Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Millionen Menschen in Deutschland arbeiten freiwillig zusätzlich. Sie finanzieren damit ihr Studium, bessern ihre Rente auf, unterstützen ihre Familien oder engagieren sich neben ihrem Hauptberuf. Der Minijob ermöglicht ihnen genau diese Freiheit. Er funktioniert, weil sich die Arbeit hier wirklich lohnt – am Ende bleibt, was man dazuverdient.
Diese Petition richtet sich an Studierende, Rentner, Familien, Beschäftigte, Vereine und Betriebe – an alle, die freiwillig zusätzlich arbeiten oder zusätzliche Arbeit ermöglichen.
Gleichzeitig werden Reformvorschläge diskutiert, die den Minijob für Beschäftigte und Arbeitgeber deutlich unattraktiver machen könnten. Dazu gehören Überlegungen, die bisherigen steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Sonderregelungen einzuschränken.
Begründung
Wer freiwillig mehr arbeitet, darf dafür nicht schlechter gestellt werden.
Rund 7 Millionen Menschen nutzen einen Minijob (Minijob-Zentrale / Destatis, 2026). Viele finanzieren damit ihr Studium, bessern ihre Rente auf oder arbeiten zusätzlich neben ihrem Hauptberuf. Für Millionen Menschen ist der Minijob eine bewusst gewählte Möglichkeit, zusätzlich zu arbeiten, dazuzuverdienen oder sich etwas aufzubauen.
Unsere Forderungen
1. Den Minijob erhalten. Menschen müssen selbst entscheiden können, wie viel sie arbeiten wollen.
2. Mehrarbeit nicht bestrafen. Keine zusätzlichen Steuern oder Abgaben auf freiwillig geleistete zusätzliche Arbeit.
3. Betroffene anhören. Die Interessen von Rentnern, Studierenden, Familien, Beschäftigten und Betrieben müssen bei allen Reformüberlegungen berücksichtigt werden.
Soll sich Arbeit weiterhin lohnen?
Die Bundesregierung steht vor einer Richtungsentscheidung:
Soll zusätzliche Arbeit künftig stärker belastet werden – oder soll sie sich weiterhin lohnen?
Wir sagen: Menschen müssen selbst entscheiden können, wie viel sie arbeiten wollen. Deshalb fordern wir den Erhalt des Minijobs.
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