent die Möglichkeit, sein Anliegen im Rahmen
    der öffentlichen Beratung mündlich zu erläutern. Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das
    Ergebnis der parlamentarischen Beratung zusammengefasst folgendermaßen dar:

    Der Petitionsausschuss befürwortet grundsätzlich die Idee einer Urban-Gardening-Bewirtschaftung
    von öffentlichen Schul- und Grünflächen. Solche Projekte müssen jedoch gut durchdacht sein, weil
    sie erhebliches Engagement der Beteiligten erfordern, so dass der Ausschuss eine Verpflichtung
    der Schulen ablehnt.

    Etwa die Hälfte der Schulen in Bremen verfügt über einen Schulgarten oder betreibt Urban-
    Gardening. An einigen Schulen scheitern Gartenanbauflächen jedoch am Platzmangel. In anderen
    Schulen gibt es Probleme mit Vandalismus. Deshalb kann der Petitionsausschuss die Auffassung
    des Ressorts sehr gut nachvollziehen, es dem Engagement der jeweiligen Schulen zu überlassen,
    wie den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse über Pflanzen und deren Wachstum vermittelt
    werden. Im Übrigen wird zur weiteren Begründung auf die dem Petenten bekannte sehr ausführliche
    Stellungnahme der Senatorin für Kinder und Bildung Bezug genommen.

    Begründung (PDF)

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